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7 Skin Method | Toner, Hydrolat, Gelserum, Gesichtswasser & Co.

Wer mich kennt oder schon länger hier mitliest, der weiß, dass ich absoluter Fan von Hydrolaten bin. Für mich ist eine Gesichtspflege ohne Hydrolat kaum möglich, und von keiner Produktsparte verbrauche ich so viel wie von Tonern, Gesichtswassern und geligen Varianten. Für mich ist dabei entscheidend, dass ein Gesichtswasser kein Reinigungsprodukt ist – na gut, manchmal vielleicht schon – sondern viel eher der erste Schritt der Gesichtspflege.

Derzeit liest man auf Blogs öfter mal über den Trend 7 Skin. Dieser kommt aus Asien, wenn ich mich recht erinnere, aus Korea. Dort wird die Produktart des geligen Toners auf koreanisch als Skin bezeichnet, 7 Skin bedeutet hier, dass man 7 Schichten Toner aufträgt, bevor die restliche Pflege aufgetragen wird.

Drei Schichten Hydrolat gebe ich sowieso fast jeden Morgen auf mein Gesicht, schon seit Jahren. In den letzten zwei Wochen habe ich es mit sieben Schichten probiert, mit unterschiedlichen Produkten und mit wechselndem Erfolg. Heute gebe ich euch einen kleinen Einblick in die Produkte die ich benutzt habe und empfehle euch Toner, die ihr gut in eure Pflegeroutine einbauen könnt.

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Aufgebraucht #17

Kennt ihr das, wenn gleichzeitig alle eure Lieblingssachen leer werden oder den Geist aufgeben? Bei mir war das im Januar so. Diesen Beitrag tippe ich auf einem brandneuen Netbook, es Bedarf noch einiger Datenmigration, bis alles am gewohnten Platz zur Verfügung steht. Im Badezimmer das Gleiche: mehrere treue und lieb gewordene Begleiter sind auf einen Schlag leer geworden, und ich werde mich an das eine oder andere neue Produkt gewöhnen müssen.

Aufgebraucht Dezember 2015 und Januar 2016

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Aufgebraucht #15 | Oktober 2015

aufgebraucht_oktober2015

Dieser Berg Verpackungsmüll ist leer geworden im Oktober. Unglaublich, nicht wahr? Viele der Produkte habe ich bereits im Sommer angebrochen, sie sind jedoch erst jetzt leer geworden. Eine ganze Reihe der Sachen mochte ich sehr gern, beispielsweise das Urtekram Brennnessel Shampoo oder das Ballot Flurin Shampoo & Duschgel. Schon nachgekauft ist der Pfefferminzroller, und ein Reinigerpröbchen hat mich zum Kauf der Vollgröße gebracht (Yüli).
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Fairybox Juni 2015, Qmilk und Hilla

Es ist immer wieder schön für mich, neue Sachen auszuprobieren. Ich bin einfach soo neugierig! Heute zeige ich euch die Fairybox ♦ vom Juni, die vor einigen Tagen bei mir angekommen ist, eine Bestellung von Hilla ♣ (ich sage nur: Geburtstagsrabatt) und zwei Produkte ♦, die ich von Qmilk erhalten habe. (… und noch so anderen diversen Kleinkram.)

Fairybox

Besonders gespannt bin ich auf Shampoo und Conditioner der Marke ecowell. Beide Produkte sind in Vollgröße in der Box drin gewesen, das finde ich super! Namensgeber des Schampos ist Myrte, Sheabutter steht bei der Spülung Pate. Myrtenhydrolat bzw. Sheabutter stehen in den INCIs auch jeweils recht weit vorne, leider ist bei der Spülung der Alkohol auch auf den vorderen Plätzen. Getestet habe ich die Produkte noch nicht, aber bei Wuscheline könnt ihr schon einen Anwaschbericht lesen.

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Vivaness 2015 #2: F-M

Weiter geht es mit dem zweiten Teil meiner Nachbereitung der Vivaness. Es gibt noch immer viel zu lesen – ihr kennt es aus meinem ersten Beitrag – doch ich habe auch ein paar Fotos eingebaut. Vorhang auf!

Farfalla
Farfalla selbst war auf der Vivaness nicht mit einem Stand vertreten, doch ich habe an einem kleinen Treffen teilgenommen, wo uns Neuheiten vorgestellt wurden. Von diesem Treffen habe ich ein Hydrolat mitgenommen, das Immortellenhydrolat ♦, das auch Beautyjagd vor kurzem vorgestellt hat. Das Hydrolat riecht sehr krautig und würzig weswegen ich es vor allem abends verwende. Der enthaltene Alkohol stört mich nur ein bischen – ich habe gerade sehr viele Pickelchen und Unreinheiten, da kommt mir die leicht desinfizierende Wirkung sehr gelegen. Dass Farfalla nicht ausgestellt hat, finde ich ungemein schade. Es wäre eine der Marken, bei der ich mich wirklich gerne hätte beraten lassen, denn viele Produkte sind nicht nur vegan und/oder zertifiziert, nein, sie haben auch einen hohen Anteil an Bioinhaltsstoffen.

FlorameVivaness 2015 Aussteller: FlorameAm Stand von Florame haben vor allem die Öle meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich finde es klasse, dass man dort auch nicht-standard Öle bekommen kann, zum Beispiel Calophyllum. Das kannte ich vor der Vivaness noch gar nicht und habe gleich darum gebeten, das Datenblatt zu bekommen. Ein Datenblatt enthält solche Daten zum Rohstoff, die ein Hersteller von Kosmetik braucht, um seine Produkte später sicherheitsbewerten lassen zu können. Calophyllom ist, wenn ich es richtig verstanden habe, ein gutes Öl zur Massage bei Gelenkschmerzen und Überlastungen (und sollte daher nicht großflächig oder dauerhaft angewendet werden). Florame führt auch Seifen, ätherische Öle und andere Produkte. Es wäre schön, das Sortiment bei einem der deutschen Versandhändler wiederzufinden.

