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Aufgebraucht #11 | Mai 2015

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Im Mai konnte ich in meinem Projekt Das große Aufbrauchen einige gute Erfolge erzielen. Viele Produkte, die ich seit Monaten (oder mehr als einem Jahr) angebrochen habe, konnte ich endlich leeren. Langsam aber sicher muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, ob ein Produkt kippt, oder nicht.

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Vollgrößen

Baensch Sesam Massageöl

100ml in Glasflasche mit Pumpspender | 11€ | Natrue ***, vegan | ♦

Der Geruch des Massageöls war ölig nach Sesam, genau so, wie Sesamöl riechen sollte. Am Körper mag ich den Geruch nicht so besonders, daher habe ich das Öl gemischt. Verwendet habe ich das Sesamöl hauptsächlich zur Körpermassage vor dem Duschen, wofür es sich sehr gut eignet. Es verbleibt lange auf der Haut und zieht nicht zu schnell ein, so dass man genug Zeit hat, sich gründlich zu massieren.

Als Massageöl war das Baensch-Öl gut geeignet, zur Hautpflege nach dem Duschen habe ich es nur einmal verwendet, mit nicht besonders gutem Erfolg. Es liegt auf meiner Haut auf.

An diesem Öl habe ich lange gearbeitet, die Flasche leer zu bekommen. Bereits auf der Vivaness 2014 habe ich dieses Öl bekommen, und es ist schon länger angebrochen. Das Öl an sich ist nicht schlecht, es passt nur einfach überhaupt nicht zu mir. Dennoch konnte ich die Flasche aufbrauchen.

Nachkaufkandidat: nein.

Dabba Schafgarbeblütenwasser

Teil eines 3er-Sets, je 50ml in Braunglasflasche mit Zerstäuber | 20€ | EcoCert, vegan | ♦

Dieses Blütenwasser riecht aromatisch und ein bischen nach gelagertem Grünschritt. Anfangs fand ich den Geruch nicht so toll, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich ihn gut leiden. Ist jedoch bestimmt kein Geruch, den jeder sofort gern mag. Dieses Blütenwasser fühlt sich für mich sehr flüssig an, es hat die Haut gut benetzt.

Wie immer habe ich das Hydrolat großzügig am ganzen Körper verbraucht, vor allem aber um vor dem Auftragen der Creme mein Gesicht zu befeuchten. Ihr kennt das schon: drei großzügige Schichten, zwischendurch antrocknen lassen, Creme drüber. Eine besondere Wirkung konnte ich nicht feststellen, ich vermute, dass Schafgarbe und meine Haut eher in friedlicher Co-Existenz leben als großartig Einfluss aufeinander zu haben.

Mir persönlich gefällt sehr gut, dass die Hydrolate nicht mit Alkohol konserviert sind, sondern mit einem Rettichferment. Auf Beautyjagd gab es unlängst einen Artikel zu Kosmetik mit fermentierten Rohstoffen, die eine hohe Bioverfügbarkeit ihrer Inhaltsstoffe anpreisen. Keine Ahnung ob das auch auf die Dabba-Hydrolate zutrifft, ich mag sie einfach.

Nachkaufkandidat: eher nein, lieber ein anderes Hydrolat von Dabba.

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Aromatherapie im Home-Spa

Hab ich euch mit dem Titel gekriegt? Gut so, denn heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, wie jeder aus seiner Dusche eine Aromatherapiesauna machen kann. Wenn euch das Thema Aromatherapie generell interessiert, schaut doch mal bei Ida oder Julia vorbei. Aber zuerst gibt’s hier einen kleinen Kurs in Sachen Home-Spa!

Für Aromatherapie braucht ihr vor allem ätherische Öle. Ich empfehle jedem, sich mal an einer Primavera Schnupperbar oder einer anderen Duftbar durchzuschnuppern. So merkt man schnell, was einem gefällt, und kann sich von den Lieblingsdüften ausgehend weiter zu den Wirkweisen derselben informieren. Ich mag sehr gerne Zitrusdüfte und Blumendüfte, zu diesen Duftfeldern gibt es bereits vorgemischte ätherische Ölmischungen im Handel. Zitrusdüfte wirken stimmungsaufhellend, erfrischend und belebend, Lavendel und Melisse beruhigend; ein paar ätherische Öle mit ihren Wirkungen kennt ihr sicher alle.

