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Maybritt Krewald: Beautyöl und Beautysaft

Im September Neu-Beitrag habe ich euch schon einmal kurz die Produkte von Maybritt Krewald gezeigt. Es handelt sich hierbei um Ölmischungen und Aroniasäfte, die man innerlich einnimmt.
Maybritt Krewald

Transparenz: Die Produkte wurden mir von Maybritt Krewald kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
produktmuster

Im Produktportfolio gibt es zwei Aroniasäfte, einen puren, und einen, der mit Apfel gesüßt ist.

Maybritt Krewald

Aronia A

  • … schmeckt leicht herb, ein bischen bitter, aber nicht sehr.
  • … schmeckt leicht säuerlich, jedoch nicht sauer (mit der Süße des Apfelsafts schmecke ich das Säuerliche des Aroniasafts deutlicher).
  • Der erste Schluck ist ungewohnt, wenn man einen Saft erwartet, aber man trinkt Aronia A auch nicht wie Apfelsaft oder Orangensaft, daher ist das okay. Ich würde den Aroniasaft höchstens als Spritzer in einen Cocktail oder Farbtupfer in Sekt geben.
  • Nach ein paar Schlucken gewöhnt man sich an den herben, säuerlichen Geschmack, das fruchtige Aroma kommt durch.

Die Flasche habe ich zu Testzwecken nicht ganz leer gemacht und weiter im Kühlschrank aufbewahrt. Nach mehr als zwei Monaten war der Saft immer noch in Ordnung, hat geschmeckt wie am Anfang und hat sich auch in der Konsistenz nicht verändert. Ich habe die Flasche komplett aufgebraucht!

Aronia N

  • … schmeckt herb-fruchtig, aber nicht zu sehr, etwas herber als Aronia A.
  • … schmeckt etwas säuerlich, aber weniger als Aronia A, der Apfelsaftkontrast fehlt.

Ich persönlich ziehe Aronia A vor, er schmeckt mir einfach besser. Trotzdem freue ich mich darauf, im Dezember weiter meine Shots zu trinken, auch wenn sie etwas weniger apfelsüß sind.

Inhaltsstoffe:
mk3

Aronia A besteht aus Aroniasaft und Apfelsaft, Aronia N aus purem Aroniasaft. Die Säfte sind BIO und enthalten viele Antioxidantien.

Es gibt drei unterschiedliche Öle bei Maybritt Krewald, nämlich die Sorten W, M und O. W ist für Frauen, M für Männer und Original für die ganze Familie.

Maybritt Krewald

Inhaltsstoffe Original:
mk2
Leinsamenöl, Nachtkerzenöl, Hagebuttenkernöl und Sesamkernöl. Die anderen beiden Öle haben andere Zusammensetzungen (W: Leinsamenöl, Nachtkerzenöl, Hagebuttenkernöl, Schwarzkümmelöl und Sesamkernöl). Alle sind so konzipiert, dass das Verhältnis von Omega 3-6-9 Fettsäuren (nach heutigem Wissen) ausgewogen ist für die Zielgruppe.

Das Öl, was ich vor MK morgens gelöffelt habe, war oft eine Mischung aus Leinöl und anderen Ölen. Ich fand es bitter und war immer froh, wenn die 100 ml leer waren. Die Halbliterflaschen von Maybritt Krewald fand ich daher schon groß, weil ich Angst hatte, dass ich den Geschmack überdrüssig werde und mir daraufhin der Rest in der Flasche kippt, so dass ich ihn entsorgen muss. Im Gegensatz zu den Ölen von DM (Omegaöl) und und aus dem Biosupermarkt (Omegaöle), die ich bis jetzt probiert habe, finde ich MKs Frauenmischung wenig bitter. Es wird zwar nie mein Lieblingsöl, aber es ist so wenig schlimm, dass ich damit Ölziehen könnte. Dabei hat man das Öl mehrere Minuten im Mund und demnach auch den Geschmack. Für ein auf Lein basierendes Öl finde ich die Mischung toll!

Es hat übrigens auch über zwei Monate gehalten, das Leinöl in meiner Halbliterflasche, und ist immer noch nicht gekippt. Ich habe extra zwischendurch die Einnahme gestoppt, um die Haltbarkeit zu testen. Ihr könnt also problemlos sowohl Öl als auch Saft, im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert, innerhalb von 10 Wochen aufbrauchen.