FlorascentVivaness 2015 Aussteller: FlorascentHier habe ich mich durchgeschnuppert und gleich Freundschaft zur Marke geschlossen. Mit Schuld daran war Arthur, der der Ahnungslosen Wissenden und mir mit Freude und Geduld die einzelnen Segmente vorgestellt und einige Düfte vorgesprüht hat. Nach dem Besuch hatte ich in allen vier Hosentaschen, in den beiden Blazerseitentaschen sowie in der Brusttasche je ein besprühtes Papierstäbchen mit den Düften, die mir besonders gefallen haben. Mit dabei waren Eglantine, ein Eau de Toilette für Damen mit frisch-fruchtigem Duft und Ksar aus der Aqua Orientalis Serie, ein orientalischer Duft der frisch, blumig und würzig duftet (ich habe mich mal ganz frech an die Duftbeschreibung der Homepage gewandt, denn inzwischen riecht man an den Stäbchen nichts mehr). Wenn es sich einrichten lässt, möchte ich gerne zusammen mit der Ahnungslosen Wissenden die Manufaktur besuchen, denn die vielen unterschiedlichen Düfte haben es mir angetan. Inzwischen habe ich auch zwei Aromatherapiesprays gekauft, da mir die Anwendung für unterwegs aus der Handtasche heraus so gut gefallen hat.

Försters
… stellen Bürsten und Kämme her. Witzigerweise habe ich in der Stadt, in der die Sachen hergestellt werden, Verwandtschaft. Wenn ich das nächste mal hinfahre werde ich schauen, ob es vor Ort einen Werksverkauf gibt. Soo viele Kämme und Bürsten braucht frau nicht, ich besitze derweil zwei Holzbürsten und einen kleinen sowie einen großen Kamm, aber ein wirklich hübscher, schöner Kamm fehlt mir noch.

Hatha
Kennt ihr die kleinen silberfarbenen Döschen mit orientalischem Muster aus dem Bioladen? Die sind von Hatha! Angefangen hat alles bei der Marke mit einem Riechfläschchen und einem Kräuterbalsam, inzwischen gibt es mehrere Duftrichtungen und davon Körperlotion, Körperbalsam und Cremeparfum. Hatha vereint Parfum mit Körperpflege und Aromatherapie und verpackt seine Produkte teilweise in (lackierte) Holzbehälter. Ich weiß noch nicht genau, was ich von den Produkten halten soll, aber das liegt vermutlich an der schwarzen Verpackung. Diese wirkt einerseits edel, andererseits aber auch schwer und … ich kann es schlecht beschreiben. Lieber sind mir fröhliche, leichte, helle, aufgeräumt bunte Verpackungen, damit tu‘ ich mich leichter.

Khadi
Meine liebste Maske kommt von Khadi. Doch außer den pulvrigen Masken und Schampos gibt es noch viele weitere Produkte wie Körperöle und flüssige Schampos, die ich mir näher anschauen wollte. Die Produkte sind, soweit ich sie kenne, alle sehr duftintensiv. Solltet ihr hier empflindlich sein: schaut euch bei einer anderen Marke um. Schwelgt ihr gerne mal in starken Düften? Perfekt. Die kleinen Ölminis habe ich schon fast alle durch, und sobald ich die kleinen Schampogrößen in die Finger bekomme, werde ich mich nach Herzenslust durchtoben.

Kivvi (Hilla)Vivaness 2015 Aussteller: Kivvi / HillaSirkku von Hilla hat tatkräftig am Stand von Kivvi die Werbetrommel gerührt. Doch auch mit Solveiga von Kivvi direkt habe ich mich unterhalten. Letztes Jahr hatte ich eine Bodylotion von Kivvi in Gebrauch, die bei großflächigem Auftrag nach einiger Zeit komisch roch. Solveiga hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Phänomen sehr stark davon abhängen kann, was ich gegessen habe. Über Unterschiede in der Ernährung ändert sich auch die Zusammensetzung des Schweißes, was zu unterschiedlichen Duftergebnissen auf der Haut führen kann. Recht hat sie, und vielleicht gebe ich den Bodylotions von Kivvi noch einmal eine Chance. Seit der Vivaness benutze ich regelmäßig abends eine der Bodybuttern (winke an die Ahnungslose Wissende) um meine Schienbeine einzucremen, eigentlich mag ich dieses Ritual inzwischen auch ganz gern. Fast schon lieber als das eincremen mit einer Bodylotion. Na ja, mal schauen.
Von Kivvi gibt es eine neue Pflegeserie mit Quitte, die ist derzeit oft im Internet besprochen. Schaut gerne bei den anderen grünen Bloggern vorbei falls euch die Sachen interessieren.

Laboratoire du Haut-SégalaVivaness 2015 Aussteller: Laboratoire du Haut-SégalaEin kleines, aber absolut überzeugendes Sortiment bietet Laboratoire du Haut-Ségala an. William hat sich an zwei Messetagen reichlich Zeit für einen Plausch genommen und mir das Sortiment näher gebracht. Es gibt diverse Pflanzenöle und Pflanzenölmazerate, einige Hydrolate und außerdem Sheabutter sowie Rhassoul. In einem der englischen Versandshops habe ich bereits einen Teil der Produkte entdeckt, leider noch bei keinem deutschen Händler. Mit dabei sind auch weniger gängige Öle wie zum Beispiel Borretsch, Haselnuss, Camelina, Hanf und Nachtkerze, die man hier nicht einfach so in jedem Bioladen kaufen kann. Das Kornblumenhydrolat in der 250ml Sprühflasche hat mich besonders begeistert, ich bin ein Kornblumenfan und finde restlos alle Produkte, die im entferntesten etwas mit Kornblume zu tun haben, interessant.
Dieses Unternehmen ist eines meiner persönlichen Highlight der Vivaness 2015 und ich werde mich ganz sicher im Laufe des Jahres dahinterklemmen, mehr über die Produkte zu erfahren und auszuprobieren.