Aromatherapiesauna | Feelkraft ätherisches Öl

Auf der Vivaness habe ich die Baldini Mischung Feelkraft ♦ von Taoasis bekommen, besonders gefreut habe ich mich, weil sie in Demeterqualität angeboten wird. Und ihr dürft euch auch freuen, denn zur Zeit gibt es auf der Taoasis-Homepage das Angebot, sich die Mischung kostenfrei zuschicken zu lassen.
Feelkraft Screenshot
Die Mischung duftet nach Zitronengras, Limette und Orange. Prima! Das passt gut zum Sesamöl ♦ von Baensch, in das ich außerdem noch Hagebuttenkernöl und eine Kleingröße Anti-Aging-Öl ♣ von Khadi gemischt habe.

Aromatherapiesauna | Körperöl

Aufgepepptes Massageöl mit Hagebuttenvollfruchtöl, Khadi Körperöl und ätherischen Ölen

Der nächste Teil für meine Aromatherapiesauna ist ein selbstgemischtes Badesalz. Auf ein Espressoglas voll Meersalz nehme ich ein paar Tropfen ätherisches Öl (hier Eukalyptusöl von Provida ♣) und einen Espressolöffel voll Öl (was gerade im Küchenschrank ist). Mischen, fertig! Neben Eukalyptus verwende ich oft Japanisches Minzöl (besonders bei Erkältung) und Teebaumöl, und neben dem oben erwähnten Feelkraft auch das Leichter Lernen ♦ von Primavera. Die Leichter Lernen Mischung riecht auch zitrisch frisch, aber nicht so pieksig, eher rund, voll, weich. Zumindest für meine Nase!

Aromatherapiesauna | Badesalz mit Eukalyptus

Wie wird die Dusche zur Aromasauna?

Ich dusche die Duschwanne heiß aus, schließe den Stöpsel und lasse heißes Wasser ein, so daß die Keramik warm wird. Wir haben eine Duschkabine, die mache ich zu, damit in der Dusche selbst die Wärme verbleibt. Anschließend massiere ich mich großzügig mit dem Aromaöl ein, das ich mir gemischt habe. Wenn ich nach der Dusche sofort ins Bett will und abschalten möchte, verwende ich gerne ein entspannendes ÄÖ (wie Lavendel) als Zusatz zum Massageöl, möchte ich mich eher erfrischen und abschalten, wähle ich Zitrusöle.

Eine 100 ml Flasche reicht mir für drei bis vier Anwendungen, denn ich Öle wirklich sehr, sehr großzügig! An den Füßen beginnend massiere ich das Öl in die Haut, ertaste Verspannungen und versuche meine Muskeln zu lockern. Besonders gut tut so eine Massage nach dem Sport, wenn man leicht verschwitzt ist und das Öl in die warme, schweißnasse Haut einmassieren kann. Wenn ich oben angekommen bin, massiere ich noch einmal zurück, vom Haaransatz im Nacken bis zu den Füßen. Dabei stehe ich auf einem Handtuch, dass eventuelle Öltropfen auffängt.

Anschließend schnappe ich mir mein Badesalz. (Während der Erkältungszeit habe ich gerne mit Eukalyptus und Teebaumöl aromatisiert, das hat mir beim Durchatmen geholfen. Ansonsten wähle ich ein ätherisches Öl, das zu meinem Massageöl passt.) In der Dusche lasse ich das Wasser ab und stöpsele die Wanne wieder zu. Das Wasser, dass ich neu einlaufen lasse, ist so heiß, dass ich es gerade noch ertragen kann. Ich gebe das Badesalz in das Wasser und verteile es gut mit der Brause, so dass sich alle Salzkörner gut auflösen und das ätherische Öl überall in der Duschwanne verteilt wird. Wenn meine Zehen bedeckt sind ist der Wasserstand hoch genug!