Das geniale an Maybritts Produkten finde ich aber die Art und Weise, wie man sie zu sich nimmt: in Shots! Zwei Löffel Saft plus zwei Löffel Öl sind ein Shot, …

Maybritt Krewald

Der fertige Shot aus Öl und Saft

… das ganze kann man noch mit etwas Wasser vermischen und verrühren. Dadurch bildet das Öl kleine Blasen, diese sind ganz vom Saft umschlossen und schmecken so beim Schlucken ganz und gar nicht nach Öl:

Maybritt Krewald

Im Glas bleibt kaum was haften, man bekommt sowohl Saft als auch Öl beim Trinken schön raus. Ich mag das total!

Maybritt Krewald

Maybritt Krewald:

“My wish is that my products will give everyone using them a feeling of inner beauty, harmony and natural energy and thereby contribute to making the world a better place for us all.”

Quelle: http://www.maybrittkrewald.com/index.php/en/about-mk

Ich stimme MK hier voll und ganz zu, und das war auch der Grund, warum ich sie damals angemailt hatte. Der Körper tut sich einfacher, das zu tun, wofür er gemacht ist, wenn man ihm alles bereitstellt, was er dafür braucht. Möglichst über die Nahrung, und wenn das nicht reicht, ja, dann hilft man mit pflegender und dekorativer Kosmetik nach.

Maybritt hat Aroniasaft gewählt weil dieser einen hohen ORAC-Wert hat. Die Ölmischungen haben ein ausgewogenes Verhälntis von Omega 3 zu Omega 6 zu Omega 9 Fettsäuren. Mit jedem Shot, den ich morgens getrunken habe, habe ich also meinen Körper Antioxidantien und wichtige Omegafettsäuren zur Verfügung gestellt. Ich weiß, dass ich das über meine normale Ernährung an manchen Tagen sonst nicht schaffe, denn meine Ernährung ist nicht immer ausgewogen. Nahrungsergänzungsmittel mag ich aber nicht einwerfen, ein Drink mit Superfoods nach Hildmann ist da das absolut äußerste, zu was ich greife. Aber auch mit Superfoods nehme ich verarbeitete Stoffe zu mir, das sind keine ursprünglichen Lebensmittel mehr. Maybritts Öle und Säfte sind mir da sehr viel lieber.

Was kostet der Spaß?
Eine Flasche Öl (500 ml in Bioqualität) kostet rund 40 Euro, eine Flasche Saft (500 ml in Bioqualität) rund 15 Euro. Demnächst wird es die Sachen in Deutschland per Internet geben.
Zum Vergleich:
Omega Pink von Bio Planète kostet umgerechnet auf 500 ml ca. 35 €uro.
Alnavit Säfte (aus dem DM) kosten umgerechnet auf 500 ml ca. 6 bis 8 €uro.

Maybritt Krewald sieht sich selbst im hochpreisigen Segment, für den Saft stimme ich ihr da absolut zu. Den finde ich hochpreisig. Doch er hält zwei Monate im Kühlschrank ohne zu kippen, das habe ich mich bei anderen Säften noch nie getraut auszutesten. Ob es das wert ist? Das muss wohl jeder selbst entscheiden. Das Öl finde ich angemessen bepreist, schon allein, weil es auf Leinöl basiert und Bioqualität hat.

Maybritt war so großzügig mir mehrere Flaschen zu schicken. Deshalb kann ich an euch ein Set aus einem Öl + Saft (W + A) verschenken. Wer sich so sehr für dieses Thema interessiert, dass er bis hierher gelesen hat, hat die Chance verdient, diese beiden Produkte selbst zu testen. Bitte schreibt mir dazu einen Kommentar. Sollten sich bis Mitte der Woche mehrere Leser interessieren, so lose ich aus. Ich verschicke nur nach Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr brauche ich nicht zu sagen, ihr wisst wie so was funktioniert, ja?
-> Lena wurde von Random.org ausgespuckt.

Wenn ihr euch die Sachen in einem ausländischen Onlineshop anschauen wollt bis der deutsche Handelsweg offen ist, könnt ihr bei der Hudotek Schweden vorbeischauen. (Der Link ist ein no-follow Link.)

 

Mein Fazit:
Der Saft ist eher ein Produkt, das ich mir schenken lassen würde. Die Ölmischungen würde ich mir durchaus selbst kaufen, wenn mein Budget es zulässt. Qualitativ hochwertig finde ich beide Produktkategorien, und sie konnten mich persönlich überzeugen. Bei meiner trockenen Fetthaut bin ich der Überzeugung, dass Cremen von außen allein nicht ausreicht. Ich habe mit Maybritts Produkten das Gefühl, mir etwas gutes zu tun, meinen Körper von innen zu unterstützen, meine Hautbarriere zu stärken. Ihrem Slogan entsprechend: Beauty begins inside!