Laboratoires Paris Elysées, E2
Die Raumdüfte von E2 (Essential Elements) kennt wahrscheinlich jeder von euch, und auch ich habe einige Zeit am Stand mit den Diffusern verbracht. Aromatherapie ist ein Thema, das ich seit der Vivaness verstärkt beachte und anwende. Ebenso wie oOlution setzt E2 auf die Kombination einer Fülle von ätherischen Ölen, so sind im Raumspray „ruhiger Schlaf“ 21 unterschiedliche ÄÖs eingesetz, in „gesunde Luft“ gar 47. Nicht zu vergessen sind die aromatherapeutischen Massageöle (und Cremes), über die ich mich noch genauer informieren muss.

Lakshmi
Eine Besonderheit der Vivaness war für mich der Besuch des Standes von Lakshmi. Die Produkte, die auf Ghee (Butterschmalz) basieren, haben eben in diesem Ghee eine demeterzertifizierte Grundlage. Mit Demeter kann man mich immer ködern, und so habe ich am Stand direkt versucht, mir einen farbigen Lidstrich zu ziehen. Ich finde das gar nicht so leicht, Nixenhaar hat mit den Eyelinern so schöne Augenmakeup Fotos online gestellt, so toll bekomme ich das nicht hin. Ich bleibe lieber bei meinem farblosen Kajal mit kühlender Wirkung, den ich gerne bei beanspruchten Augen anwende.

LifeCare
Ich gestehe: ich kann mich gerade nicht mehr genau erinnern. Der Stand aus Rumänien hat mich angesprochen, denn sonst hätte ich weder eine Pressemappe mitgenommen noch mich näher mit den Produkten beschäftigt – ich wäre daran vorbeigegangen. Aber was hat mich angesprochen? Was fand ich interessant? Ich weiß es nicht. Auch hier muss ich noch mal ganz gezielt nachbereiten.
(Ja, ich hätte LifeCare unter den Tisch fallen lassen können, es wäre sicher niemandem aufgefallen. Doch aus irgend einem Grund habe ich die Unterlagen hier vor mir liegen und kann nichts damit anfangen. Ich finde, es gehört auf meinem Blog dazu, auch so etwas zu schreiben; dass ich nicht alles weiß und mich nicht an alles erinnern kann.)

Lunette
Zu Lunette brauche ich nicht mehr viel zu sagen, die Menstassen kennt wahrscheinlich (dem Namen nach) jeder. Wenn ich die Möglichkeit habe, werde ich eine der Tassen testen und sie mit meinen von MeLuna vergleichen. Auch im Sortiment von Lunette: Reinigungstücher für unterwegs und ein Tassenreiniger für daheim.

Martina GebhardtVivaness 2015 Aussteller: Martina Gebhardt / Summer TimeMeine neue Lieblingscreme kommt von Martina Gebhardt und stammt aus der (wieder neu aufgelegten) Serie Summer Time. Neben der Creme gibt es eine Gesichts- und Körperlotion, eine After Sun Lotion, Körperöl und Ölkapseln. Die Bodylotion habe ich mir bereits gekauft und ich freue mich schon sehr darauf, sie bald zu verwenden. Die Sommer-Linie soll die Haut auf Sonnenstrahlung vorbereiten und nachpflegen. Eine gepflegte Haut hat einen besseren Eigenschutz, und die gewählten Öle wie Sesam oder Kukuinuss haben auch einen geringen Lichtschutzfaktor. Dieser ist in den Produkten zu gering, um ausgewiesen zu werden. Dennoch ist es mir ganz lieb, wenn ich einen geringen LSF in meiner Tagescreme direkt mit drin habe. Selbst wenn das nur LSF 6 oder 4 ist, auf meine Eigenschutzzeit von 15 Minuten (bei ungebräunter Haut) sind das 60 bis 90 Minuten, die ich ohne Sonnenbrand draußen bleiben kann. Ich möchte gerne ganz sanft und sicher meinen eigenen Hautschutz erhöhen, und so werde ich die Produkte nutzen um mich im Alltag sicher zu fühlen.
Bei Aktivitäten draußen, wo ich der Sonne nicht entfliehen kann, nutze ich im Bedarfsfall eine Sonnencreme mit LSF 30, die möchte ich aber z.B. für’s Büro nicht auflegen.

Mellis
Viele Bienenprodukte finden sich in der Kosmetik der finnischen Marke Mellis. Hängen geblieben bin ich allerdings nicht wegen der Saunaprodukte oder der weiteren pflegenden Kosmetik, sondern wegen einem Waschhandschuh. Es gab bisher nur einen Prototypen, der in einem der unteren Regale dekorativ auslag, doch solche Produkte ziehen mich immer gleich magisch an. Warum sollte ich ein Peelingprodukt kaufen, wenn ich einen Peelinghandschuh benutzen kann? Gleiche Ergebnisse setze ich mal voraus! Ich bleibe mit Mellis in Kontakt und werde (hoffentlich) im Herbst einen der zauberhaften Waschhandschuhe bekommen.

Mille Ulivi
Die Produkte dieser Marke kommen in Glastiegeln mit Holzdeckel oder direkt in Holzverpackungen daher, sehr hübsch und sehr wertig. Wenn ich es richtig verstanden habe, auch sehr teuer. Um die Verbundenheit zur heimischen Natur darzustellen, werden die Behälter aus Olivenholz handgefertigt. In diese Holzbehälter sind die jeweiligen Dispenser eingelassen. Sehr hübsch, ich kann mich nur wiederholen. Alle Produkte enthalten pflanzliche Stammzellen aus der Gardenie, was eine Stimulation der Kollagenproduktion herbeiführen soll. Dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet, aber ich möchte es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

MontaltoVivaness 2015 Aussteller: MontaltoMit der Dame an diesem Stand, Enrica, habe ich mich länger unterhalten. Montalto hat seinen Stand schön dekoriert, besonders ein Tortenteller mit Keksen und Lippenstift hat mich angezogen. Lippenstifte wandern von den Lippen über den Mund direkt in den Körper, und so sollte man darauf achten, was in solchen – und anderen Kosmetikprodukten – enthalten ist! Leider sind die dekorativen Produkte bislang in Deutschland noch nicht erhältlich.

