Monthly Archives: November 2014

Maybritt Krewald: Beautyöl und Beautysaft

Im September Neu-Beitrag habe ich euch schon einmal kurz die Produkte von Maybritt Krewald gezeigt. Es handelt sich hierbei um Ölmischungen und Aroniasäfte, die man innerlich einnimmt.
Maybritt Krewald

Transparenz: Die Produkte wurden mir von Maybritt Krewald kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
produktmuster

Im Produktportfolio gibt es zwei Aroniasäfte, einen puren, und einen, der mit Apfel gesüßt ist.

Maybritt Krewald

Aronia A

  • … schmeckt leicht herb, ein bischen bitter, aber nicht sehr.
  • … schmeckt leicht säuerlich, jedoch nicht sauer (mit der Süße des Apfelsafts schmecke ich das Säuerliche des Aroniasafts deutlicher).
  • Der erste Schluck ist ungewohnt, wenn man einen Saft erwartet, aber man trinkt Aronia A auch nicht wie Apfelsaft oder Orangensaft, daher ist das okay. Ich würde den Aroniasaft höchstens als Spritzer in einen Cocktail oder Farbtupfer in Sekt geben.
  • Nach ein paar Schlucken gewöhnt man sich an den herben, säuerlichen Geschmack, das fruchtige Aroma kommt durch.

Die Flasche habe ich zu Testzwecken nicht ganz leer gemacht und weiter im Kühlschrank aufbewahrt. Nach mehr als zwei Monaten war der Saft immer noch in Ordnung, hat geschmeckt wie am Anfang und hat sich auch in der Konsistenz nicht verändert. Ich habe die Flasche komplett aufgebraucht!

Aronia N

  • … schmeckt herb-fruchtig, aber nicht zu sehr, etwas herber als Aronia A.
  • … schmeckt etwas säuerlich, aber weniger als Aronia A, der Apfelsaftkontrast fehlt.

Ich persönlich ziehe Aronia A vor, er schmeckt mir einfach besser. Trotzdem freue ich mich darauf, im Dezember weiter meine Shots zu trinken, auch wenn sie etwas weniger apfelsüß sind.

Inhaltsstoffe:
mk3

Aronia A besteht aus Aroniasaft und Apfelsaft, Aronia N aus purem Aroniasaft. Die Säfte sind BIO und enthalten viele Antioxidantien.

Es gibt drei unterschiedliche Öle bei Maybritt Krewald, nämlich die Sorten W, M und O. W ist für Frauen, M für Männer und Original für die ganze Familie.

Maybritt Krewald

Inhaltsstoffe Original:
mk2
Leinsamenöl, Nachtkerzenöl, Hagebuttenkernöl und Sesamkernöl. Die anderen beiden Öle haben andere Zusammensetzungen (W: Leinsamenöl, Nachtkerzenöl, Hagebuttenkernöl, Schwarzkümmelöl und Sesamkernöl). Alle sind so konzipiert, dass das Verhältnis von Omega 3-6-9 Fettsäuren (nach heutigem Wissen) ausgewogen ist für die Zielgruppe.

Das Öl, was ich vor MK morgens gelöffelt habe, war oft eine Mischung aus Leinöl und anderen Ölen. Ich fand es bitter und war immer froh, wenn die 100 ml leer waren. Die Halbliterflaschen von Maybritt Krewald fand ich daher schon groß, weil ich Angst hatte, dass ich den Geschmack überdrüssig werde und mir daraufhin der Rest in der Flasche kippt, so dass ich ihn entsorgen muss. Im Gegensatz zu den Ölen von DM (Omegaöl) und und aus dem Biosupermarkt (Omegaöle), die ich bis jetzt probiert habe, finde ich MKs Frauenmischung wenig bitter. Es wird zwar nie mein Lieblingsöl, aber es ist so wenig schlimm, dass ich damit Ölziehen könnte. Dabei hat man das Öl mehrere Minuten im Mund und demnach auch den Geschmack. Für ein auf Lein basierendes Öl finde ich die Mischung toll!

Es hat übrigens auch über zwei Monate gehalten, das Leinöl in meiner Halbliterflasche, und ist immer noch nicht gekippt. Ich habe extra zwischendurch die Einnahme gestoppt, um die Haltbarkeit zu testen. Ihr könnt also problemlos sowohl Öl als auch Saft, im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert, innerhalb von 10 Wochen aufbrauchen.

Das geniale an Maybritts Produkten finde ich aber die Art und Weise, wie man sie zu sich nimmt: in Shots! Zwei Löffel Saft plus zwei Löffel Öl sind ein Shot, …

Maybritt Krewald

Der fertige Shot aus Öl und Saft

… das ganze kann man noch mit etwas Wasser vermischen und verrühren. Dadurch bildet das Öl kleine Blasen, diese sind ganz vom Saft umschlossen und schmecken so beim Schlucken ganz und gar nicht nach Öl:

Maybritt Krewald

Im Glas bleibt kaum was haften, man bekommt sowohl Saft als auch Öl beim Trinken schön raus. Ich mag das total!

Maybritt Krewald

Maybritt Krewald:

“My wish is that my products will give everyone using them a feeling of inner beauty, harmony and natural energy and thereby contribute to making the world a better place for us all.”

Quelle: http://www.maybrittkrewald.com/index.php/en/about-mk

Ich stimme MK hier voll und ganz zu, und das war auch der Grund, warum ich sie damals angemailt hatte. Der Körper tut sich einfacher, das zu tun, wofür er gemacht ist, wenn man ihm alles bereitstellt, was er dafür braucht. Möglichst über die Nahrung, und wenn das nicht reicht, ja, dann hilft man mit pflegender und dekorativer Kosmetik nach.

Maybritt hat Aroniasaft gewählt weil dieser einen hohen ORAC-Wert hat. Die Ölmischungen haben ein ausgewogenes Verhälntis von Omega 3 zu Omega 6 zu Omega 9 Fettsäuren. Mit jedem Shot, den ich morgens getrunken habe, habe ich also meinen Körper Antioxidantien und wichtige Omegafettsäuren zur Verfügung gestellt. Ich weiß, dass ich das über meine normale Ernährung an manchen Tagen sonst nicht schaffe, denn meine Ernährung ist nicht immer ausgewogen. Nahrungsergänzungsmittel mag ich aber nicht einwerfen, ein Drink mit Superfoods nach Hildmann ist da das absolut äußerste, zu was ich greife. Aber auch mit Superfoods nehme ich verarbeitete Stoffe zu mir, das sind keine ursprünglichen Lebensmittel mehr. Maybritts Öle und Säfte sind mir da sehr viel lieber.

Was kostet der Spaß?
Eine Flasche Öl (500 ml in Bioqualität) kostet rund 40 Euro, eine Flasche Saft (500 ml in Bioqualität) rund 15 Euro. Demnächst wird es die Sachen in Deutschland per Internet geben.
Zum Vergleich:
Omega Pink von Bio Planète kostet umgerechnet auf 500 ml ca. 35 €uro.
Alnavit Säfte (aus dem DM) kosten umgerechnet auf 500 ml ca. 6 bis 8 €uro.

Maybritt Krewald sieht sich selbst im hochpreisigen Segment, für den Saft stimme ich ihr da absolut zu. Den finde ich hochpreisig. Doch er hält zwei Monate im Kühlschrank ohne zu kippen, das habe ich mich bei anderen Säften noch nie getraut auszutesten. Ob es das wert ist? Das muss wohl jeder selbst entscheiden. Das Öl finde ich angemessen bepreist, schon allein, weil es auf Leinöl basiert und Bioqualität hat.