Dennoch: erst denken, dann handeln! Wenn ihr aus irgendeinem Grund bestimmte Lebensmittel nicht vertragt, recherchiert selbständig, ob diese Produkte für euch in Frage kommen oder nicht.

 

Ich bin mir absolut sicher, dass ich nicht alles aufgeschrieben habe, was interessant ist und mit solchen Produkten zusammenhängt. Fragt mir gerne per Kommentar Löcher in den Bauch!

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Blogger BIOty Box #1: Sommer, Sonne & Mee(h)r

Willkommen zur ersten Ausgabe der BIogger BIOty Box! Ihr habt noch nie was von der Blogger BIOty Box gehört? Das liegt daran, dass es sie vorher noch nie gegeben hat!

Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Teaser

Anfang des Sommers hatte ich eine vage Idee, eine Box zu finden, die genau auf mich zugeschnitten ist. So eine personalisierte Box passend zu meinen hohen Ansprüchen gab es jedoch nicht! Ich habe also ein paar Mails an liebe Bloggerkolleginnen geschrieben und wir haben uns rege miteinander ausgetauscht. Danach war die Box geboren: eine Box von Bloggern für Blogger.

Gepackt habe ich eine Box für Anita und bekommen habe ich meine von Heli. Ich bin total gespannt, ob ich Anitas Geschmack getroffen habe und kann euch schon mal so viel sagen, dass Heli ihre Box für mich mit vollem Erfolg gepackt hat. Seht ihr unten im Foto die süße Box? Es ist ein Miniaturkiste, wie man sie von Obst- und Gemüse Abokisten kennt. Unser Thema ist „Sommer, Sonne & Mee(h)r“, und auch das hat sie toll umgesetzt. Sie hat sie mit blauer und grüner Wellpappe ausgekleidet und mit ‚Schilfgras‘ versehen, total süß! Und sie hat jedes einzelne Stück liebevoll in hellblaues beziehungsweise türkisfarbenes Seidenpapier eingeschlagen:
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Blaue Päckchen

Zuerst habe ich die Urtekram Hand Soap Nordic Birch ausgepackt. Die Marke Urtekram ist mir sehr sympathisch, ich will schon lange was von ihr ausprobieren. Ich war für ein halbes Jahr in Schweden, und die Birkenwälder haben mich sehr beeindruckt. Auch, dass ich vor zwei Jahren meinen Sommerurlaub in Schweden verbracht habe, bringt mich in Urlaubsstimmung, wenn ich Nordic Birch lese.
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Urtekram Handseife Birch

Heli hat mir von Une einen Lidschatten in S09, schokoladenbraun, ausgesucht. Das ist eine Farbe, die sicher super zum Schattieren der Lidfalte funktioniert. Ich stelle sie mir gerade in Kombination mit dem irisierenden weißen Lidschatten von Zuii vor, das gibt sicher ein hinreißendes Duo für ein schlichtes, aber schickes Sommer- Augenmake-up.
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Une Lidschatten S09 schokoladenbraun

… und ein dazu passender Lidschattenpinsel war auch im Paket:
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Une Lidschattenpinsel

Eine Abfüllung des Joik Haaröls hat mir Heli geschickt, weil sie weiß, dass ich total auf Haar- und Körperöle stehe und mich für Joik interessiere. Das habe ich in Kommentaren auf Blogs erwähnt, und Heli muss sich das gemerkt haben. Das Öl ist zwar, wie sie mir geschrieben hat, für die Kopfhaut – aber ich bin sicher, dass es sich auch für den Körper eignet. Öle sind echte Allrounder, und ich freue mich total, dass ich dieses testen kann!
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Joik Haaröl Abfüllung

Für meine Nase gibt es von Giorgio Armani eine Parfumminiatur des Acqua di Gio. Ich habe es noch nicht getestet, aber Heli hat geschrieben, dass es zitrisch duften soll, und ich stehe auf Zitrusduft. Dieses Foto ist mein liebstes von der ganzen Fotoserie, die ich von meiner Box geschossen habe:
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Giorgio Armani Gio Parfum

Für meine bessere Hälfte gibt es von Weleda Men das neue Duschgel in Reisegröße. Er ist noch immer nicht auf NK umgestiegen, liest aber seit ein paar Tagen ganz brav die Einleitung von „No more dirty looks“ durch. Er hat ein bischen gestrahlt, dass auch was für ihn in der Box war, vielleicht gefällt ihm das Duschgel ja?
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Weleda Men Duschgel Reisegröße