Mooncup
Absolut fasziniert war ich von den Mooncups. Bestimmt zehn oder fünfzehn Mal habe ich einen Cup zusammengefaltet und wieder aufploppen lassen. Das Geräusch, das Gefühl, absolut bemerkenswert! Einen Mooncup möchte ich sehr gerne mal testen, ich bin gespannt, wie sich das Tragegefühl zu meinen MeLunas unterscheidet.

My Spirit Skincare / Spirit Hotel
Diese Biokosmetik aus Ungarn wird eigens für die Spirit Hotels und deren Spabehandlungen gefertigt. Spannend fand ich, dass diese Kosmetik zusammen mit dem Programm von Everyoung präsentiert wurde. Irgendwie hängen die Firmen (oder Herstellungsorte) zusammen, doch wenn ich ehrlich bin, interessiert mich die demeterzertifizierte Marke Everyoung viel mehr als die Spakosmetik, deren Anwendung ich mir wahrscheinlich nie leisten könnte.

MysaliFree
Ein weiteres Highlight der Vivaness 2015 war für mich MysaliFree. Die Produktlinie besteht aus Körperlotion, Tages- und Nachtcreme, Pflegeöl und Lippenpflege, Shampoo, Duschgel und Reinigungsmilch. Diese acht Produkte sind allesamt reizarm und frei von Salicylaten, Gluten, ätherischen Ölen und anderen Duftstoffen, Farbstoffen und all dem anderen Kram, der in Naturkosmetik sowieso nichts zu suchen hat. Um die Produkte zu konservieren hat sich MysaliFree entschlossen, zertifizierbare Konservierungsstoffe zu verwenden. Diese sind niedrig dosiert und gut verträglich. Ich empfehle euch, den Blog von MysaliFree zu lesen, die Artikel sind allesamt sehr informativ wenn man sich für das Thema reizarme Pflege interessiert.

 

Kennt ihr eine der Marken? Was interessiert euch besonders?

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Aufgebraucht #6 | Dezember 2014

Heute zeige ich euch den letzen Müll aus 2014. Es sind wieder einige Sachen leer geworden, aber ich habe auch versucht, angebrochene Packungen aufzubrauchen.

Dezemberempties

Urtekram Handseife Nordische Birke
Diese Handseife war in meiner Blogger BIOty Box. Ich fand sie hervorragend! Meine Hände haben sich, auch nach mehrmaliger Anwendung hintereinander, nicht ausgetrocknet angefühlt. Den Duft fand ich gut, und ich denke, ich werde weitere Produkte von Urtekram der Produktreihe Nordische Birke testen.

Müller Pflanzenkosmetik Jojobaöl
Endlich leer. Funktioniert bei mir nicht, habe ich nicht gemocht.

Natrondeo (selbstgemacht)
Gibt es bei mir in verschiedenen Mischungen, immer wieder, seit fast zwei Jahren inzwischen.

Kivvi Bodymarmelade Reisegröße
Die habe ich nicht so gerne verwendet. Ich kann aber nicht genau sagen, warum. Die andere feste Körperbutter, die ich offen habe, gefällt mir wesentlich besser. Ich freu mich dennoch sehr, dass ich die fünf €uro für das kleine Testdöschen ausgegeben, so spare ich mir den Kauf einer großen Dose.

Pipettenfläschchen mit Ölmischung
Aus Arganöl und einer Reisegröße Khadi Körper- und Gesichtsöl habe ich diese Mischung gerührt. Für die Verwendung im Gesicht war die Mischung nicht perfekt, daher habe ich sie am Körper und auf Kopfhaut und Haaren (Prewashkur) aufgebraucht.

Ajona Zahnpasta Reisegröße
So eine Tube habe ich immer in meinem Kulturbeutel für unterwegs. Diese konventionelle Zahnpasta ist nicht zu scharf minzig und man benötigt nur eine winzige Menge – die Tube reicht ewig – so daß ich mehrere Monate brauche, um eine leer zu bekommen. Für den Reisezweck ist sie mir bisher die liebste Begleitung. In einer großen Tube habe ich diese Zahncreme noch nie gekauft und das werde ich auch nicht, da benutze ich lieber Naturkosmetik.
Für alle, die Probleme mit Fructose haben: so weit ich weiß, ist diese Zahnpasta sorbitfrei, und kann daher bei Fructosemalabsorption verwendet werden. Sollte das auf euch zutreffen, macht euch aber bitte noch mal genau schlau, ob das in der aktuellen Formulierung immer noch so ist, meine Tuben sind noch vom Sommer.

Terra Naturi Augenmakeupentferner Mango & Aloe Vera
… habe ich nicht leer gemacht. Eine kleine Menge löst mein Augenmakeup nicht richtig, eine große Menge schafft das zwar, aber ich bekomme dann immer was in die Augen. Es brennt und die Sicht ist trüb, das kann ich nicht brauchen. Auch als normaler Makeupentferner hat er mir nicht getaugt, meine Haut brennt dann leicht. Etwas, das sich so unangenehm auf meinem Gesicht verhält, teste ich auch nicht weiter. Leider leider, denn ich hätte den Entferner gerne gemocht.

Eubiona Volumen-Shampoo Kamille-Kiwi
Wir werden keine Freunde. Die Tube hat nicht ausgereicht, um eine funktionierende Kombination mit Vorwaschhaarkur, Spülung und Leave-In herauszufinden. Die Marke mag ich jedoch sehr, es wird nicht das letzte Produkt von Eubiona sein, das ich mir kaufen werde – nach dem großen Aufbrauchen.

Kivvi „Bergamotte & Litsea Shower Gel“ feuchtigkeitsspendendes Duschgel
Anfangs geliebt ist mir der Geruch mit der Zeit auf den Keks gegangen. Besonders pflegend und feuchtigkeitsspendend fand ich es nicht, aber es hat Ölmassagen gut vom Körper abgewaschen. Werde ich mir, wie die Körperlotion von Kivvi, eher nicht nachkaufen. Ich denke, ich werde eher was von den Gesichtsprodukten testen, falls ich wieder etwas kaufe.