Maybritt war so großzügig mir mehrere Flaschen zu schicken. Deshalb kann ich an euch ein Set aus einem Öl + Saft (W + A) verschenken. Wer sich so sehr für dieses Thema interessiert, dass er bis hierher gelesen hat, hat die Chance verdient, diese beiden Produkte selbst zu testen. Bitte schreibt mir dazu einen Kommentar. Sollten sich bis Mitte der Woche mehrere Leser interessieren, so lose ich aus. Ich verschicke nur nach Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr brauche ich nicht zu sagen, ihr wisst wie so was funktioniert, ja?
-> Lena wurde von Random.org ausgespuckt.

Wenn ihr euch die Sachen in einem ausländischen Onlineshop anschauen wollt bis der deutsche Handelsweg offen ist, könnt ihr bei der Hudotek Schweden vorbeischauen. (Der Link ist ein no-follow Link.)

 

Mein Fazit:
Der Saft ist eher ein Produkt, das ich mir schenken lassen würde. Die Ölmischungen würde ich mir durchaus selbst kaufen, wenn mein Budget es zulässt. Qualitativ hochwertig finde ich beide Produktkategorien, und sie konnten mich persönlich überzeugen. Bei meiner trockenen Fetthaut bin ich der Überzeugung, dass Cremen von außen allein nicht ausreicht. Ich habe mit Maybritts Produkten das Gefühl, mir etwas gutes zu tun, meinen Körper von innen zu unterstützen, meine Hautbarriere zu stärken. Ihrem Slogan entsprechend: Beauty begins inside!

Dennoch: erst denken, dann handeln! Wenn ihr aus irgendeinem Grund bestimmte Lebensmittel nicht vertragt, recherchiert selbständig, ob diese Produkte für euch in Frage kommen oder nicht.

 

Ich bin mir absolut sicher, dass ich nicht alles aufgeschrieben habe, was interessant ist und mit solchen Produkten zusammenhängt. Fragt mir gerne per Kommentar Löcher in den Bauch!

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Mineralfoundation Farbmustertabelle Chrimaluxe und Andrea Biedermann

Meine Mineralfoundation Farbmustertabelle von Chrimaluxe Minerals und Andrea Biedermann – die suche ich ungefähr alle zwei Monate:

Mineralfoundation Farbmuster
*klick macht groß*

Vielleicht hilft sie euch auch, eure Farben zu finden. Ich schwanke übrigens zwischen 04 und 07 olive micafrei von Chrimaluxe, die meiste Zeit des Jahres trage ich 06 olive micafrei.

Biedermann ist mir zu glowig und zu bunt, Alima Pure zu wenig deckkräftig, und Marie W. zu rötlich.

So, jetzt weiß ich ja immer, wo ich die Tabelle finden kann.

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26. November 2014 · 22:00

Liebster Award

Ich habe vor ein paar Wochen von Projekt Schminkumstellung den Liebster Award verliehen bekommen. YAY!

LIEBSTER Award – discover new blogs
Danke für’s entdeckt werden!

liebsteraward
Bildquelle: 3.bp.blogspot.com – Ich gehe davon aus, dass dieses Logo Creative Commons lizensiert ist, daher verwende ich es hier.

 

Die Regeln für alle Nominierten lauten wie folgt:

  • Du musst mich in deinem Blog verlinken
  • Du musst 11 neue Blogger nominieren, die weniger als 200 Follower haben
  • Du musst meine Fragen beantworten und auf deinem Blog veröffentlichen
  • Überlege dir 11 Fragen, die deine nominierten BloggerInnen dann beantworten müssen
  • Die Person, die dich nominiert hat, darf nicht zurück nominiert werden
  • Alle Nominierten müssen von dir informiert werden
  • Bereite einen Link mit allen Infos vor
  • Folge mir auf Bloglovin‘, per Mail (Feedburner), BlogConnect oder wo du möchtest

Das sind Theresas Fragen und meine Antworten:
1. Seit wann bloggst du und was hat dich dazu gebracht?
Ich blogge seit etwas mehr als einem Jahr, davor war ich in einigen Foren recht aktiv. Der Austausch auf solchen Plattformen ist toll, aber meine Beiträge wurden immer länger und informativer. Ich habe gemerkt, dass ich mich oft gebremst habe, dass meine Postings kürzer waren als ich wollte. Dass ich mich entschuldigt habe für längere Beiträge. Da war mir klar, dass ich auf der falschen Plattform bin, was eigenes brauche.

2. Hast du dich vorher intensiv mit dem Thema beschäftigt (HTML, Blogname, Themen etc.) oder einfach drauf losgelegt (Learn it by doing)?
Erst habe ich relativ flott angefangen, dann bin ich auf meine eigene Domain umgezogen. Man könnte also sagen, dass beides auf mich zutrifft. Klar habe ich schon von Anfang an mitgedacht, aber man lernt viel dazu, auch wenn man anfangs schon einiges weiß. Das ist bei mir mit den Themen so, mit der Intensität mit der ich in bestimmte Gebiete eintauche. Auch meine Schreibe hat sich verändert, ich hoffe zum Besseren 😉 , und ich kenne mich inzwischen viel besser mit dem technischen Hintergrund des Bloggens aus.

3. Welches Bloglayout bevorzugst du: schlicht und einfach oder bunt und mit Wiedererkennungswert?
Etwas dazwischen. Ich brauche es aufgeräumt, aber nicht clean. Ich muss alles finden, was ich suche, aber es darf deshalb nicht unordentlich sein. Schlicht mit Farbtupfern wäre das, oder?

4. Wie häufig veröffentlichst du einen Blogpost?
Das ist total unterschiedlich.
Ich arbeite nicht (schriftlich) vor, habe meine vorbereiteten Postings im Kopf, nicht online. Wenn die Gedanken zu einem Thema oder Posting in meinem Hirn wie die Puzzleteile zusammenrutschen, setze ich mich hin und schreibe alles in einem Rutsch auf. Für meine trockene-Fetthaut-Beiträge gilt das jedoch nicht, an denen arbeite ich wirklich lange, also ich sitze viele Stunden dran und diese Stunden verteilen sich auf mehrere Wochen.
Wenn ich es einrichten kann, veröffentliche ich nicht mehr als drei Beiträge pro Woche und lasse nicht mehr als drei Wochen verstreichen, bis der nächste Blogpost online geht.

5. Nimmst du dir bestimmte (Zeit-)Abstände oder Tage für deine Posts vor oder bloggst je nach Lust und Laune?
Bei mir spielt sich viel der Bloggerei im Kopf ab, zum Beispiel habe ich im Sommer einige Blogposts auf dem Fahrrad (auf dem Weg zur Arbeit etc.) erdacht. Aber auch, wenn ich Produkte kaufe oder anwende, reflektiere ich darüber. So bin gestrickt. Das tatsächliche Aufschreiben erfolgt oft abends oder am Wochenende.

6. Welche Kategorie ist auf deinem Blog die aufwändigste, was Produktion und Vorbereitung betrifft?
Das aufwändigste ist meine Reihe zu trockener Fetthaut. In der Hautpflege beeinflussen sich viele Produkte, das möchte ich berücksichtigen. Mir ist bewusst, dass vieles, was ich schreibe, das einzige ist, was man im Netz findet – denn wenn ich selbst im Netz suche, stolpere ich über die immer-gleichen Seiten. Das erhöht meinen Anspruch an mich selbst, keinen Stuß zu schreiben oder Beiträge hinzurotzen, denn hier habe ich die Chance, Standards zu setzen.