Von meiner Wunschliste inspiriert hat Heli das Eco Cosmetics Volumenshampoo in meine Box getan. Die INCIs lesen sich super gut, und ich mag es, Produkte mit guten INCIs zu nutzen. Zudem kann man mit Schampo auch duschen, egal, ob das Wasser hart oder weich ist. Für den Urlaub ist das also ein ziemlich cooles Produkt.
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Eco Cosmetics Shampoo

Hier noch mal alles in der Übersicht mit den zwei Pröbchen, die noch in der Box dabei waren, einer von Alva und einer von Kivvi (die ich beide übrigens auch total genial finde!):
Blogger BIOty Box 1: Sommer, Sonne & Mee(h)r | Übersicht

Wir haben in der Gruppe gemeinsam den Rahmen der Box erarbeitet, also den Wert festgelegt (rund 30 €uro) und grob den Inhalt, die Umsetzung und das Layout für den Blogpost. Jede von uns hat Zeit und Herzblut investiert, und ich finde, es hat sich gelohnt. Wenn ich mir die Fotos anschaue, die ich von meiner Box machen konnte, dann hat es sich wirklich, ehrlich, echt gelohnt!

Mit Begeisterung lese ich die Blogposts zu verschiedenen Boxen, sei es mit Kosmetik, Lebensmitteln, in Bio, in vegan, aus Deutschland, USA, der Schweiz oder England. Aber immer, bevor ich mich zu einer Box anmelde, frage ich mich: „Ist es das wert?“ Meine Antwort darauf ist bisher immer „Nein.“ gewesen. Zu oft sind in den Boxen Produkte, die ich selbst nicht benutzen würde, die nicht zu mir passen oder meinen Vorstellungen entsprechen. Produkte, die ich nicht nachkaufen würde, oder Sachen von Firmen, die ich nicht unterstützen mag. Oft kommt mir eine Box wie eine reine PR-Aktion vor, bei der blos Sachen vorgestellt werden, damit sie möglichst zahlreich und gleichzeitig auf Blogs auftauchen. Bei der Blogger BIOty Box ist das nicht der Fall.

Mir hat es sehr großen Spaß gemacht, Anitas Blog zu lesen und herauszufinden, was ihr gefällt. Eine kleine Vorliebenliste hat mich hoffentlich davor bewahrt, unpassende Produkte für sie auszusuchen. Heli ist es jedenfalls gelungen, mir eine fast perfekte Box zu packen. Denn das ist die Idee hinter der Box: wir wollen das Boxenerlebnis haben ohne nachher auf Produkten rumzusitzen, die nicht zu uns passen, die wir ungern verwenden oder sogar lieber weitergeben. In der BBB sind Sachen, die wir selber gut finden, die unseren hohen Erwartungen entsprechen und die wir guten Gewissens genau für die Bloggerin zusammenstellen, der wir die Box schicken.

Sehr stolz bin ich auf die gesamte Truppe, die die Box erst möglich gemacht hat. Jede von uns hat aktiv daran mitgearbeitet, dass ihr heute so viele Beiträge zur Blogger BIOty Box lesen könnt. Wir, das sind neben meiner Wenigkeit:
Anita von anitas welt
Ginni von Sugarlime
Kleines Gehopse von pretty green wo|man
Julia von Tried it out
Wuscheline von Wuscheline.de
Bobby von Nixenhaar
Mexi von Mexicolita
Strawberrymouse von Strawberrymouse’s Mailbox
Hélianthe von Was macht Heli?
Danke! Ihr seid die Besten!

Wahrscheinlich wird es weitere Boxen geben, und ich freu mich schon drauf!

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Haircare Haarseife [DIY]

Dieses Posting ist für die Seifensieder unter euch – für die, die es schon sind, und für die, die es werden wollen.

Vor gut vier Wochen habe ich eine neue Haarseife gesiedet, und vom Rezept her habe ich mir wieder einige Gedanken gemacht. Keine Sorge, heute kommt nicht wieder so ein Hammerpost wie vor ein paar Wochen, heute geht es sehr gemäßigt zu. Ich gebe euch erst mal ein paar harte Fakten:

Name der Seife: Haircare
Herstellungsdatum: 3. Mai 2014
Überfettung: 20%

haircare_schamposeife

Mein Rezept
140g Kokosöl
130g Avocadoöl
130g Mangobutter
130g Sesamöl
130g Sojaöl (mit Kräuterauszug)
20g Kakaobutter
20g Traubenkernöl
200g Kokosmilch (darin enthalten sind ca. 40g Kokosfett, die habe ich bei den Ölen schon mit eingerechnet)
NaOH für eine Überfettung von 20%
1TL Heilerde für die Marmorierung
ätherische Öle von Krauseminze, Salbei, Rosmarin und Hoholz
Gesamtgewicht frisch ca. 1kg