Eubiona Pflegespülung Traubenkernöl
Die wiederum mochte ich gerne. Weder von der Pflege, noch von der Kämmbarkeit nach dem Ausspülen bin ich herausragend begeistert, aber die Spülung ist ein solides Produkt. Das Design hat mir gut gefallen, und den Klickverschluß fand ich praktisch. Warum auch immer, Eubiona ist meines Erachtens eine viel zu wenig beachtete Marke in der grünen Bloggerwelt.

Zahnbürste
Normalerweise benutze ich eine elektrische Zahnbürste, aber in meinem Kulturbeutel ist eine normale Handzahnbürste. Die 08/15-Standardzahnbürste habe ich im Dezember gegen eine pulsierende Handzahnbürste (mit Batterie) getauscht und bin begeistert: die neue Bürste putzt sogar besser als meine große elektrische.

Nicht auf dem Bild: Alverde Spülung „pink“
Immer wieder gern!

Da ich mich diesmal sehr kurz gefasst habe, nenne ich ausnahmsweise meine aufgebrauchten Favoriten: Alverde Spülung (gute Kämmbarkeit der Haare), Urtekram Handseife (trocknet die Haut nicht aus) und Pulsar-Zahnbürste (die diejenige ersetzt, die ich im Dezember gehimmelt habe, also noch gar nicht aufgebraucht ist im eigentlichen Sinn).

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Mit Proben Toben: Gesichtsreinigung im Miniformat

2015 wird das Jahr des Aufbrauchens. Seit Anfang Dezember habe ich vermehrt versucht, meine Sachen zu sortieren und geordnet zu verwenden. Heute gibt es daher den Auftakt zu # Das Große Aufbrauchen mit einem ProbenToben zur Gesichtsreinigung. Probentoben kennt ihr nicht? Schaut doch mal bei Ohnemit vorbei!

Reinigungsprodukte in der Proben- oder Reisegröße

Reinigungsprodukte in der Proben- oder Reisegröße

Dr. Alkaitis Organic Enzyme Exfoliating Mask

Dr. Alkaitis Organic Enzyme Exfoliating Mask

Dr. Alkaitis Enzymmaske
Die Probegröße dieser Maske reicht für eine knappe Anwendung. Ich wollte mein Glück herausfordern und habe versucht, zwei draus zu machen, einmal mit einem Viertel des Pulvers und einmal mit den restlichen drei Vierteln. Diese Enzymmaske ist nicht so klebrig wie die von Kneipp, und sie piekst auch nicht so auf der Haut. Der Preis ist jedoch viel, viel höher … Eine Vollgröße dieser Maske hätte ich gerne, mal sehen, wie viel ich 2015 zusammensparen kann – wenn ich durch Aufbrauchen meine Ausgaben minimieren kann, wäre sie jedenfalls ein schöner Kandidat, in den High-End-Bereich der Naturkosmetik einzusteigen. Die Anwendungen haben mir Lust auf mehr gemacht, auch wenn die Menge für eine ausführliche Anwendung zu gering war.

Kivvi Facial Scrub

Kivvi Peeling

Kivvi Facial Scrub
Theorie und Praxis driften auseinander. Das Peeling war nett, die Schrubbelkörnchen für mich ausreichend klein, sanft und zahlreich. Meine Haut war nach der Anwendung nicht übermäßig gereizt, die Hautoberfläche schön glatt. Dennoch bleibe ich lieber bei Enzympeelings! Bei solchen habe ich das Gefühl, dass nicht nur die Oberfläche abgeschmirgelt wird, sondern die Poren besser gereinigt werden. So zwei, drei Pröbchen in meinem Vorrat wären okay, eine große Packung würde wahrscheinlich schlecht werden.

Pai Kukui & Jojoba Bead Skin Brightening Exfoliator Trial Size

Pai Kukui & Jojoba Bead Skin Brightening Exfoliator Trial Size

Peeling: Pai Kukui & Jojoba Bead Skin Brightening Exfoliator
Bei diesem Peeling habe ich noch die Hälfte über, es ist mir zu … öh … ja, genau so halt. Ich mag es nicht. Ich kann nicht mal sagen, was mich stört, aber im direkten Vergleich zum Kivvi Peeling verliert es bei mir. Schade, denn viele Blogger finden dieses Peeling so toll, doch Pai kann hiermit nicht bei mir punkten. Die Körnchen sind etwas schrubbeliger, wem Kivvi zu sanft ist, der könnte sich das Pai Peeling mal näher anschauen.

Pai Camellia & Rose Gentle Hydrating Cleanser Trial Size

Pai Camellia & Rose Gentle Hydrating Cleanser Trial Size

Reinigungsmilch: Pai Camellia & Rose Gentle Hydrating Cleanser
Im Gegensatz zum Peeling habe ich die Reinigungsmilch gern gemocht. Als Hot-Cloth-Cleanser besitze ich den von Liz Earle, doch jener hinterlässt mir ein komisches Hautgefühl. Mit der Paivariante war das nicht der Fall! Klar, von so einem kleinen Pröbchen kann man nicht viel sagen, aber ich mag Pai auf jeden Fall lieber als den anderen. Leider muss ich noch ziemlich viel Inhalt aufbrauchen, drum schätze ich, dass ich erst in mehr als einem halben Jahr über einen Kauf des Paicleansers nachdenken werde.

Primavera Creamcleanser

Primavera Creamcleanser

Primavera sensitiv Waschcreme
Die hab ich gern gemocht! Ich habe sie nur zum Reinigen verwendet, nicht zum Abschminken, und fand das Hautgefühl schön. Wäre für mich auf jeden Fall ein Kandidat für eine weitere Probengröße oder sogar eine Vollgröße. So langsam habe ich einiges ausgetestet, habe ein Gespür entwickelt, was zu mir passen könnte und was nicht. Der Primavera Creamcleanser kommt auf die positive Seite, zu einigen anderen Reinigern.

