Aufgebraucht #2 | August 2014

Während ich munter Sachen nebeneinander her benutze habe ich oft das Gefühl, nichts wird leer. Dem ist aber so, was meine Empties heute wieder zeigen.

Aufgebrauchte Produkte August 2014

i+m Haarspülung Repair Hanf: Endlich leer. Oder fast. Die letzten ca. 15 ml bekomme ich aus dem Pumpheber nicht raus – ich dachte ja erst, es sei ein Airlesspumpspender. Aber nein, ist es nicht, man kann den Pumpheber rausdrehen. Ich könnte also, wenn ich denn wollte, die letzten paar Milliliter noch rauskriegen. Will ich aber nicht. Diese Spülung ist nichts für meine Haare. Ich brauche Feuchtigkeit, keine Proteine, und diese Spülung beschert mir übelsten Filz. Ich kann sie kaum richtig einarbeiten, beim Verteilen merke ich schon, wie sich die Haare verkletten. Dieser Klett wandert beim Ausspülen nach unten in meine trockenen Spitzen, und da bleibt er hängen. Bis ich meine Haare mühsam entknotet habe.

Aber: die Spülung ist an sich nicht schlecht, sie funktioniert blos bei mir mir nicht. Falls ihr Proteine in eure Pflege einbauen wollt, besorgt euch diese Spülung! Sie ist vegan und tierversuchsfrei, BDIH zertifiziert, enthält einige „100% native Bio-Öle“ und Alkohol taucht zwar auf, aber erst nach einigen anderen Inhaltsstoffen. Die lesen sich übrigens ziemlich gut!

INCI: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, PENTACLETHRA MACROLOBA SEED OIL* (Pracaxi*), GLYCERYL STEARATE, GLYCERIN* (pflanzlich*), CANNABIS SATIVA SEED OIL* (Hanf*), COCOS NUCIFERA OIL* (Kokos*), HYDROLYZED WHEAT PROTEIN (Weizenprotein), GLYCERYL CAPRYLATE, ALCOHOL DENAT.*, URTICA DIOICA EXTRACT* (Brennnessel*), CITRIC ACID (Zitronensäure), LYSOLECITHIN, TOCOPHEROL (Vitamin E), PARFUM**, PCA GLYCERYL OLEATE, SODIUM PHYTATE, CITRONELLOL**, LINALOOL**
(*) kontrolliert biologisch, (**) aus ätherischen Ölen
(Grob: Wasser, Emulgator, Pracaxiöl, Glyceryl Stearat, Glycerin, Hanföl, Kokosöl, Weizenprotein, Glyceryl Caprylat, Alkohol, Brennnesselextrakt, Zitronensäure, Lysolezithin, Vitamin E, Parfum aus ätherischen Ölen, PCA Glyceryl Oleate, Sodium Phytat)

Nachkauf? Nein, für mich nicht. Meine Beziehung zu dieser Spülung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Alverde Repair Haarbutter Avocado Sheabutter: Der letzte Rest ist mir leider gekippt. Der Tiegel enthält 200 ml feste Creme, das war ein bischen viel. Irgendwann habe ich schlicht und ergreifend keine Lust mehr, ein Produkt zu verwenden, und wenn dann noch so ein Rest in der Dose ist, ja mei, dann ist das halt so. Als ich gemerkt habe, dass die Haarbutter seltsam riecht, war ich dennoch enttäuscht. Über mich. Das Produkt war gut, ich hätte es ruhig drei Monate früher wieder rauskramen können, dann hätte ich es sicher leer gemacht. Gekauft habe ich die Haarbutter vor mindestens einem Jahr, es kann aber auch schon weitaus länger her sein. Ich erinnere mich nicht mehr dran.