Aromatherapiesauna | ätherische Öle

Mit den Füßen im heißen Wasser genieße ich ein paar Augenblicke den Duft des ätherischen Öls, der aufsteigt, und atme tief durch. Dann schnappe ich mir die Handbrause und beginne meine Wassermassage. Dabei massiere ich mit einer Hand, mit der anderen Hand halte ich den heißen Wasserstrahl so, dass er der massierenden folgt. Wieder massiere ich von den Füßen bis zum Nacken und zurück.

Das heiße Wasser löst Bestandteile aus dem Massageöl, es bildet sich ein leichter Schaum auf dem Wasserspiegel. Durch die herunterfallenden Wassertropfen wird das Wasser am Boden bewegt und aufgewärmt, so dass die ätherischen Öle im Dampf mit aufsteigen, sowohl die aus dem Badesalz, als auch die aus dem Massageöl. Wenn man will, kann man jetzt zusätzlich in der vollgedampften Dusche etwas Aromatherapiespray vernebeln, so etwas gibt es beispielsweise von Primavera oder Florascent.

Durch die Wasserwärme und die Massage wird die Blutzirkulation in meiner Haut angeregt und Stoffwechselprozesse können schneller ablaufen. Durch den warmen Dampf kann es schon mal vorkommen, dass mein Kreislauf schlapp macht – besonders, wenn ich krank bin. Spätestens dann höre ich sofort auf!

Generell gibt es zwei Möglichkeiten, die Aromadusche abzuschließen. Ich kann mich nach dem Abduschen in meinen Bademantel wickeln, noch fünf Minuten auf dem Sofa nachruhen und anschließend super bettschwer einschlafen (das funktioniert am besten mit Lavendel). Oder ich mische in einer leeren Shampooflasche auf 100 ml heißes Wasser etwas Duschgel (weniger, als ich für eine normale Dusche verwenden würde), schüttele, und emulgiere die Flüssigkeit auf die nasse Haut. Die Waschwirkung ist nicht sehr hoch, nach dem Abduschen ist meine Haut noch immer gepflegt, aber nicht ölig. Ich brause mich noch einmal lauwarm ab und tupfe die Haut danach trocken.

In jedem Fall muss ich nach dem Duschen die Wanne reinigen, am einfachsten geht das mit etwas Neutralreiniger und Wasser, vermischt in einer Sprühflasche. Wanne ausspülen, Reiniger aufsprühen, mit einer Reinigungsbürste kurz durchbürsten, abspülen, fertig. Das ist wichtig, damit der nächste beim Duschen nicht auf einem Ölfilm ausrutscht.

Seit ich wieder aus Neuseeland zurück bin, mache ich das etwa einmal die Woche. Ich kann es mir gar nicht mehr vorstellen, mich am Wochenende nicht vor dem Duschen einzuölen.

 

Wie bindet ihr Aromatherapie in den Alltag ein?

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Aufgebraucht #9 | März 2015

Der März ist rum, der April steht mit Regen und Sturm vor der Tür. So wie der stürmische Frühlingswind draußen herumfegt, so fegt das große Aufbrauchen durch meine Kosmetikbestände. Es sind wieder einige Sachen leer geworden, an denen ich schon lange dran bin. Immer wenn ich denke, daß langsam Land in Sicht kommt, tauchen neue Kosmetikleichen mit Restinhalt auf. Viel Spaß mit meinen kurzen Reviews!

aufgebraucht März 2015
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Aufgebraucht #4 | Oktober 2014

Nach dem September ist der Oktober dran, es sind nicht ganz so viele Produkte, die ich geleert habe. Vor allem, weil ich nicht alle Probegrößen aufgehoben habe. Nur Masken und Peelings zeige ich euch, denn die habe ich vermehrt benutzt. Fast bin ich wieder Up-to-Date, merkt ihr’s?