Kimberly Sayer Cleanser

Kimberly Sayer Cleanser

Kimberly Sayer Light Cleansing Lotion
Fand ich angenehm in der Anwendung, allerdings nicht so passend für meine trockene Fetthaut wie den … Kimberly Sayer Gentle Face Cleanser. Diese Reinigungsmilch hat mich wirklich beeindruckt! Mit dieser kleinen Menge habe ich zweimal mein Gesicht gereinigt, man braucht nicht viel Produkt. Sie ist nicht eingezogen, so daß mein Gesicht sich klebrig anfühlt, und ich hatte auch nach dem Abspülen keinen Film auf der Haut. Das ist insofern interessant als meine Haut sich zwar trocken angefühlt hat, aber nicht gespannt, und trotzdem habe ich ausnahmsweise fettfreie Nachtpflege ausprobiert. Ging! Bisher ist der Kimberly Sayer Gentle Face Cleanser mein erster Einkaufkandidat. Nach dem großen Aufbrauchen.

Farfalla Reinigungsfluid Daily Refresh

Farfalla habe ich diesen Herbst neu für mich entdeckt. Fast alle Produkte sind Biokosmetik oder Kosmetik mit Bioanteil, sowas gefällt mir sehr. In meinem Naturkosmetikladen vor Ort habe ich mir von diversen Produkte Kleingrößen gekauft, ich war einfach neugierig, daher habe ich gar nicht so sehr auf die Inhaltsstoffe und Anwendungshinweise geschaut. Sonst bin ich immer sehr kritisch und studiere stundenlang INCI-Listen, vergleiche Produkte, recherchiere im Internet. Manchmal möchte ich jedoch aus diesem Muster ausbrechen, und ein Biokosmetikhersteller schien mir ein gutes Versuchsobjekt, über meinen Tellerrand zu schauen.

Von diesem Gesichtsreinigungsprodukt habe ich drei oder vier Kleingrößen aufgebraucht, insgesamt also ca. 35ml. Das ist nur 1/2 der Vollgröße (diese enthält 75ml), und deshalb gibt es von mir heute nur eine kleine Review – aber immer noch ausführlicher als beim übrigen Probengetobe.

Farfalla Daily Refresh, Reinigungsfluid

Farfalla Daily Refresh Reinigungsfluid Reisegröße 10ml

Informationen zum Daily Refresh Reinigungsfluid von der Farfalla Homepage:

Daily Refresh Reinigungsfluid
75 ml / 17,90€
NaTrue Zertifizierte Biokosmetik, vegan

Reinigt die empfindliche und eher trockene Gesichtshaut tief, doch äußerst sanft. Bio-Aloe Vera schützt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust, ätherische Öle von Grapefruit, Douglasie und Zitrone vitalisieren sie.

In das feuchte Gesicht einmassieren, mit viel Wasser abspülen. Auch zur Make-Up-Entfernung geeignet.

INCI: Aqua, Coco-Glucoside, Aloe Barbadensis Leaf Juice*, Helianthus Annuus Seed Oil*, Parfum, Alcohol*, Glycerin*, Xanthan Gum, Sodium Anisate, Lactic Acid, Citric Acid, Glycine Soja Oil, Tocopherol, Ascorbic Acid, Citral**, Limonene**. * certified organic, ** part of natural essential oils

Quelle: Farfalla (no-follow Link zur Produktseite)

Das Reinigungsfluid, fast schon ein Gel, kommt in einer Tube. Diese steht auf dem Kopf, so kann man das Fluid gut entnehmen. Es gibt dadurch keinen größeren Luftaustausch zwischen Tubeninhalt und Umwelt, das bedeutet, dass in solchen Produkten weniger Konservierungsmittel eingesetzt werden müssen als in jenen, die in Flaschen mit großer Öffnung abgefüllt sind.

Der Duft spricht mich nicht an, er ist eher dezent, für meine Nase kommt der Ölgeruch des Sonnenblumenöls zu stark durch. Im Umkehrschluss bedeutet das für mich, dass wenig ätherische Öle zugesetzt sind, und das wiederum, dass nur sehr wenig Alkohol und Glycerin drin ist. Pluspunkt für die INCIs.

Den Preis finde ich relativ hoch, die ersten beiden Bestandteile sind immerhin Wasser und Tensid und beide sind nicht BIO zertifiziert. Das hätte man besser machen können mit einem Hydrolat oder aber mehr Aloeveragel. Den tatsächlichen Gehalt an Biostoffen bezogen auf die Gesamtmenge konnte ich leider nicht herausfinden.

Meine persönliche Erfahrung:
Das Fluid lässt sich in nassen Händen leicht aufemulgieren und bildet ganz zarte, wenige Blasen. Auf dem feuchten Gesicht lässt es sich gut verteilen, ich hatte sofort ein säuberndes Gefühl, was bei Reinigungsmilchen oder Reinigungscremes oft ganz fehlt. Abwaschen geht auch schnell, unter der Dusche in ein paar Sekunden und rückstandsfrei. Danach fühlt sich meine Haut quietschesauber an, aber ausgetrocknet, das mag ich nicht so gern. Glücklicherweise ist danach auch der Geruch komplett verflogen. Wenn ich die Haut trocken tupfe merke ich, dass meine Hautoberfläche wirklich sehr trocken ist, ich möchte mich danach sofort eincremen. Besser funktioniert es, wenn ich in das noch leicht feuchte Gesicht sofort eine Creme massiere – so ist das Trockenheitsgefühl okay. Make-Up konnte ich nicht rückstandslos entfernen (Mineralfoundation und NK Mascara), das liegt vielleicht daran, dass ich solche tensidhaltigen Reiniger nicht gern auf den Augen rumrubbele. Als Duoprodukt würde ich es jedenfalls nicht weiterempfehlen, außer ihr benutzt nicht mehr als eine getönte Tagespflege. Die INCIs könnten etwas hochwertiger für den Preis sein.