Für diese Seife habe ich mir ein Haaröl mit Kräuterauszug hergestellt. Auf eine Flasche Sojaöl mit 250ml Inhalt habe ich
25g Süßholz
15g Katzenminze
10g Brennnessel
gegeben und alles in meinem Mixer auf höchster Stufe für zwei Minuten durchpüriert, eine Stunde ziehen lassen, und das zwei weitere Male wiederholt. Danach habe ich das Öl noch ein paar Stunden ziehen lassen und anschließend erst gesiebt und dann durch ein dünnes Baumwolltuch abgefiltert. Normalerweise ist das Sojaöl von gelber Farbe, mit dem Kräuterauszug ist es aber dunkelgrün, so wie dunkles Avocadoöl. Von diesem Haaröl, das ich mir auch in die Kopfhaut einmassiere, habe ich 130g in meiner Haircare verseift.

Süßholz bildet Schleimstoffe, es kann helfen, die Haare zu kräftigen und besser kämmbar zu machen (wenn ich mich da richtig erinnere).
Katzenminze lässt, als Teerinse, die Haare flutschig werden. Ich erhoffe mir von dem Kräuterauszug in der Seife, dass die Haare beim Waschen weniger verkletten und verknoten.
Brennnessel soll ebenfalls gut für Kopfhaut und Haare sein und die Haare glatter machen.

Kokosöl ist für stabilen und großporigen Schaum zuständig, er sorgt dafür, dass sich trotz der vielen pflegenden Inhaltsstoffe der Schaum gut in den Haaren verteilen lässt und die Haare sauber werden.
Avocadoöl ist unter Langhaars ein anerkanntes Haarpflegeöl, auch in Haarseife ist es mild reinigend.
Mangobutter sorgt in meiner Seife dafür, dass die Seifenstücke fest werden und ist zudem relativ pflegend.
Sesamöl vertrage ich persönlich in Haarseifen sehr gut, ich komme gut damit klar und es macht mir ein schönes Haargefühl.
Kakaobutter gibt den Seifenstücken einen besonderen ‚Griff‘ und erweitert, zusammen mit der Mangobutter, das Fettsäurespektrum der Fettzusammenstellung im Bereich der gesättigten Fettsäuren.
Traubenkernöl liegt in der Skala eher bei ‚feuchtigkeitspendend‘ und bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Kokosmilch wird gerne für Haarkuren eingesetzt und ist auch in Seife als Zusatz sehr beliebt. Es macht den Seifenschaum cremiger und die Seife reinigt auch milder. Ich hätte auch Schafs- oder Ziegenmilch verwenden können, aber ich habe die vegane Alternative bevorzugt.
Heilerde ist ein schöner Farbstoff, der gut für die Haut ist. In hoher Konzentration in Seife hat er eine leicht peelende und klärende Wirkung, in dieser geringen Konzentration lasse ich das mal außer acht.
Ätherische Öle dienen mir vor allem zum Beduften, für mich ist das ein bischen Aromatherapie während des Haarewaschens und ich mag die Kombination von Krauseminze, Salbei, Rosmarin und Hoholz recht gern.

Wenn ich bei Seifen von Pflege spreche, dann ist damit sehr milde, schonende Reinigung gemeint. Eine Seife, die die Haut reinigt, kann nicht gleichzeitig pflegen. Aber sie kann ihren Job auf eine Art und Weise machen, dass die Haut nicht übermäßig strapaziert und angegriffen wird, sondern sich gut anfühlt, und anschließende Pflege nicht mehr unbedingt notwendig ist. Das Hautgefühl nach einer Seifenreinigung mit einer sehr hoch überfetteten Seife ist einfach was ganz anderes, als wenn man sich mit einem 08/15-Duschgel eingeschäumt hat.

Ich habe sehr feine Haare mit leichten Wellen (2aFii für die, die es interessiert). Obwohl die Seife noch so jung ist und die irre Überfettung von 20% hat, habe ich schon ein Stück von ihr verduscht und verschamponiert. Meine Kopfhaut kommt sehr gut mit der hohen Überfettung klar, auch die Haare selbst sind okay. Da ich in die Längen eh nochmal Spülung gebe (und dadurch Fette ausgewaschen werden können) habe ich auch keine klätschigen Stellen.