7. Bist du eher ein Online-Kosmetik-Shopper oder siehst du dir die Produkte lieber im Laden an?
Knifflig. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vor Ort kaufen. Da habe ich drei, vier Läden, die ich immer wieder besuche. Da bleibe ich treu, auch ohne Rabattaktionen und Schleuderpreise. Aber meine Anregungen, meine Inspirationen, die kommen häufig aus Onlineshops.

8. Interessierst du dich mehr für Pflegeprodukte oder dekorative Kosmetik?
Definitiv Pflegeprodukte. Wenn meine Haut mal so weit ist, dass Pickelchen, Rötungen und Unreinheiten weg sind, brauche ich doch kaum mehr dekorative Kosmetik, um verschiedene Looks zu schminken. Die Basis muss stimmen!

9. Welche Blogthemen (außer Kosmetik) interessieren dich sonst noch?
In meiner Leseliste befinden sich einige schwedische Blogs, dazu noch ein bischen was zu Reise und Fotografie, und ein bischen was zu veganer Ernährung.

10. Schminkst du dich im Bad oder am Schminktisch?
So lange es frühs hell ist, am Schminktisch; im Winter im Bad.

11. Was ist das schönste am Bloggen?
Niemand redet mir rein. Ich kann schreiben was ich will, kann (theoretisch) die Kommentarfunktion ausschalten, dann gibt mir niemand Kontra. Ich habe bis zu einem gewissen Grad die Anonymität des Internets auf meiner Seite, und aus der heraus konnte ich mir ein Netzwerk aufbauen. Durch und für dieses Netzwerk bin ich inzwischen mehr präsent und weniger anonym, diese Entwicklung empfinde ich auch schön. Zu bloggen bedeutet mir, ich selbst zu sein. In der realen Welt ecke ich oft an, denn ich bin sehr ehrlich und (leider auch) sehr undiplomatisch. Wenn ich blogge kann ich besser formulieren, Ehrlichkeit und Undiplomatie verheiraten sich dann zu Transparenz, die ich sehr wertschätze.

Ich nominiere …
Mone (Just my cup of …: http://justmycupof.wordpress.com/)
Sandra (strawberrymouse’s mailbox: http://strawberrymousesmailbox.blogspot.de/)
Tama (Tamaland: http://tamaland.blogger.de/)
die Ente (Die Ente bleibt draußen – schadstofffreie Kosmetik: http://entebleibtdraussen.blogspot.de)
Eulengewölle (Eulengewölle: http://eulengewoelle.wordpress.com)
lebensWERTvoll (lebensWERTvoll: http://lebenswertvoll.wordpress.com/)
Mercury (Mercury: http://crystalmercury.blogspot.com/)
Larissa (prettylittlelari: http://prettylittlelari.wordpress.com/)
Ginni (Sugarlime: http://www.sugarlime.de)
Greenandpinkyfrog (Greenandpinkyfrog: http://greenandpinkyfrog.blogspot.com)
Nessie (Keep Calm and Think Green: http://keep-calm-and-think-green.com/)
… und würde mich freuen, wenn ihr mitmacht, neue Blogs zu entdecken.

Meine Fragen an euch lauten:

  1. Wenn du nicht bloggen würdest, wo würde sich deine Kreativität freie Bahn brechen?
  2. Schaust du bei anderen Blogs lieber Fotos und Bildunterschriften oder magst du lieber lange, ausführliche Beiträge?
  3. Was ist dir wichtig auf deinem Blog?
  4. Was ist dir wichtig im Leben?
  5. Was würdest du vom Blog ins Real Life rübernehmen (oder umgekehrt), weil es auf der anderen Seite besser funktioniert?
  6. Was ist dir lieber, mehr Abonnenten oder mehr Kommentare?
  7. Auf welches Experiment würdest du dich eher einlassen: 4 Wochen nur noch vegan essen oder vegan schminken & pflegen?
  8. Hast du Herzblut-Postings? Welche?
  9. Wie organisiert du dein Bloggen?
  10. Wie ist deine Haltung zu Sponsored Posts?
  11. Kannst du dir vorstellen, über etwas anderes zu bloggen, und was wäre das?

Welche „kleinen“ Blogs kennt ihr, die einen Klick wert sind?

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Aluminium im Alltag – Veranstaltung des BfR im Onlinestream

Für diejenigen, die sich mit der Thematik Aluminium auseinandersetzen wollen, habe ich einen Tipp. Am Mittwoch, 26.11. und Donnerstag, 27.11. findet im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unter dem Motto „Aluminium im Alltag: Ein gesundheitliches Risiko?“ ein Verbraucherschutz-Forum statt (Presseinformation). Die Veranstaltung wird als Livestream unter www.bfr.bund.de übertragen.

Das BfR-Forum Verbraucherschutz ist eine zweitägige Veranstaltung, bei der Expertinnen und Experten über den aktuellen Stand der Forschung informieren und zusammen mit Interessengruppen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verbraucherverbände, Nichtregierungsorganisationen, Medien und der Verbraucherschaft über mögliche Schlussfolgerungen diskutieren.

Quelle: bfr.bund.de, obig verlinkte Pressemeldung

Aluminium ist sicher jedem von euch bekannt, da es im Verdacht steht, Alzheimer und Brustkrebs (mit) auszulösen. Es wird über die Nahrung aufgenommen (ich sage nur: Dosengemüse), ist aber auch in etlichen Kosmetika enthalten, zum Beispiel Antitranspirantien. Im Forum wird unter anderem diskutiert, was schon erforscht (wissenschaftlich belegt) ist, welche Lücken es gibt, wo und was man forschen muss, um solche Lücken zu schließen.

 

Lasst euch keine Angst machen, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Informiert euch und trefft auf eurem Wissen basierende Entscheidungen!

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25. November 2014 · 10:00

Blogger BIOty Box #2: Vorankündigung

Diesen Sommer gab es die erste Ausgabe der Blogger BIOty Box. Zu zehnt haben wir das Projekt auf die Beine gestellt, und es hat sehr gut funktioniert. Mitgemacht haben …

Anita von anitas welt
Bobby von Nixenhaar
Ginni von Sugarlime
Hélianthe von Was macht Heli?
Julia von Tried it out
Kleines Gehopse von pretty green wo|man
Mexi von Mexicolita
Strawberrymouse von Strawberrymouse’s Mailbox
Wuscheline von Wuscheline.de
… und natürlich ich.

Da ist noch ein bischen Platz in der Liste, findet ihr nicht auch? Die neue Box soll es im Frühling 2015 geben. Ich lade alle Blogger, die schwerpunktmäßig oder ausschließlich über Naturkosmetik bloggen, herzlich zur Teilnahme an der zweiten Box ein! Damit ihr ungefähr wisst, worum es geht, empfehle ich euch die Blogposts zur ersten Box zu lesen, ich habe sie euch oben in der Liste direkt verlinkt. Jeder von uns hat aus seiner Sichtweise geschrieben, wie die Box funktioniert, und das alles zusammen ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Kurz gesagt packt jeder Blogger für einen anderen eine genau zugeschnittene Box – der Preisrahmen liegt bei 25 bis 30 €uro plus Porto – und bekommt dafür eine Box zurück.

Ich beschränke die Teilnahme diesmal auf 20 Blogger, wer bisher dabei war hat einen reservierten Platz, die anderen Plätze werden chronologisch nach Anmeldezeitpunkt vergeben. Sofern mehr als 20 Blogger teilnehmen wollen verlose ich die letzten drei Plätze, damit auch wirklich jeder eine Chance zur Teilnahme hat.