Die Haarbutter ist Natrue-zertifiziert, vegan, und enthält neben Wasser, Sojaöl, Alkohol, Emulgator und Glycerin viele weitere schöne Inhaltsstoffe, die alle vor dem Parfum gelistet sind. Es ist beispielsweise Rizinusöl drin, Sheabutter, Jojobaöl, Kakaobutter, diverse hydrolysierte Proteine und Sonnenblumenöl (echtes, kein Hybridöl!). Viele Inhaltsstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, das gefällt. Deutsche Inhaltsstoffe laut Natrue: Wässrig-alkoholischer Traubenauszug (Bio-Alkohol)*, Sojaöl*, Fettalkohole, pflanzliches Glycerin, Rizinusöl*, Glycerinfettsäureester, Sheabutter*, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), Avocadoöl*, Jojobaöl*, Kakaobutter*, Xanthan, pflanzlicher Keratinkomplex, Vitamin E, Vitamin C, Sonnenblumenöl, Mischung ätherischer Öle**.

Hydrolyse ist übrigens die umgekehrte chemische Reaktion zu Kondensation. Das bedeutet, dass die Proteine jetzt Feuchtigkeit halten und feuchtigkeitsspendend auf das Haar wirken können. Das Protein in der Hanfspülung war auch hydrolysiert, hat aber bei mir nicht so gut funktioniert.

Ich habe die Haarbutter sowohl in trockenem als auch feuchtem Haar verwendet, vor und nach der Wäsche, also als Vorwaschkur, Kur, Leave-In und zum Mischen mit anderen Sachen wie Spülungen, Öl und Rinsen. Das Produkt ist also vielseitig, und gerade das ist es, was ich mag. Als Basisprodukt, Ausgangspunkt, ist diese Haarbutter wirklich schön. Selten kann ich mit einem Haarprodukt so rumspielen wie mit dieser Haarbutter. Das bedeutet aber auch, dass ich über ihre alleinige Wirkung nicht allzuviel sagen kann.

Nachkauf? Ja, ich denke darüber nach. Ich habe noch einige andere Öle zur Haarpflege hier rumstehen, die sollen nicht kippen, weil ich eine neue Haarbutter kaufe und verwende. Außerdem mag ich gerne noch andere Marken kennen lernen, die Flechtwerk-Beiträge zu Leave-Ins haben mich neugierig gemacht. Ich muss allerdings jedesmal, wenn ich im DM bin, mit starkem Rückgrat am Haarpflegeregal vorbeigehen – damit nicht doch eine neue Dose in meinem Einkaufskorb landet. Eine Sondergröße mit 50 ml würde ich allerdings sofort kaufen!

Farfalla Miniparfumzerstäuber Nerola: War vom Geruch her nicht so ganz mein Fall. Von Farfalla hatte ich einige kleine Zerstäuber, nach und nach brauche ich sie auf. Die Minigrößen kann ich sehr empfehlen, so kann man die Düfte ausgiebig testen. Mit etwas Vorsicht lässt sich der winzige Flakon öffnen, dann kann man ihn mit eigenen Mischungen befüllen, das finde ich grandios. Danke, Farfalla, dass du nicht einfach Verpackungsmüll produzierst, sondern mir mit diesem kleinen Zerstäuber die Möglichkeit gibst, selbst kreativ zu werden.

Das Parfum besteht aus Bio-Alkohol, Bio-Orangenblütenwasser und natürlichen ätherischen Ölen. Es ist von Natrue als Naturkosmetik mit Bioanteil zertifiziert, und wären die ätherischen Öle auch noch Bio, dann wäre es sogar ein Bioparfum. Farfalla, was hindert euch daran, Bio-ÄÖs zu verwenden? Ich würde für diesen Schritt auf 20% Inhalt verzichten, wenn dafür das Produkt 100% Bio wäre.

Das Parfum riecht für mich zitrisch, also irgendwie zitronig, aber nicht spritzig, frisch, auch nicht rund und weich wie Zitronenschale, ich kann es nur schwer beschreiben. Farfalla sagt: „Ein fruchtiger Duft, der Frühlingsgefühle weckt. Mit Neroli, kostbarer Melisse, pudriger Iris, etwas indischem Rosen-Attar und anderen himmlischen Düften.“ Orangenblüte und Melisse? Das kann sein. Ich weiß nicht, wie Iris riecht, aber so ein undefinierbarer, seltsamer Blumengeruch hängt tatsächlich im Parfum mit drin. Ich musste mich nicht überwinden, den Mini aufzubrauchen, aber zu mir passt dieser Duft nicht.