Besonders gemocht habe ich die Anwendung des Reinigungsgels nur, wenn ich quietschesaubere Haut wollte. Das will ich im Normalfall jedoch nicht, daher bin ich froh, nur Kleingrößen zu verbrauchen.

Mein Fazit:
Für mich mit meiner trockenen Fetthaut ist das Farfalla Reinigungsfluid kein Produkt für den Alltag. Wer sonst Waschgel verwendet und eine milde Alternative sucht, könnte sich das Produkt anschauen. Ich werde es nicht nachkaufen, da es nicht zu meiner Haut passt.
Die Dr. Alkaitis Universalmaske und die Rhassoul Peeling Maske habe ich bisher noch nicht getestet, auf dem Foto sind sie aber drauf. Nun ja, ich kann damit leben.
Welche Reinigungsgele kennt ihr, die wirklich kein Spannungsgefühl auf der Haut hinterlassen?

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Kivvi Bergamotte & Litsea Body Lotion

Aus meinem Dufte Körperplege-Beitrag wisst ihr, dass ich gerade zwei Produkte von Kivvi verwende. Heute möchte ich euch mehr über die Körpermilch erzählen und teile meine Gedanken und Erfahrungen mit euch.

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Kivvi Bergamotte & Litsea Body Lotion
150 ml für 16,50 €

Inhaltsstoffe 5/10

INCI: Aqua (Water), Cocos nucifera (Coconut) oil, Sorbitan olivate and Cetearyl glycoside, Butyrospermum parkii (Shea) butter*, Glycerine, Aloe barbadensis (Aloe vera) leaf extract, Vitis vinifera (Grape) seed oil*, Olea europaea (Olive) oil*, Titanium dioxide, Xanthan gum, Stearic acid, Prunus armeniaca (Apricot) kernel oil*, Oenothera biennis (Evening primrose) oil*, Rubus idaeus (Raspberry) seed oil*, Ribes nigrum (Blackcurrant) seed oil*, Equeisetum hyemale (Horsetail) extract*, Centella asiatica (Gotu kola) extract, Paullinia cupana (Guarana) extract, Aesculus hippocastanum (Horse chestnut) extract*, Ginkgo biloba (Ginkgo) extract*, Matricaria recutita (Chamomilla) flower extract*, Acidum citricum, Rubus idaeus (Raspberry) seed extract*, Rosmarinus officinalis (Rosemary) extract*, Vaccinium corymbosum (Blueberry) extract*, Rosa Damascena (Damask rose) extract*, Lamium album (White dead nettle) extract*, Actinidia chinensis (Kiwi) seed oil*, Aroma*/**, Betula alba (Birch) extract*, Eleutherococcus senticosus (Ginseng) extract*, Angelica archangelica (Angelica) extract*, Vitamin E, Hypericum perforatum (St.John`s wort) extract*, Foeniculum vulgare (Fennel) extract*, Dehydroacetic acid, Benzyl alcohol, Viola tricolor (Pansy) extract*, Cucumis sativus (Cucumber) extract*, Arctium lappa (Burdock) extract*.
* certified organic ingredient. ** natural essential oils.
100% natürlich, 64% organisch. VEGAN
Quelle: hilla.de

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Die Inhaltsstoffe sehen ziemlich gut aus, aber ein paar Dinge stören mich. Ich finde weder Bergamotte noch Litsea in der INCI-Liste, und die Duftstoffe sind nicht weiter deklariert. Ich gehe mal davon aus, dass Bergamotte und Litsea in den Duftstoffen enthalten sind, warum also wird das nicht angegeben? Ich kann auch nicht erkennen, ob Palmöl drin ist oder nicht. Konservierungsstoffe erkenne ich keine, aber das heißt nicht, dass keine drin sind. Vielleicht Benzyl Alcohol? Also, ihr wisst, wie ich ticke: ich kann nicht klar erkennen, ob konserviert wurde oder nicht, und dafür gibt es einen Punkt Abzug.

Ich finde das ein bischen traurig, denn ich glaube, dass diese Lotion ein richtig gutes Produkt ist. Anstatt ein paar kleine weitere Infos zur Verfügung zu stellen wurde auf der Zielgerade angehalten, das Ziel vor Augen. Die Lotion kratzt also an meinen Erwartungen, erreicht sie aber nicht komplett.

Verpackung 9/10
Die Körpermilch kommt in einem Plastikspender mit Kippdeckel. Enthalten sind 150 ml in der schlanken Flasche, die hübsch gestaltet ist. Das Design der Kivvi Produkte finde ich generell super, es ist frisch, fröhlich, aufmunternd. Die Lotion lässt sich gut dosiert entnehmen, man bekommt soviel raus, wie man will. Durch den Kippverschluss kommen auch keine Verunreinigungen in die Flasche. Sie lässt sich gut halten, auch, wenn man cremige Finger hat, das ist mir persönlich wichtig. Den Deckel kann man abschrauben und so (vorher auf den Kopf gestellt) alles Produkt entnehmen. Ausgewaschen kann man die Flasche wiederverwenden, und das werde ich auch machen. Eine Umverpackung gibt es nicht, die Inhaltsstoffe stehen auf der Flasche drauf, und auch sonst alles, was man wissen muss. Mich freut, dass der Anteil der Biostoffe angegeben ist, hier sind es 64%, und auch, welche Stoffe genau Bio sind. Das ist vorbildlich. Das einzige, was mich an der Packung stört, sind die fehlenden Kleingrößen. Für mich ist es immer besser, wenn ich vorher eine Reisegröße kaufen und verbrauchen kann, so daß ich gegebenenfalls Zeit und Geld in ein anderes Produkt investieren kann. Im Großen und Ganzen hat Kivvi ein wirklich gutes Produktdesign, Form, Funktionalität und Bereitstellung von Informationen wurden sehr gut miteinander umgesetzt.