Ganz grob gerundet 15 €uro haben mich die Zutaten gekostet, einiges habe ich in Bioqualität eingekauft und die ätherischen Öle sind ebenfalls nicht ganz billig. Dafür habe ich 9 Stück Seife herausbekommen, da relativiert sich die Rechnung wieder, oder?

Eine Anfängerseife ist das sicher nicht, aber ich möchte euch anregen, euch selbst Gedanken zu machen über die Inhaltsstoffe, die ihr verwenden möchtet. Was vertragt ihr, was funktioniert bei euch, was steht in der Küche und wartet nur darauf, als Kosmetikrohstoff entdeckt zu werden? Was lässt sich gut kombinieren? So eine Seife, wie ich sie hier gemacht habe, könnt ihr kaum bis gar nicht im Laden oder Internet finden. Falls sie mir wegranzt, so what, dann habe ich eben ein paar Euro in den Sand gesetzt. Aber sie zu benutzen, eine beruhigte Kopfhaut zu haben und dabei keine so super verkletteten Haarspitzen wie in den Monaten zuvor, das ist mir mehr wert als 15€.

Wenn euch jetzt das Seifenherz höher schlägt, bastelt doch an einem eigenen Rezept. Oder schaut mal bei Wuscheline vorbei, sie hat ganz viele tolle Seifen aus diversen Shops getestet.

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Martina Gebhardt Reisegrößen [Was wurde aus …]

Erinnert ihr euch noch an die kleinen Martina Gebhardt Produkte, die ich mir aus der Naturkosmetikdrogerie mitgenommen hatte?

Die Flaschen und Tiegel sind inzwischen leer und ich möchte euch meinen Eindruck zu den Produkten geben. Da es nur Reisegrößen waren schreibe ich keine [Meine Meinung], für eine große Review möchte ich ein großes Produkt geleert haben.

martina_gebhardt_probengrößen
Young&Active Cleanser:
Ich habe ihn besser vertragen als den Salvia Cleanser, er war auch nicht so fettig wie der Shea Cleanser. Den Melisseduft mag ich überhaupt nicht leiden. Vor kurzem habe ich jedoch den Tipp bekommen, Melisse vermehrt in meine Gesichtspflege einzubauen, da das bei meinem Hautbild/Hautzustand helfen könne. Konkurriert daher als Nachkaufkandidat zum Sheacleanser – sobald ich meine drölfzig Reinigungsmilchen aufgebraucht habe, kommt dieser mit in meine persönliche Nachkauf-Auswertung.

Mehr Meinungen zum Cleanser findet ihr bei pretty green wo|man, Beautyjagd oder Die schwarze Schönheit.

Rose Tonic:
Duftet gut, macht feucht, kein Kritikpunkt, da gibt’s nicht viel zu sagen. Ich glaube, ich bleibe aber lieber bei Maienfelser Hydrolaten.

Sheabutter Lotion:
Mit der Lotion bin ich überhaupt nicht klargekommen. Auf meiner trockenen Fetthaut ist sie aufgelegen und nicht eingezogen. Ich kann euch nicht wirklich was dazu sagen, obwohl ich die komplette Kleingröße verbraucht habe. Wenn ihr einen aussagekräftigen Beitrag zu der Sheabutter Lotion lesen wollt, müsst ihr leider woanders suchen. Sorry!

mg_salbeicreme
Salvia Cream:
Überraschender- und seltsamerweise bin ich mit dieser Creme relativ gut klargekommen. Erst war sie schwer und dick auf der Haut, ist aufgelegen. Dann habe ich versucht, unter der Creme mit mehr Hydrolat zu layern und weniger Creme zu verwenden, das ging viel besser. Nach und nach konnte ich weniger Hydrolat unter der Creme verwenden und die Crememenge erhöhen. Das ist das erste mal in meinem Leben, dass ich mit einer W/O-Creme klarkomme! (Die Weleda Coldcream, als Vergleich, geht bei mir im Gesicht gar nicht: sie liegt nur auf, zieht nicht ein, macht ein klebriges Gefühl.)

Da ich vor allem im Kieferbereich oft Unreinheiten habe, hatte ich damals die Kleingröße der Salbeicreme gekauft. Mir wurde von einer Martina Gebhardt Mitarbeiterin nun die Aloe Vera Creme als feuchtigkeitsspendendere Alternative ans Herz gelegt, ich sollte testen, ob ich damit besser klarkomme. Daher hab ich mir Proben der Cremes bestellt und werde mich durch das MG Sortiment durchtesten, ich finde sicher eine, mit der ich im nächsten Jahr über den Winter komme. Dann mit einem großen Topf!