Bei dieser Box wird es eine feste Zeitlinie geben:

Phase 1, anmelden und zulosen
Wenn ihr euch für eine Teilnahme interessiert, meldet euch bitte unverbindlich an bis spätestens Samstag, 29. November, 23:59. Schreibt dazu eine Mail an rechtschaffen(ät)gmx.de mit dem Betreff „Blogger BIOty Box 2 unverbindliche Anmeldung“. Auf diese Mail hin bekommt ihr weitere Informationen. Diese beinhalten zum Beispiel die Abstimmung eines Themas, des Zeitrahmens und des endgültigen Blogposts. Auf diese Mail müsst ihr bis spätestens Samstag, 6. Dezember, 23:59 Uhr geantwortet haben. Die Antworten werte ich aus und gebe dann die genauen Daten der weiteren Zeitlinie per Mail bekannt, daraufhin könnt ihr euch verbindlich zur Box unter den gegebenen Voraussetzungen anmelden (oder eben abmelden) bis Samstag, 13. Dezember 23:59 Uhr. Die Zulosung erfolgt dann direkt im Anschluss.

Phase 2, informieren, besorgen, verschicken / erhalten
Von mitte Dezember bis mindestens 14. Februar habt ihr Zeit, euch zu informieren, Sachen zu besorgen und das Päckchen vorzubereiten. Es werden mindestens vier Wochen Zeitunterschied zwischen Versandtermin und Blogpost liegen, das wird noch genau ausgemacht.

Phase 3, Blogpost vorbereiten und online stellen
Wie so ein Blogpost aussehen kann, habt ihr ja bereits gelesen.

Die genauen Termine innerhalb der Zeitlinie werden untereinander abgestimmt und von mir im Mehrheitsprinzip ausgewertet, sie stehen fest bevor ihr euch verbindlich anmeldet. Also keine Angst, dass ihr euch im Vorhinein zu etwas verpflichtet, was ihr nicht einhalten könnt.

Es sind diesmal ganz offiziell auch Blogger außerhalb Deutschlands eingeladen, sofern sie über ihre Landesgrenze hinaus eine Box verschicken und die deutschen Beiträge des zugelosten Bloggers lesen werden. Es ist übrigens gar nicht so viel teurer, Sachen von Deutschland ins Ausland zu schicken: als Maxibrief International per Einschreiben kann man bis zu ein Kilo Brief in rechteckiger Verpackung mit L+B+H = max. 90cm verschicken, das kostet rund 9€. Ein DHL Paket mit Sendungsverfolgung kostet 7€.

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Ich freue mich schon sehr auf die zweite Runde der Blogger BIOty Box! Habt ihr Wünsche und Anregungen?

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Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets „Wild Flowers“ Eau de Toilette

Das Produkt, was ich euch heute vorstellen möchte, liegt mir sehr am Herzen. Es ist von einer spanischen Firma, Fragàncies del Montseny, und es ist ein Eau de Toilette aus der Serie Naiada Secrets mit dem Namen Wild Flowers. Es ist ein Produkt, das ich auf der Vivaness geschenkt bekommen habe. Ohne Bedingungen. Ohne Kosten. Ohne Verpflichtungen. Ich mag es so gern und finde es so hübsch, dass es sogar seit Monaten in meinem Blogheader zu finden ist.

Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets "Wild Flowers" Eau de Toilette | Flakon

Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets „Wild Flowers“ Eau de Toilette
100 ml, 60 €uro

Inhaltsstoffe (9/10)
INCI: Alcohol denat., Parfum*: Citrus aurantium bergamia oil, Lippia citriodora extract, Citrus médica limonum oil, Thymus vulgaris oil, Citrus aurantium (Neroli) flower oil, Jasminum officinale oil; limoneno**, citral**, linalol**, geraniol**, citronellol**, neral**, farnesol**; (*): Aromatic waters and essential oils from certified organic agriculture; (**): from natural essential oils.

Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets "Wild Flowers" Eau de Toilette |  INCI

Das Eau de Toilette besteht aus (nicht-bio) Alkohol und komplett aufgeschlüsselten duftgebenden Komponenten. Bei meiner Version sind das ätherische Öle von Bergamotte, Zitronenverbene, Zitrone, Thymian, Neroli und Jasmin. 8% des Produkts stammen aus Bioanbau, und da nur die ätherischen Öle aus Bioanbau sind, weiß ich, dass das Parfum aus 92% Alkohol und 8% ätherischen Bioölen besteht. Ich beuge mein Haupt vor dieser Transparenz. Der Bioanteil ist auf jeder Verpackung an prominenter Stelle aufgedruckt!

Zertifiziert von IMO:

At IMO, we provide you with reliable quality control services and certification of organic, eco-friendly and socially-responsible products.

Quelle: imo.ch

Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich habe, was die Inhaltsstoffe angeht: der Alkohol ist nicht aus Bioanbau.

 

Verpackung (9/10)

Die Verpackung besteht aus einer äußeren Hülle, einer inneren Schutzpackung und erst dann kommt der Glasflakon. Alles ist wunderschön gemacht, ich finde, da erkennt man die Liebe zum Produkt. Der Flakon besteht aus türkisfarbenem Mattglas mit silberner Zerstäuberkappe, der Aufdruck ist grafisch und spricht mein Herz für aufgeräumtes Design an.

Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets "Wild Flowers" Eau de Toilette | Verpackung

Auch bei der Verpackung habe ich nur einen einzigen Kritikpunkt: es gibt keine Testgrößen. Wer im Laden dran schnuppern kann sollte das tun, aber es wäre wirklich toll, solche Minizerstäuber kaufen zu können wie Farfalla sie anbietet.

 

Marketing und Preis (7/10)
Preis per Verkaufseinheit: 60€ per 100ml (Basispreis per 100g/100ml: 60€)
Fragàncies del Montseny: Naiada Secrets "Wild Flowers" Eau de Toilette | Verpackungsinformationen

This eau de toilette contains fresh & soft natural essences. A blend of Bergamot, Citrus and Verbena uplifting mood with radiance and vibration. A vital and sensual feminine fragrance centred around a floral heart of Neroli and Jasmine. Feel yourself reassured and happy with its Mediterranean notes of stimulating thyme.

Quelle: fraganciesmontseny.com

Der Preis ist recht hoch, also für den Erstkauf: 60 Euro muss man für das Eau de Toilette hinblättern. Dafür enthält es allerdings auch 100 Milliliter, das ist eine ganze Menge, sonst sieht man eher 30ml oder 50ml Flakons. Der Zerstäuber zerstäubt sehr fein, man kommt mit sehr wenig Produkt ziemlich lange aus. Da ich neben diesem Parfum noch ein weiteres nutze schätze ich, dass ich noch ein bis eineinhalb weitere Jahre an dem Flakon sprühen werde. Geöffnet habe ich ihn vor ca. einem halben Jahr und es fehlt kaum was. Ich finde es toll, dass hier keine unhaltbaren Werbeversprechen abgegeben werden. Alles ist ziemlich transparent und man kann auf der Homepage jede Menge Hintergrundinformationen nachlesen über das Anbaugebiet und die Firmenphilosophie.