Nachkauf? Nicht vom Duft Nerola, aber ja, generell schon. Ich habe auf einen Geburtstagsgutschein noch was drauf gelegt und mir Nuvola zugelegt. Das zeige ich euch in einem Eingekauft-Beitrag.

Earth Mama Mint Herbal Lip Balm: Habe ich mal über iHerb mitbestellt. Ist mir etwas zu minzig gewesen, Minze mag ich nicht so gern auf den Lippen – wenn ich Minzprickeln haben will, verwende ich meinen farbigen Pflegestift von Alba Botanica. Trotzdem hätte ich ihn aufgebraucht, wenn er nicht seltsam ranzig riechen würde. Eigentlich ist er länger haltbar, aber ich habe einige meiner Lippenprodukte auf meinem Schminktisch hübsch arrangiert stehen lassen: in der Nachmittagssonne. Dafür habe ich mir extra so einen hübschen Acrylständer gekauft, in dem man Lippenstifte und Lippenkonturenstifte anordnen kann. Also für das hübsch aussehen, nicht das in-der-Sonne-stehen-lassen.

Dadurch, dass meine Lippenprodukte griffbereit und hübsch aufbewahrt waren, habe ich viel mehr Farbe verwendet. Das war gut. Nicht so gut war, dass nicht nur dieser Pflegestift gekippt ist, sondern auch (mindestens) ein weiterer Lippenstift.

Nachkauf? Nein, werde ich nicht noch mal kaufen. Zwar ist der Stift vegan und enthält einige Biorohstoffe, aber ich habe ihn nicht gemocht.

Alverde Smoothing Lipstick Farbe 10, Funky Mauve: Dieser Lippenstift ist mir auch gekippt, er riecht leicht muffig und ist im Auftrag nicht mehr cremig, sondern eher hart. Der Stift ist vegan und Natrue zertifiziert, eine Kombination, die man im Drogeriebereich der Naturkosmetik so gut wie nie findet.

Als ich mir den Lippenstift vor rund einem Dreivierteljahr gekauft habe, habe ich ihn öfter getragen. Er war für mich ein gutes Einstiegsprodukt in farbige Lippenprodukte, denn früher habe ich mich mit angemalten Lippen oft unwohl gefühlt. Inzwischen trage ich auch kräftige Rottöne, auch im Alltag, das hätte ich mir vor einem Jahr nur schwer vorstellen können. Geholfen hat mir, wie ich schon geschrieben habe, meine schönen Lippenstifte immer griffbereit zu haben. Nun ja, Shit happens, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.

Nachkauf? Für mich selbst: nein. Zum Verschenken, wenn ich eine vegan lebende Freundin besuche? Ja. Wenn die Farbe bei DM aus dem Sortiment geht, würde ich wahrscheinlich noch mal einen Stift nachkaufen.

Martina Gebhardt Propolis Cream: Diese Creme habe ich mir gekauft, nachdem ich einige Probesachets diverser Cremes von Martina Gebhardt aufgebraucht hatte. Die Inhaltsstoffe sind gut, das Produkt ist Demeter zertifiziert. Ich liebe die MG Creams. Ich habe noch einige Probiertütchen daheim, vielleicht gefällt mir eine andere Sorte noch besser als die Propolis Cream, drum teste ich noch ein bischen weiter. Meine trockene Fetthaut kommt super mit den Fettcremes zurecht, und obwohl ich lieber ein veganes Lieblingsprodukt hätte, komme ich immer wieder zu Martina Gebhardt zurück. Auf meinem Tagescreme-Siegertreppchen wären alle Stufen mit MG Creams besetzt. Muss ich noch mehr sagen?

Nachkauf? Vielleicht nicht Propolis, aber ja, definitiv, ich kaufe Martina Gebhardt Creme nach.

Martina Gebhardt Probensachet 7-Herbs-Mask: Diese cremige Maske ist eine Kurpackung. Man soll sie wöchentlich anwenden. Ehrlich gesagt kann ich mit der 7-Herbs-Mask nicht so viel anfangen. Die Cremes von MG liebe ich, aber so eine Packung, die von der Konsistenz her genau so ist wie die Cremes, blos mit anderen Inhaltsstoffen? Ich weiß nicht. Vielleicht besorge ich mir noch ein Probiertütchen und schaue, wie sie sich als Creme macht, aber als Maske brauche ich das Produkt nicht.