Aufgebrauchte Produkte im Oktober

Oktober Empties

Almawin Cleanut Waschmittel
Ich habe schon einige unterschiedliche Waschmittel getestet, für Weiß-, Bunt- und Kochwäsche, Sport- und Wollklamotten, … dazu Fleckentferner und Duftspüler. In ein paar Wochen gibt’s einen gesonderten Beitrag dazu, diese kleine Flasche ist nur ein Appetitmacher. Mir gefallen seifenbasierte Waschmittel weniger gut als solche auf Waschnuss oder Kokostensidbasis, und beduftete Produkte besser als unbeduftete. Nach einigen Flaschen Seifenwaschmittel hat unsere Wäsche angefangen zu muffen … iiih!

Martina Gebhardt Rose Cleanser
Im großen und ganzen ist der Rose Cleanser von Martina Gebhardt wie der Shea Cleanser, blos mit Rose. Irgendwie mag ich Rose nicht obwohl ich versuche, sie toll zu finden, drum würde ich mir diesen Cleanser auch nicht nachkaufen. Glücklicherweise hat Martina Gebhardt genug Auswahl!

Baensch Zitrus Rosmarin Massageöl
Transparenz: Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Als Massageöl hat es sich gut gemacht, als Körperöl zum Einreiben nach dem Duschen nicht. Benutzt habe ich es vorwiegend für ayurvedische Massagen vor dem Duschen, bei denen man sich komplett einölt, ruht, und dann abduscht. Der Duft war nicht zu stark und, wie man ihn sich vorstellt, wie Zitronenschale mit etwas Rosmarin. In meinem Testkit von der Vivaness waren drei Öle von Baensch – noch zwei zu verbrauchen. Wie ihr seht lasse ich mir wirklich Zeit, die Produkte zu testen! Ich habe geschmult, von Baensch gibt es neue Produkte, Seifen denke ich. Die muss ich mir mal genauer anschauen.

Dr. Hauschka Gesichtstonikum Spezial
Früher geliebt, jetzt nicht mehr: inzwischen empfinde ich es als zu austrocknend. Eine Reisegröße habe ich noch, dann ist es endlich weg. Meine Haut hat sich verändert, den Alkohol merke ich viel stärker als noch vor einem Jahr.

Dr. Hauschka Intensivkur 04
… hat bei mir nicht funktioniert, ich bin wohl zu jung dafür. Ein Bioladen in der Gegend hat diese Hautkuren vor einigen Monaten aus dem Sortiment genommen, ich konnte dieses Fläschchen für unter 20€ ergattern. Das Geld hätte ich mir jedoch sparen können. Vor anderthalb Jahren habe ich mal Intensivkur 02 benutzt, ich habe fast geweint, als ich die knapp 50€ auf den Tresen geblättert habe. Die hat zu meiner Haut gepasst und ich wäre auch irgendwann wieder bereit, eine neue Sprühflasche zu kaufen. Jedoch nicht so lange ich noch Hydrolate aufbrauche und mit dem Gesichtstonikum spezial kämpfe.

Peeling und Heilerdemaske von Cattier
Das Peeling mag ich immer noch nicht so gern, irgendwoher ist dieses Sachet aufgetaucht, obwohl ich es schon vorher nicht so gern gemocht habe. Die Rosa Maske ist okay, kann aber nicht an die Vetivermaske von Khadi heranreichen. Werde ich beides nicht nachkaufen.

Living Nature Clay Mask
Auch so eine Heilerdemaske, Single-use-unit (zu deutsch: Einmaltütchen), fertig angerührt. War okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Für das Geld kaufe ich lieber wieder eine trockene Maske zum selbst anrühren.

Alviana Gesichtsmaske
An die kann ich mich kaum noch erinnern, was kein gutes Zeichen ist. Eigentlich gibt es bisher nur eine cremige Maske, die mich überzeugen konnte, und das ist die Provida Organics Bachblütenmaske. Ich werde aufhören, diese Einzelpackungen zu kaufen, das Geld lohnt sich nicht für meine Haut.

 

Eines der gezeigten Produkte wurde mir kosten- und bedingungslos von NATRUE auf der Vivaness 2014 zur Verfügung gestellt, es handelt sich hierbei um das Massageöl von Baensch.
produktmuster
Der Rest ist ein …
privatkauf

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