 

Subjektive Erfahrungen (8/10)

Der Auftrag ist einfach, der Sprühnebel ist super fein und verteilt sich von ganz allein. Da ich das Eau de Toilette als Aromatherapieprodukt verwende sprühe ich lediglich einen Pumphub in meinen Nacken unter die Haarlinie. Ich atme tief ein, wackele ein bischen mit dem Kopf damit die Haare das Eau de Toilette verteilen, und genieße. Der Alkohol verflüchtigt sich schnell, der Duft bleibt, zitrisch frisch, aufmunternd, belebend, aufhellend – finde ich. In der Aromatherapie werden die ätherischen Öle von Bergamotte, Zitronenverbene, Zitrone, Neroli und Jasmin als stimmungsaufhellend beschrieben, als sich-selbst-lieben, fröhlich sein. Dazu habe ich keine Quelle, das habe ich aus jahrelanger Erfahrung für mich selbst mitgenommen, wenn ich Aromatherapieliteratur oder Internetseiten durchstöbert habe. Zitrusöle sind flüchtig, so hält auch dieser Duft nicht sehr lange als intensives Parfum an – das ist es aber auch nicht. Es ist ein Eau de Toilette, und diese enthalten weniger Duftstoffe als Eau de Parfums. In Zahlen: eine Stunde lang etwa kann ich den Duft wahrnehmen, wenn ich mich konzentriere. Danach nur noch, wenn ich mir im Nacken durch den Haaransatz wuschele. Und dann noch mal, wenn ich vor dem Haare waschen meine Haare kopfüber bürste, ganz schwach. Nach dem Duschen ist er weg. Da bleibt nix hängen, auch nicht, wenn ich „Wild Flowers“ exklusiv mehrere Tage hintereinander benutze. Aber bald ist wieder Schal- und Halstuchzeit, ich freue mich total darauf, dass dann der Duft sich ganz langsam, nach und nach, in meinen Lieblingsschals aufbauen wird. Da ich nur so wenig des Eau de Toilettes verwende, trocknet es auch meine Haut nicht aus.

Den Duft kann ich so beschreiben: zitrisch frisch, dabei grün rund, mit Blumen im Hintergrund. Das entspricht auch ziemlich den verwendeten ätherischen Ölen, ist also durchaus vorhersehbar. Aber der Duft ist nicht aufdringlich. Er ist leicht, sacht, wie ein Hauch. Kennt ihr diese Szene aus Bodyguard, wo Sie mit einem Schwert/Säbel durch die Gegend schwingt und Er einen hauchzarten Schal darüberfallen lässt? Der Schal schwebt in Zeitlupe wie eine Feder auf die Klinge zu und wird dann zerteilt. So, wie ich dieses Bild des hauchzarten Schals in Erinnerung habe, ist mein Duftbild des Eau de Toilette. In sich selbst fest, strukturiert, und dennoch sanft und hauchzart. Man muss ihm Raum geben, um seine volle Schönheit erkennen zu können. Dieser Duft konkurriert nicht. Wer ihn tragen möchte, muss mit anderen parfumierten Produkten zurückstecken. Auch das gehört für mich zur Aromatherapie, das bewußte Tragen eines Dufts, das bewußte Wahrnehmen eines Geruchs, das sich Einlassen … ohne diese Bereitschaft funktioniert dieser Duft nicht.

Bei den Inhaltsstoffen muss ich ein bischen meckern, auf hohem Niveau, aber dennoch: warum ist der Alkohol nicht aus Bioanbau? Warum wurde komplett auf Alkohol als Trägersubstanz gesetzt und nicht ein Teil des Alkohols durch Hydrolate ersetzt? Einen Punkt ziehe ich in meiner Wertung dennoch nicht ab, denn die Inhaltsstoffe wurden absolut transparent aufgeschlüsselt (für ein Parfumprodukt hat das Seltenheitswert) und sind an sich keineswegs schlecht. Alkohol und ätherische Öle, so ist ein Duft eben aufgebaut.

Dem Preis stehe ich ambivalent gegenüber. Einerseits ist er meines Erachtens absolut angemessen für das Produkt, denn die ätherischen Öle stammen allesamt aus Bioanbau, und das Volumen des Flakons ist mit 100 ml beachtlich hoch. Andererseits sind 60€ viel Geld, zu viel, um so einen Duft blind über das Internet zu bestellen. Da fehlen mir einfach die Minizerstäuber. Vielleicht in solchen Sets, wie auch Farfalla sie anbietet? Einmal alle Düfte testen und dann den kaufen, der am besten passt? Das wäre schön.

Die Verpackung finde ich wunderschön. Das Papier, den Druck, die Farben, das Design. Und dann erst der Flakon! Ich finde einfach keine Worte, zu beschreiben, wie ich persönlich dieses Zusammenspiel empfinde. Es geht mir nah, trifft mein Herz. Das kommt selten vor.

Der Hersteller bewirtschaftet übrigens ein Biosphärenreservat, erntet die Pflanzen zur Gewinnung der ätherischen Öle selbst, und ist voll auf Biodiversität ausgerichtet.
Roberto Eros, CEO and founder of Fragàncies del Montseny
Roberto Eros, CEO and founder of Fragàncies del Montseny:

I deeply believe in the benefits of aromatherapy. On countless occasions I have been able to witness how Mediterranean aromatic plants bring instant happiness to people through positive emotions that are generated in the limbic system and in the subconscious mind. Personally, I have also experienced the beneficial effects on my physical health.
My challenge when founding Fragàncies del Montseny is to gather all of the ancestral knowledge about the uses of the Mediterranean aromatherapy plants and complement it with data provided by the modern science, about their benefits to the health and wellbeing of people and to guarantee the results through the most rigorous certifying bodies worldwide.
A perfect balance of craftsmanship and contemporary modernity materialises in our products, which are made with essential oils from medicinal and aromatherapy plants, organically grown in the fields of the Montseny Biosphere Reserve.
Our goal for sustainability is comprehensive: from our commitment to the conservation of biodiversity, through the recuperation of abandoned fields, to the people and organisations in which the profits of Fragàncies del Montseny are reinvested.
This is our philosophy, one that motivates us and allows us to offer a mosaic of emotions that are concentrated in the biodiversity of our creations for the wellbeing of mind, body and spirit.

Quelle: http://www.fraganciesmontseny.com/fdm/roberto-eros

 

Erhaltene Karin-Punkte: 33 von möglichen 40
Mein persönliches Fazit:
Kein Duft für Duftwolken, nichts für’s schnelle Konsumieren zwischendurch. Ein Duft, auf den man sich auf der Ebene der Aromatherapie einlassen muss. Wenn man das tut und sich fallen lässt, dann wird man aufgefangen: sanft, weich, hauchzart.

 

Transparenz:
Wild Flowers wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
produktmuster

Auf der Vivaness bin ich stundenlang um die Stände herumgestrichen und habe Produkte beäugt, INCI-Listen gelesen und mich informiert. Am Stand von Fragàncies del Montseny waren es die Flakons, die mich beeindruckt haben. Wunderschöne Farben, wunderschönes Design, wunderschöne Verpackungen. Also habe ich mich auf den Messestand begeben und mir die Sachen näher angeschaut. Ich war total erstaunt, auf den Verpackungen den Bioanteil aufgelistet zu sehen. Einfach so. Auch bei kleinen Zahlen. Wer brüstet sich schon damit, 8% Bioanteil in einem Produkt verarbeitet zu haben? Genial. Umgedreht, auf der Kartonrückseite, hatte ich dann leichte Atemprobleme: da waren tatsächlich bei einem Parfumprodukt alle Inhaltsstoffe aufgelistet, bei anderen Produkten teilweise sogar zusammen mit der Angabe der Menge der jeweiligen Inhaltsstoffe.