Nachkauf? Als Vollgröße: nein. In der Probengröße: vielleicht, um sie als Tagescreme zu testen.

Alverde Körperöl wilde Malve: Veganes, Natrue zertifiziertes Körperöl (Biokosmetik!). Lest euch meinen Beitrag zum Pflegeöl Wildrose Sanddorn durch und ändert folgende Aussagen, dann habt ihr meinen Senf zum wilde Malve Öl:

Inhaltsstoffe: Sojaöl*, Sonnenblumenöl*, Olivenöl*, Nachtkerzenöl, Jojobaöl*, Malvenextrakt*, Sonnenblumenöl, Mischung ätherischer Öle**, Vitamin E, äth. Ölinhaltsstoffe**.

Vom Geruch habe ich es noch weniger gemocht als das Wildrosenöl, aber das ist ja von persönlichen Vorlieben abhängig.

Nachkauf? Nein. Definitiv nicht. Aber schaut doch mal bei Anita vorbei, sie kauft dieses Öl regelmäßig nach – ihr Jahresfavoriten 2013 Beitrag kann euch helfen, herauszufinden, ob das Öl was für euch wäre.

Balea Urea Lippenbalsam: Diese Lippenpflege in der Tube habe ich aussortiert. Ich habe so viele tolle Lippenbalsamstifte, mit und ohne Farbe, und diese Tube wird von einer Tasche in die nächste geräumt. Immer in der Hoffnung, dass sie wie auf wundersame Weise leer wird oder verloren geht. Tut sie aber nicht, und ich mag lieber Naturkosmetik auf den Lippen haben.

Nachkauf? Nein, weil keine Naturkosmetik.

Alverde Glanz-Haarkur Zitrone Aprikose: Vegane Haarkur aus der Drogerie, mein Zwischendurch-Ersatz für die Feuchtigkeits-Spülung Aloe Vera Hibiskus aus der Tube mit rosa Deckel. Manchmal denkt man, man muss etwas richtig gutes verbessern, und dann landet man bei etwas, das schlechter ist. Nicht die Kur an sich finde ich schlechter, nein, mich hat vor allem die Tubenform gestört. Den letzten Rest der Kur musste ich richtiggehend rauszwingen, mit glitschigen Händen ist das absolut kein Spaß. Für meine Haare brauche ich ein Produkt, damit sie gut kämmbar sind, das hat diese Kur erfüllt – aber nicht besser, als das die Feuchtigkeitsspülung tut.

Nachkauf? Wenn ich mal wieder Lust auf nicht-wie-sonst-immer-Aloe-Vera-Hibiskus-Feuchtigkeits-Spülung habe: ja. Bis dahin bleibe ich bei meinem Favorit, der bereits nachgekauft im Badezimmerschrank steht.

Surya Brasil Amazonia Preciosa Brasil Nut Conditioner & Brasil Nut Shampoo: Zwei Probesachets, die ich auf der Vivaness bekommen habe. Die Haarprodukte sind vegan, cruelty free, und zertifiziert nach Ecocert. Die Pröbchen haben jeweils 10 ml enthalten, das reicht mir nicht für eine Anwendung. Das Shampoo hat nicht ausgereicht, meine Haare komplett sauber zu bekommen, und die Spülung hat nicht gereicht, meine Haare komplett zu entwirren. Ich kann also nicht viel dazu sagen, denn das war zu erwarten. Was mich überrascht hat, war jedoch der Geruch: nussig und fruchtig, angenehm warm, rund, weich. Ein richtiger Herbstduft! Auf den Tütchen steht „with essential oil from preciosa tree“, was auch immer das ist. Im Netz findet man Anbieter, die eine Vollgröße für ca. 20 britische Pfund verkaufen – die Haarpflege ist also nicht ganz billig.