Eine weitere Meinung zur Salbeicreme findet ihr bei Die schwarze Schönheit..

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Weleda Mandel wohltuende Reinigungsmilch

Eine Tube habe ich aufgebraucht, 75 Milliliter, das sind einige Anwendungen. Daher kann ich euch heute sagen, ob und wie diese Reinigungsmilch und ich zueinander passen. Also los:
weleda_mandelrm
Weleda „Mandel Wohltuende Reinigungsmilch – sanft und rückfettend“ , zertifiziert nach Natrue; INCI laut Herstellerhomepage:
Water (Aqua) [Wasser], Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil [Mandelöl], Glyceryl Stearate SE [Fettsäureglyzerid], Alcohol [Alkohol], Prunus Domestica Seed Oil [Pflaumenkernöl], Xanthan Gum [Xanthan], Lactic Acid [Milchsäure].

Es ist leider nicht angegeben, ob und welche Zutaten BIO sind. Auf der Homepage ist ebenfalls nicht ersichtlich, welche Stufe des Natrue-Siegels die Reinigungsmilch hat. Daher gehe ich davon aus, das keine der Zutaten aus biologischem Anbau oder Wildsammlung stammen. (Falls jemand andere Angaben dazu findet, schreibt bitte einen Kommentar.)

Eine Vollgröße mit 75ml Inhalt kostet ca. 10 Euro, in Internetshops nur rund 8 Euro; sie gehört damit zu den teureren Reinigunsprodukten, die man vor Ort in der Drogerie oder im Bioladen kaufen kann:
Dr. Hauschka Reinigungsmilch (ca. 13€/100 ml)
Weleda Mandel Reinigungsmilch (ca. 10,65-13€/100ml)
Martina Gebhardt Shea Cleanser (ca. 8,70€/100ml)
Lavera Reinigungsmilch (ca. 5€/100ml)

Da es eine Kleingröße gibt, kann man das Produkt testen, bevor man sich die große Packung kauft. Dieses Angebot finde ich sinnvoll, verhindert es doch Fehlkäufe. Den Preis an sich jedoch finde ich für dieses Produkt nicht ganz angemessen. Keiner der Inhaltsstoffe ist sichtbar als BIO gekennzeichnet, und das hätte ich für mindestens die Öle erwartet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für meine Anforderungen im Gesamten Mangelhaft bis Ausreichend. Wenn ich low-level-Produkte haben möchte, die irgendwelche Mindeststandards erfüllen, kann ich auch Alverde, Alterra oder sonstige Drogerie-Eigenmarken kaufen – nein, halt, die haben oft ein oder zwei bio-Inhaltsstoffe drin, was hier eher nicht der Fall ist.

Die Inhaltsstoffe der Reinigungsmilch sind ausgewählt und minimalistisch zusammengesetzt. Wichtig für Allergiker: es gibt keine Duftstoffe oder Glycerin, dafür aber Alkohol. Ob die Milchsäure tierischen oder pflanzlichen Ursprungs ist konnte ich über’s Internet nicht nachvollziehen, daher gehe ich davon aus, dass die Reinigungsmilch nicht vegan ist. Glyceryl Stearate kann aus Palmöl hergestellt worden sein, aber auch das ist unklar, denn es ist für dieses Produkt nicht aufgeschlüsselt. Die Inhaltsstoffe sind für mich in dieser Zusammenstellung ausreichend, aber mehr auch nicht. (Auch hier gilt: falls jemand weitere Informationen hat, bin ich über eine Nennung der Quelle in den Kommentaren dankbar.) Erst war ich begeistert, *yeah*, so eine kurze INCI-Liste, aber auf Alkohol, tierische Inhaltsstoffe und Palmöl (nicht BIO, nicht zertifiziert, …) möchte ich gerne verzichten.

Die Verpackung besteht aus einer Metalltube mit Kippverschluss die man auf den Kopf stellen kann. Die Inhaltsmenge ist überschaubar, man kann sie sicherlich innerhalb des Verfalldatums aufbrauchen, auch wenn man das Produkt nicht täglich benutzt. Leider setzt sich das Produkt innerhalb des Käppchens fest und wird hart, man sollte also ab und an den Deckel reinigen. Man kann zwar die Tube fast restlos leeren – de facto kann man die Metallwände sogar am Schraubverschluss schön zusammendrücken – aber Aufschneiden sollte man das Metall nicht, hier sehe ich ein Verletzungsrisiko. Ich persönlich habe aber lieber eine Metallverpackung die keine Luft ansaugt als Plastik, denn aus Plastik könn(t)en Stoffe in das Produkt übergehen. Auch die gute Verfügbarkeit finde ich Klasse, hier in der Umgebung kann ich die Weleda Mandel Reinigungsmilch in fast jedem Laden finden.