Cosmos Body Series
Fotocredit: fraganciesmontseny.com

Mein Interesse an den Packungen hat dann das Interesse einer Dame an meiner Wenigkeit geweckt, und so sind wir ins Gespräch gekommen. Wir haben uns wirklich lange unterhalten, und ich konnte an vielen Produkten Probeschnuppern und mich sogar mit dem Firmengründer bekannt machen (Sprachbarrieren zwischen Deutsch und Spanisch haben der Sympathie keinen Abbruch getan). Zum Abschied durfte ich mir, trotz meines unbekannten Blogs, ein Eau de Toilette mitnehmen. Zusammen mit dem Gefühl, dass hier tolles geleistet wird und neue Standards gesetzt werden bezüglich Transparenz in der Kundeninformation.

Ich möchte Fragàncies del Montseny gerne unterstützen, so wie ich es auch mit anderen kleinen Firmen oder Manufakturen tue. Fragàncies del Montseny stelle ich persönlich für mich in eine Reihe mit Maienfelser Naturkosmetik und Eliah Sahil/Planet Pure. Da arbeiten Menschen mit Herzblut an einer Sache, da wird Transparenz an den Tag gelegt, die andere Firmen verweigern.

Log Fragancies del Montseny
Fotocredit: fraganciesmontseny.com

Selbst wenn die Inhaltsstoffe bei anderen Produkten nicht so super sein sollten wie bei meinem Produkt, die Sache an sich ist auf jeden Fall unterstützenswert. Ich werde Produkte der Firma kaufen und auch darum bitten, weitere Produktsamples zu bekommen. Lieber kaufe ich mir ein einziges Produkt von so einer kleinen Firma, das ich mit Liebe aufbrauche, als fünf andere Sachen, die ich verschwenderisch anwenden muss, damit sie endlich leer werden und ich zum nächsten übergehen kann. Bei den hohen Preisen wird es sicherlich bis zum Frühling dauern, bis ich mich entschieden habe, und auch wieder Platz in meinem Vorrat ist.

Hier noch mal Fotos für euch, *klick* macht groß.

Welche Firmen oder Produkte sind euer Herzblut?

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Hautbesänftigungsoffensive

Manchmal ist meine Haut lammfromm und streichelzart, aber manchmal zickt sie auch total aus. Das kommt öfter vor als mir lieb ist, und dann heißt es, den Schaden zu begrenzen. Gerade befinde ich mich wieder in einer Besänftigungsphase und versuche, meine Haut dabei zu unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Unser Leitungswasser wurde vor einiger Zeit für wenige Wochen gechlort, das hat meiner Haut nicht gut getan. Mir selbst hat das Wasser nicht geschmeckt, und ich trinke sonst sehr gern unser Leitungswasser. Mit Mineralwasser (mit und ohne Kohlensäure) kann ich mich nicht recht anfreunden, so bin ich in dieser Zeit auf andere Getränke ausgewichen, Schande auf mein Haupt. So viel Saft und Sofdrinks und alkoholfreies Bier wie in dieser Zeit habe ich schon lange nicht mehr getrunken. Trotzdem habe ich mein tägliches Trinksoll nicht erreicht. Meine Haut wurde also von außen irritiert und hat von innen nicht genug Feuchtigkeitsnachschub bekommen. Sie ist viel trockener geworden, hat gejuckt und sich geschuppt, zudem hat sich Talg verkapselt anstatt abzufließen und ich habe viele fiese Unterlagerungen, Pickel und mehr Milien bekommen.

Jetzt ist das Wasser wieder ungechlort und ich kann mehr trinken, das ist das Fundament meiner Hautbesänftigungsoffensive. Wasser ist für viele Stoffwechselvorgänge im Körper notwendig, trinkt man zu wenig, kommt das komplette System aus dem Lot. Ohne Wasser keine Feuchtigkeit, wenn ich also will, das meine Haut besser durchfeuchtet ist, muss ich ihr Nachschub von innen liefern.

Ich habe mir für die Wochenenden (und ab und an einmal pro Woche zwischendurch) eine Unterstützungsroutine angewöhnt, die meiner Haut zusätzlich von außen hilft.

1. sanfte Hautreinigung
Bevor ich anfangen, reinige ich meine Haut vor. Dazu verwende ich eine sanfte Reinigungsmilch, derzeit eine von i+m. Ich emulgiere sie sanft auf mein feuchtes Gesicht und massiere ganz sanft die Problemstellen, bei mir sind das die Schläfen und der Kiefer-/Kinnbereich. Danach spüle ich die Reinigung mit klarem, hautwarmem Wasser ab. Ich verwende kein Baumwolltuch zum Abnehmen, meine Haut ist schon gereizt genug. Also halte ich mein Gesicht seitlich unter den Wasserhahn und lasse das Wasser seine Arbeit tun.
Reinigungsmilchen, eine Auswahl

2. Enzympeeling
Die Oberfläche meiner Haut ist schuppig und trocken. Pflegeprodukte quellen diese Hautschicht auf, ohne tiefer wirken zu können. Daher unterstütze ich meine Haut im Abschilfern der obersten Hautschüppchen mit einem Enzympeeling. Normalerweise würde ich meine Enzympeelingseife benutzen, aber sie ist eher austrocknend, daher greife ich zum Enzympeelingpuder von Kneipp (Produktmuster). Das Pulver kann man in eine Handfläche rieseln lassen, mit ein paar Tropfen Wasser vermischen, und damit dann das Gesicht massieren. Es entsteht eine weiße, leicht blasige Flüssigkeit, die auf der Haut cremig wird. Augen- und Lippenpartie spare ich aus, dafür verteile ich das Peeling auch vorne am Hals, damit der Kiefer-/Kinnbereich komplett abgedeckt ist. Diese Schicht lasse ich nun für fünf bis zehn Minuten ihr Wunderwerk tun. Danach wasche ich sie mit hautwarmem Wasser ab.
Enzympeelingpuder von Kneipp

3. Reinigungsmaske
Anschließend trage ich eine Reinigungsmaske großzügig auf mein Gesicht auf. Ich habe schon Masken von Cattier und Gebhardt verwendet, gerade arbeite ich an einer Dose Vetivermaske von Khadi. Ich rühre das Pulver mit Wasser an und gebe ein paar Tropfen Gesichtsöl hinzu, damit die Maske nicht ganz so austrocknend wirkt. Mit einem Foundationpinsel verteile ich die Masse im Gesicht und auf dem Hals, dann setze ich mich – mit einem Handtuch um den Oberkörper gelegt – auf die Couch und lese oder sehe mir eine Folge einer amerikanischen Serie an. Falls ich mal lache oder schmunzele bröckelt die Maske auf das Handtuch, kein Problem also. Ich warte, bis die Maske sich fest und hart anfühlt, komplett durchgetrocknet muss sie nicht sein, dann wasche ich sie runter. Augen fest zu, denn ich bin Meister darin, mir was in die Augen zu spülen. Jetzt kommt doch ein Waschlappen in Aktion, mit ihm wische ich meinen Haaransatz und die Ohren sauber.
Khadi Vetiver Pulvermaske

4. Feuchtigkeitsmaske
Auf die noch leicht feuchte Haut massiere ich nun eine Feuchtigkeitsmaske, derzeit ist das die Provida Mille Fleurs Maske mit Bachblüten (Produktmuster). Erst eine kleinere Menge, so merke ich, wo die Haut die Maske förmlich aufsaugt, und wo die Haut von sich aus noch gut in Schuß ist. Dann trage ich eine weitere Menge der Maske auf das Gesicht auf, besonders dick dort, wo die kleinere Menge schnell eingezogen ist. Jetzt lasse ich die Maske wieder eine ganze Zeit lang einwirken und antrocknen.
Provida Mille Fleurs face mask / Gesichtsmaske

5. Im Anschluss …
… steige ich unter die Dusche. Dort wasche ich die Reste der Feuchtigkeitsmaske mit lauwarmem Wasser vorsichtig ab. Sofort nach dem Duschen gebe ich die erste Schicht Pflege (Öl oder Creme) auf die noch tropfnasse Gesichtshaut. Danach pflege ich wie gewohnt.