Nachkauf? Zweifelhaft. Der Duft war wirklich schön, aber ich kann über die Reinigungs- und Pflegewirkung so gar nichts sagen.

Alterra Lipliner 05 Rosewood: Einer meiner Liplinerfavoriten ist ebenfalls der Sonne zum Opfer gefallen. Nachlesen könnt ihr die Infos zum Lippenkonturenstift in meinem Beitrag Meine Top 5 veganen Lipliner.

Nachkauf? Ja, im Herbst, wenn ich mich an knalligen Rottönen ausgetobt habe und wieder mehr auf gedeckte Farben stehe.

Alverde Transparentes Augenbrauen- und Wimperngel: In meinem Eingekauft-Posting von Juli habe ich bereits den Nachschub gezeigt, in diesem Behälter ist inzwischen kaum mehr genug drin, um das Bürstchen feucht zu machen.

Nachkauf? Ja, ist schon im Einsatz.

Provida Organics Limonen Sensitive Shampoo: Das Shampoo war Teil meiner Bestellung bei Provida Organics im März.

Die INCIs sind nicht 08/15: Aqua, Palm kernel/Coco glucoside, Sodium lauroyl glutamate, Sodium Coco-sulfate, Maris sal, Alcohol*, Betula alba leaf**, Chamomilla recutita extract*, Olea europaea fruit oil*, Rosmarinus officinalis leaf oil*, Melaleuca alternifolia leaf oil*, Cymbopogon nardus oil*, Citrus limon fruit oil*, Leptospermum scoparium leaf oil, Sulfated castor oil, Citrus aurantifolia oil, Citric acid, Glyceryl oleate, Parfum, Sodium acetate, Sucrose cocoate, Sodium cocoyl glutamate, Disodium cocoyl glutamate, Betaine, (Limonene, Citral, Linalool.) **=Demeter, *=kbA; vegan.

Ich mag Provida total gerne, auch die Zertifizierung nach ICADA finde ich super. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich mit dem Shampoo nicht klar komme. Inzwischen bin ich wirklich sehr an Seifen gewöhnt, und dieses Shampoo verklettet beim Einschäumen meine Haare. Nach dem Ausspülen rutscht der Klett in die Spitzen und ich habe so was ähnliches wie Filz. Ganz schlimm war dieses Shampoo in Kombination mit der Hanfspülung von i+m. Nach ein paar Wäschen habe ich das Shampoo als Duschgel verwendet, da fand ich es okay. Der Geruch ist frisch nach Limette, erinnert ein bischen an Cocktails mit Zitronensaft und Limettenscheibe. Mag ich normalerweise total gern, aber inzwischen bin ich ein bischen übersättigt an Limettengeruch.

Nachkauf? Nein. Wäre es ein Duschgel: vielleicht.

Provida Organics Rosmarin Oliven Kurspülung: Eine Spülung passend zum obigen Schampo. Produktversprechen und Info: „Verhindert das Austrocknen des Haares. Es wird seidenweich und glänzend, leicht kämmbar und frisierwillig. Nach der Haarwäsche eine kleine Menge im feuchten Haar verteilen und kurz durchmassieren. Anschließend mit klarem Wasser ausspülen.“ Äh, nein, nicht bei mir. Trotz der – wie ich finde – guten INCIs hat diese Spülung meine Haare nicht seidenweich, glänzend, leicht kämmbar und frisierwillig gemacht. Durchfeuchtet hat es auch nicht. Nicht meine Haare, jedenfalls. Aber dass die kleine Fieslinge sind wissen wir ja schon seit längerem. Aufgebraucht habe ich den größten Teil der Spülung gemischt mit anderen Ölen und sonstigem Kram als Vorwaschkur, das hat geklappt.

Nachkauf? Nein, werde ich nicht nachkaufen, die Spülung passt nicht zu meinen Haaren.

Farfalla Aloe Vera Gel Classic: Eines meiner liebsten Sommerprodukte ist leer geworden. 50ml im Pumpspender haben mir über eine Woche Sommerurlaub geholfen und sogar anschließend noch einen Teil der Dekolletéepflege übernommen. INCI: Aloe Vera, Alkohol, pflanzliches Glycerin, Rotalgenextrakt, Sodium Levulinate, Wasser, Xanthan Gum. Natrue zertifiziert. Die Konsistenz ist fest-gelig und es lässt sich gut und leicht verteilen und zieht schnell ein, wobei das Gel einen leichten Film (klebrig? zusammenziehend?) hinterlässt.