Die Anwendung an sich ist einfach: etwas vom Reiniger auf das angefeuchtete Gesicht geben (Augen aussparen), aufemulgieren, abwaschen, fertig. Man kann recht genau dosieren, wie viel Reiniger aus der Tube kommt, und mit den Händen kann man auch alles gut und angenehm verteilen. Da die Milch nicht in die Haut einzieht (wie man das von Gebhardt Produkten kennt) reicht auch eine mittelgroße Menge aus, sich ordentlich das Gesicht zu waschen. Nach dem Abnehmen fühlt sich die Haut leicht wachsig oder stoppend an, die getrocknete Haut ist eher trocken (nicht ausgetrocknet, aber auch nicht durchfeuchtet). Den Geruch nimmt man bei der Anwendung kaum wahr, er ist eher neutral und dezent. Die Anwendung + Tragegefühl ist in meinen Augen nur ‚befriedigend‘ da die Haut so vorbereitet bei mir keine ‚fettfreie Nachtpflege‘ übersteht.

Die Reinigungsmilch ist nicht schlecht, aber ich sehe in allen Kriterien noch Platz nach oben – besonders, wenn ich sie mit dem Sheacleanser von Martina Gebhardt vergleiche. Im Gegensatz zum Sheacleanser trocknet diese Reinigung meine Haut eher aus, ist teurer, die Inhaltsstoffe sind nicht so wertig. Außer nach einer Ölmassage würde ich zum Reinigen meiner Haut immer zum MG Cleanser greifen und nicht zur Weleda Reinigungsmilch. Ich habe trockene Fetthaut, für diesen Hauttyp finde ich die Reinigung nicht gut geeignet. Wenn ihr eine Rezension lesen wollt von jemandem, der mit der Reinigung klarkommt, schaut doch mal zu Julia von ‚Tried It Out‘, sie hat eine inhaltlich wirklich gute Rezension verfasst und erklärt auch die Inhaltsstoffe.

Alles in allem ist die Weleda Mandel Reinigungsmilch für mich eher Mittelmaß. Auf einer Skala von 1 (wegwerfen statt aufbrauchen) bis 10 (Heiliger Gral) Punkte siedele ich sie zwischen 6 und 5 an, also befriedigend bis ausreichend.

Kein Nachkaufprodukt.

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Kulturbeutel: was ich für eine Reise packe | Pack light!

Ich war in Urlaub und habe meinen kleinen Kulturbeutel vollgepackt mit pflegender und dekorativer Kosmetik samt Pinseln und anderen Kosmetikhelfern. Im Urlaub angekommen habe ich alles für euch auf dem Tisch ausgebreitet, schummeln konnte ich daher nicht. (Auf dem Bild fehlt ein kleiner Konjacschwamm.)

Hier sind meine Schätze:

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Benecos Nagellack – Update zur Haltbarkeit

Meinen Benecos Nagellack habe ich euch schon gezeigt. Beim Einkauf meiner Martina Gebhardt Reisegrößen hatte ich ihn mitgenommen. Das war im Oktober. Um genau zu sein, am 17. Oktober habe ich gepostet, dass ich mir damit die Zehennägel lackiert habe. Das ist rund vier Wochen her. Warum ich das so betone?

Der Nagellack ist noch nicht abgesplittert und sieht ‚ganz normal‘ aus.

Ich hatte auf die pedikürten Nägel zwei Schichten aufgetragen (jeweils trocknen lassen) und seither meine Nägel sich selbst überlassen. Ganz langsam werden sie mir wieder zu lang, und im Regelfall splittert dann der Lack ab. Zuerst am großen Zeh, dann an den anderen. Bisher konnte ich davon noch nichts feststellen. Da, wo der Nagel aus dem Nagelbett herauswächst, ist schon eine feine, aber deutliche Rille zu sehen.
Wenn das so weiter geht, muss ich erst zum Weihnachtsurlaub meine Zehennägel neu lackieren. Einmal nachfüllen geht mit so ziemlich jedem Nagellack, da wird der Benecos keine Ausnahme machen.

Er schlägt sich verdammt gut, der Lack aus der Naturkosmetikecke, und kann absolut mit seinen konventionellen Kumpels mithalten:

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