 

Ich merke, dass nach so einer Offensive meine Haut glatter und durchfeuchteter ist, aber auch, dass Unreinheiten von unter der Haut nach oben wandern. Pickelchen häufen sich, aber die Unterlagerungen werden weniger. Ja, dieses Prozedere stresst meine Haut, deshalb mache ich das nur einmal, höchstens zweimal die Woche. Und ich muss generell sehr sanft mit meiner Haut umgehen. Physikalische Peelings sind tabu, auch Baumwolltücher zum Abschminken (hot cloth cleanser etc.). Ausgiebige Gesichtsmassagen, wie sie sonst zum wöchentlichen Pflegeritual gehören, fallen auch weg. Das nehme ich in kauf, weil meine Haut schneller wieder rein wird.

 

Transparenz:
Die meisten der Produkte habe ich mir selbst gekauft.
privatkauf
Zwei der Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, es handelt sich hierbei um

  • Kneipp Enzympeeling, es wurde mir von NaTrue auf der Vivaness gegeben
  • Provida Mille Fleurs Gesichtsmaske, sie wurde mir von Provida auf Anfrage zur Verfügung gestellt

produktmuster

Wie unterstützt ihr eure Haut wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät? Habt ihr spezielle Produkte, Anwendungen oder Rituale, die euch helfen?

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November Blues

Es ist November, und hier sollte ein Aufgebrauchtbeitrag erscheinen. Oder ein Eingekauftposting. Oder sonst etwas sinnvolles. Ich habe einiges in Arbeit, aber ich komme nicht hinterher. Noch nicht mal für den Liebster-Award habe ich Zeit *seufz*.

Ich habe einige Sachen zugeschickt bekommen, die Sachen von Indemne und Maybritt Krewald habt ihr schonmal gesehen. Für eine ausführliche Review brauche ich Ruhe und Zeit, und die habe ich gerade nicht. Was sollen da erst Provida, c/o Gerd, Barbara Hofmann und die anderen sagen? Die wundervollen Päckchen sind ausgepackt, teilweise schon fotografiert, aber für mich ist die weitere Arbeit, die mit den Blogpostings verbunden ist, gerade zu viel. Gerade erst habe ich es geschafft, alle Give-Aways meiner Geburtstagsverlosungen zur Post zu bringen und fühle mich geschlaucht.

gesammelt

Da taucht ein Gedanke auf: Transparenz. Authentizität. Habe ich die Sachen nicht kosten- und bedingungslos erhalten? Bedingungslos, so wie es oft unter Blogpostings zu lesen ist? Wenn ich mich so gestresst fühle, dann nehme ich mich wohl selbst in die Pflicht, möchte Erwartungen an mich selbst erfüllen, die ich nicht haben sollte, weil niemand außer mir sie an mich stellt. Darum sage ich an dieser Stelle: Danke dafür, dass ich in den letzen Wochen einiges zum Testen erhalten habe. Ich werde mir nach und nach die Zeit nehmen, alles zu benutzen, vorzustellen und von meinen Eindrücken zu berichten. Trotzdem muss auch noch genügend Raum sein für meine eigenen Gedanken, die ehrlichen, knallharten, supersanften Beiträge und meine Reihen wie Seborrhoea Sicca und Reinigungsmilchen oder die BBB.

Ich möchte euch meine Pinsel zeigen, plus die, die ich bekommen habe; ich möchte euch ein sündhaft teures Gesichtsserum zeigen, das ich nicht liebe, und dessen Rezension mich belastet; ich möchte euch von meiner Aphrodite erzählen, die ihre persönlichen Tester mit mir teilt; ich habe einen Berg an Pröbchen, die ich verbrauchen will, und einen ebenso großen Berg zum Proben toben, der noch rezensiert werden will; ich möchte meine Liebe zu Martina Gebhardt Produkten Ausdruck verleihen und der Konkurrenz, die von Provida kommt; ich möchte meine Breakouts von innen und von außen angehen und endlich meine fiesen Unterlagerungen im Kieferbereich loswerden, mit denen ich kämpfe, seit hier vor einigen Wochen eine Zeit lang das Trinkwasser gechlort wurde; ich habe ein paar Lieblingsprodukte, die ich gerne genauer hier vorstellen möchte; ich möchte euch zeigen, welche Produkte ich zur Wäschepflege verwende, aber ihr merkt schon: es ist einfach alles zu viel gerade.

Den großen Berg an To do’s werde ich mir häppchenweise vornehmen. Ich bin genau so gespannt wie ihr, was ich als nächstes hier auf dem Blog hochlade, denn ich habe keine weiteren Blogpostings vorbereitet. Nur jede Menge Fotos und Gedanken, die von einer Seite meines Hirns auf die andere rutschen …

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Maienfelser Gesichtsöle

Vor kurzem habe ich eine kleine Bestellung bei Maienfelser aufgegeben. Ich bin noch immer total begeistert von der Auswahl der Öle und Hydrolate und habe mich diesmal für sechs verschiedene Öle und Ölmischungen entschieden.

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Von links nach rechts: Baumöl Körperöl, Midlife Gesichtsöl, Youngster Fine und Youngster Super Gesichtsöle, Redpower Speiseöl und Wiesenschaumkrautöl.

Seit ein paar Wochen bin ich auf der Suche nach einem Ölserum für mein Gesicht, gerne als Ölmischung mit der meine trockene Fetthaut sehr gut klarkommt. Von Maienfelser hatte ich das Gesichtsöl Youngster super und das Redpower Speiseöl ausgesucht, sie erschienen mir als geeignete Kandidaten.

Die Redpower Ölmischung besteht aus Erdbeernussöl*, Himbeernussöl, Sanddornfruchtfleischöl*, Gojibeerenöl*, Cranberryöl*, Granatapfelkernöl* und Kirschkernöl (* aus kontrolliert biologischem Anbau). Sie trägt keine Zertifizierung, dürfte aber als Biokosmetik durchgehen, da fast alle einzelnen Öle bio sind. Die Farbe ist total schön, ein dunkles orange, im Sonnenlicht gefällt es mir besonders gut.

Redpower Öl im Sonnenlicht

Redpower Öl im Sonnenlicht

Die Miniölfläschchen haben auch interessante Farben, das finde ich bemerkenswert, da den Ölmischungen keine Farbstoffe zugesetzt werden, sondern die Farben tatsächlich nur von den Inhaltsstoffen kommen. Von links nach rechts: Gesichtsöl Midlife, Baumöl, Gesichtsöle Youngster Fine und Youngster Super.

Farben der Öle

Farben der Öle

Baumöl

Bestandteile: Arganöl*, Cocosöl*, Macadamianussöl*, Baobaböl, Babassuöl, Mangobutter, Avocadoöl*, Moringaöl, Essenzen aus Palo Santo, Aloebaum, Backhousia, Sandel Amyris, Atlas-Ceder*, Wacholderholz*, Ho-Scho Kampferbaum, Siamholz, Antsoro, Ravintsarabaum, Sassafras.
* aus kontrolliert biologischem Anbau
Quelle: http://www.maienfelser-naturkosmetik.de

Das Baumöl riecht für meine Nase etwas komisch. Ich mag den Duft nicht. Drum bin ich froh, dass ich nur eine kleine Probe bestellt habe.