Wenn ich vom Strand nach Hause kam, habe ich oft die beanspruchtesten Hautstellen (Stirn, Nase, Dekolletée, Nacken, Oberarme) mit einem Mix aus Aloeveragel und Körperöl eingerieben. Abends, vor dem Schlafengehen, wurde der Rücken eingerieben und ich habe Wasser drübergesprüht – das Gel hält die Feuchtigkeit schön fest und hat beim Einschlafen im sehr warmen Urlaubsschlafzimmer geholfen.

Nachkauf? Diesen Sommer wahrscheinlich nicht mehr, aber ich merke es mir auf jeden Fall für nächsten Frühling.

Terra Naturi Duschgel Orange & Minze: War ganz okay, ein Duschgel eben. Der Duft war in Ordnung, geschäumt hat es, und ich war danach sauber. Wie das so ist mit Duschgel. Ich habe es recht verschwenderisch benutzt und mich nicht daran gestört, falls die Haut danach etwas ausgetrockneter war als sonst, denn ich habe fast immer im Anschluss die passende Körpermilch aufgetragen. Zum Eingekauft-Beitrag geht es hier entlang.

Nachkauf? Für diesen Sommer habe ich mich am Geruch satt gerochen, daher erst mal nicht. Als Alltagsduschgel für den Sommer fand ich es aber nicht schlecht, also mal sehen, ob es nächstes Jahr eine ähnlich fruchtig-frische Variante von Terra Naturi gibt.

Terra Naturi Körpermilch Orange & Minze: Die passende Körpermilch zum Duschgel. Auf der nebelfeuchten Haut direkt nach dem Abtrocknen hat sich die Bodylotion hervorragend verteilen lassen, sie ist auch schnell eingezogen und nach dem Zähneputzen konnte ich mich gleich anziehen *I like*. Die Pflegewirkung war nicht herausragend, aber eine herausragend gute Pflege benötige ich auch nicht. War als Ergänzung zum Duschgel wirklich toll, ist für mich aber ebenfalls ein Sommerprodukt.

Nachkauf? Ebenfalls: nicht diesen Sommer. Sonst gern wieder.

Primavera beruhigende Creme Kamille und Borretsch (Reisegröße): Hatte ich im Urlaub dabei und dort angebrochen, aber nicht leer gemacht. Die Creme ist für mich viel zu leicht und funktioniert nur zum nachcremen besonders trockener Hautstellen unterwegs. Vielleicht macht sie sich aber gut in Kombination mit einem meiner Gesichtsöle, das habe ich jedoch nicht getestet.

Nachkauf? Höchstens noch mal in der Minitube, aber ich glaube, eher nicht. Wenn ich Kamille in der Creme haben will, besorge ich mir ein Kamillenhydrolat und layere es unter die Creme.

Martina Gebhardt Salvia Cream (Probentütchen): Ich sag mal nix. War okay, aber nicht herausragend. So als eine MG Creme unter anderen MG Cremes.

Nachkauf? Nein, ich denke nicht. Salbei ist nicht mein Favorit unter den Cremes.

Speick Naturkosmetik aktiv Hand- und Nagelbalsam: Pröbchen. Gott sei dank. Ich frage mich ganz ehrlich, wer solche Produkte benutzt. Das Zeug klebt so fies und hinterlässt einen Film auf der Haut, dass ich es nur noch auf dem Handrücken verteilt habe. Selbst so hat es mir ein unangenehmes Gefühl zwischen den Fingern hinterlassen. Ob das das Glycerin ist? Furchtbar.

Nachkauf? Ganz sicher nicht.

Puh, ganz schön viel heute. Manchmal wird nichts leer, und dann alles auf einmal. Nächsten Monat dürfte noch ein Schwung aufgebraucht werden, dann wird es bei mir auch wieder weniger zu lesen.

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