Gesichtsöl Youngster Super

Bestandteile: Macadamianußöl*, Sacha Inchiöl, Cocosöl*, Traubenkernöl*, Cameliakernöl*, Meadowfoamöl, Mohnöl*, Walnussöl*, Rizinusöl*, Rosenkernöl*, Ätherische Essenzen aus Lindenblüte, Ylang-Ylang*, Rosenholz*, Mandarine*.
* aus kontrolliert biologischem Anbau
Quelle: http://www.maienfelser-naturkosmetik.de

Mit dieser Ölmischung bin ich bisher am allerbesten ausgekommen. Sie zieht bei mir auch in größeren Mengen schön in die Haut ein und liegt danach nicht auf. Sie lässt sich gut mit Cremes und Lotionen mischen. Da auf der anderen Seite des Zauns das Gras jedoch viel grüner ist, möchte ich ein paar andere Ölseren austesten. Damit ich danach weiß, das ich nichts verpasst habe.

Gesichtsöl Youngster Fine

Bestandteile: Ramtillkrautöl, Distelöl*, Gurkenkernöl, Andirobaöl, Schwarzkümmelöl*, schwarzes Johannisbeersamenöl*, Callophyllumöl, Sanddornfruchtfleischöl*, ätherische Essenzen aus Gengrigras, Lemon-Mythe*, Weihrauch.
* aus kontrolliert biologischem Anbau
Quelle: http://www.maienfelser-naturkosmetik.de

Hier bin ich gespannt, ob ich es besser vertrage als das Super. Auf dem Papier kann man sich die Inhaltsstoffe schönreden, doch ob sie im Gesicht die erhoffte Wirkung haben, muss man schon austesten. Der direkte Vergleich der beiden Youngsteröle gibt mir also die Möglichkeit, das Einziehvermögen auf der rechten bzw. linken Gesichtshälfte auszutesten und so herauszufinden, ob meine schlauen Überlegungen wirklich so schlau waren.

Gesichtsöl Midlife

Bestandteile: Arganöl*, Avellanaöl, Avocadoöl*, Kirschkernöl, Mandelöl*, Rosenkernöl* und Rosen-Gesamtextrakt*, Palmöl rot*, Baobaböl, Passionsfruchtkernöl, äth. Öl der Rosenblüte.
* aus kontrolliert biolobischem Anbau
Quelle: http://www.maienfelser-naturkosmetik.de

Diese Ölmischung habe ich mir tatsächlich aus Neugier und der Vollständigkeit halber mitbestellt. Wenn ich schon ein neues Öl für mein Gesicht suche, dann sollten auch die anderen Maienfelser Gesichtsöle eine Chance bekommen. Falls es nicht perfekt in meine Haut einzieht – und davon gehe ich aus – werde ich es am Körper verwenden oder Gesichtsmasken damit aufwerten. Gesichtsmassagen lassen sich mit so tollen Ölen natürlich auch machen!

Das Wiesenschaumkrautöl ist so eine Sache für sich. Das Ölsäurespektrum besteht ungefähr aus 63% Eicosensäure, 17% Docosadiensäure und 16% Docosensäure. Die Maienfelser schreiben:

Das Öl ist von außergewöhnlicher Eigenart. Es zählt durch 97 % der langkettigen ungesättigten Fettsäuren zu den stabilsten antioxidativen Pflanzenölen überhaupt (ähnlich dem Jojobaöl). Trotz seines hohen Molekulargewichtes ist es bei Zimmertemperatur flüssig.

Kosmetische Verwendung: Aufgrund seiner Stabilität ist es hervorragend geeignet zur Vermischung mit anderen Pflanzenölen, die durch ihre Zusammensetzung viel empfindlicher sind wie Nachkerze, Hanf, Sonnenblume etc. Das Wiesenschaumkrautöl hat eine hohe feuchtigkeitsspendende und -erhaltende Eigenschaft und ist sowohl für Mischhaut, fette Haut als auch trockene Haut geeignet. Die Haut wird samtweich, elastisch und fettet nicht nach. Außerdem eignet es sich auch gut als Haaröl.
Quelle: http://www.maienfelser-naturkosmetik.de

Ich teste mich gerne durch Öle mit besonderen Zusammensetzungen, so bin ich auch überhaupt erst auf linolensäurebasierte Gesichtsöle gekommen. Diese langkettigen ungesättigten Fettsäuren gibt es so kaum in einem anderen (verfügbaren) Öl, daher war ich sehr gespannt, wie es sich auf der Haut anfühlt. Ob es meinem Broccolisamenöl als Haaröl Konkurrenz machen wird?

Flakonkunst

Flakonkunst

Dieses Foto hat mir besonders gut gefallen. Die kleinen Glasflaschen von Maienfelser sind nicht nur ideal zum Einpacken für unterwegs, sie sehen auch gut aus.

Ein bischen was habe ich natürlich schon getestet, das schiebe ich in diesem Beitrag gleich hinterher.

Das Redpower Öl hat sich für mich als Gesichtsöl nicht als ideal herausgestellt. Ich habe eine Versuchsreihe durchgeführt: am ersten Tag 6 Tropfen, am zweiten Tag 5 Tropfen, am dritten Tag 4 Tropfen und so weiter. Jeweils morgens habe ich das Öl in das hydrolatfeuchte Gesicht einmassiert, abends habe ich zum Öl zusätzlich eine Lotion verwendet. Nehme ich viele Öltropfen, dann liegt das Öl auf der Haut auf und zieht nicht gut ein. Bei nur ein oder zwei Tropfen zieht das Öl zwar mehr oder minder gut weg, aber ich habe nicht das Gefühl, dass meine Haut durchfeuchtet ist. Das ist mit dem Youngster Super viel eher der Fall.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich pulvrige Masken nicht nur mit Wasser oder Hydrolat anrühren werde, sondern ein paar Tropfen dieser Ölmischung hinzugebe. Dadurch werden Heilerdemasken nicht so schnell fest und trocknen die Haut weniger aus. Oder, wie oben schon geschrieben, ich verwende das Öl als Körperöl. Oder – total abwegig bei diesem Speiseöl – ich esse es.

Zum Wiesenschaumkrautöl kann ich bisher nur folgendes sagen: ich verwende es gerne als Handöl. Wenn die Hände noch nass sind trockne ich sie nicht ab, sondern gebe auf die Oberseite insgesamt zwei Tropfen Öl. Erst verreibe ich es auf der (bei mir viel pflegebedürftigeren) Oberseite, dann auf der restlichen Hand. Ich massiere dabei die Muskeln der Daumen und die Finger, Handwurzelknochen und an jedem Finger das Nagelbett. Dazu nehme ich mir ein paar Minuten Zeit: solch eine intensive Pflege benötige ich nur, wenn meine Hände viel geleistet haben, und dann haben sie diese Aufmerksamkeit auch verdient. Sind die Hände trocken dauert es noch zwei, drei Minuten, bis das Öl wirklich eingezogen ist. Dann kann ich auch wieder am Rechner tippen und Türklinken anfassen und Klamotten glattziehen, ohne Öldatscher zu hinterlassen. Das kann ich auf den Tod nicht ausstehen!

 

Verwendet ihr auch Öle in der Körper- oder Gesichtspflege? Was mögt ihr lieber: reine Öle oder Cremes & Lotionen?

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