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Marketing und Preis 8/10
Kivvi ist eine Marke, die ich vom Marketing sehr gut finde. Die Packungen sind nicht zugepflastert mit Produktversprechen, nein, der Inhalt spricht für sich. Die Erwartungen die man an das Produkt hat werden also nicht von vornherein ins unermeßliche gesteigert und können so sehr gut eingehalten bzw. sogar übertroffen werden. Hier gibt es keine Haarspalterei oder Drum-Herum-Gerede, man weiß, was man kauft: eine Körpermilch, die nach Bergamotte und Litsea riecht. Die Lotion ist allerdings etwas teurer, 16,50 gebe ich nicht jeden Monat für ein Körperpflegeprodukt aus. Es wäre schön, wenn es Nachfüllbeutel gäbe, die Packungen würden sich dafür eignen – so könnte man auch ein bischen Geld sparen als Verbraucher.

Meine persönliche Erfahrung 8/10
Als ich die Lotion gekauft habe, habe ich ganz schön geschluckt beim Preis. Aber Qualität kriegt man nicht hinterhergeworfen, wenn man was gescheites bekommen möchte, muss man auch bereit sein, dafür zu blechen. Aufgrund der enthaltenen ätherischen Zitrusöle habe ich sie erst im Herbst angebrochen, und das war sehr gut so. Nicht wegen der Duftstoffe (Sonnensensibilisierung), sondern weil diese Lotion super reichhaltig ist. Kennt ihr das Gefühl von ungeschlagener Sahne auf den Händen? Also recht flüssig, aber total gehaltvoll? So, in etwas dickerer Form, fühlt sich die Lotion an. Sie ist gehaltvoll, sahnig, im Sommer wäre mir das viel zu viel Pflege gewesen. Am liebsten verwende ich sie auf noch nebelfeuchter Haut, dann lässt sie sich gut verteilen und zieht schön weg. Auf trockener Haut verbrauche ich recht viel, und dann ist mir die Pflegewirkung auch viel zu hoch. Das brauche ich nicht oft im Jahr, gegen Ende des Winters höchstens, und dann nur an den Schienbeinen und im unteren Rückenbereich – für die Füße ist mir die Lotion wiederum zu flüssig, aber pflegen würde sie da bestimmt auch toll.

Meine Haut fühlt sich dünn eingecremt danach ziemlich gut an. Ich merke zwar, dass was auf der Haut ist, aber es ist nicht speckig oder glitschig oder so. Man könnte auch sagen: es fühlt sich an wie die Abwesenheit von Glycerin. Doch doch, es ist Glycerin drin, aber es fühlt sich für mich nicht so an. Das ist ein dickes Plus! Auch noch nach Stunden, abends vor dem zu Bett gehen, merke ich noch die anhaltende Pflegewirkung. Die Haut ist nicht gereizt oder trocken, schuppig, gerötet, nein, sie ist samtig zart und fühlt sich durchfeuchtet und prall an. Trotzdem ist es ganz leicht, die Lotion unter der Dusche abzuspülen, ich verbrauche keinesfalls mehr Duschprodukt als ohne Lotion. Dusche ich nur mit Wasser ist die Lotion auch ‚runter‘, aber die Haut fühlt sich dennoch nicht so trocken an wie sonst. Daher glaube ich, dass ein Rest der Öle auf der Haut verbleibt, auch wenn das pralle, durchfeuchtete Gefühl weg ist.

Die Inhaltsstoffe sind für mein Empfinden gut, es könnten ein paar weniger sein, die Liste liest sich so lang. Ein bischen hiervon, ein bischen davon, da hat man hinterher einen Mischmasch wo sich Vor- und Nachteile der Inhaltsstoffe gegeneinander aufwiegen. Vielleicht ist das ein Nachteil, aber möglicherweise auch ein Vorteil, ich kann es nicht so genau sagen. Ich bewundere aber die Offenheit, mit der Kivvi Informationen Preis gibt. Beispielsweise ist der erste pflegende Stoff in der INCI-Liste Kokosöl, und dieses ist nicht aus kontrolliert biologischem Anbau. Wäre es das, wäre der Bio-Anteil sicher viel höher. Warum verwendet Kivvi kein Bio-Kokosöl? Ich kann mir diese Frage stellen, und das ist unterstützenswert.

Der Duft der Lotion ist zitrisch frisch, angenehm, er passt sehr gut in den Frühling. Er ist einhüllend während des Auftrags, aber dezent genug, nicht mit Parfum zu konkurrieren. Jedenfalls bei mir nicht. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich Zitrusdüfte generell mag und diese sich zu einem Gesamtkonstrukt zusammenfügen. Wer Bergamotte mag, sollte diese Lotion auf jeden Fall mal testen!

Jetzt wird es euch verwundern, dass ich schreibe, diese Lotion sei für mich kein Nachkaufprodukt. Denn genau das ist leider der Fall. Ich habe hier ein tolles Produkt das ich wirklich sehr gern mag, aber es gibt einen Knackpunkt, der wahrscheinlich für die meisten von euch absolut irrelevant ist, jedoch nicht für mich: Kokosöl. Ich liebe Kokosöl im Essen und habe auch versucht, es in meine Körperpflege einzubauen. Mit meiner Körperchemie funktioniert das jedoch nicht. Wenn ich eine Vorwaschhaarkur mit Kokosöl mache, dann rieche ich nach einiger Zeit einen leichten Geruch nach Babyerbrochenem. Gleiches passiert mit Ei: Honig-Ei-Shampoo, das zum Selbermischen aus Ei + Honig + Öl, lässt meine Haare nach nassem Hund riechen. Woran das genau liegt kann ich nicht sagen, aber ich vermute, an meiner Körperchemie und den Stoffen in meinem Schweiß die eben mit Kokos und Ei diesen seltsamen Geruch hervorbringen. Das ist bei manchen Leute so, nicht bei vielen, aber ich habe über dieses Phänomen schon in ein paar Threads in Foren gelesen.

Anfangs habe ich die Lotion gerne verbraucht, und als ich trockene Stellen am Oberarm hatte, dort etwas dicker aufgetragen und tagsüber etwas nachgecremt. Abens hatte ich diesen leicht säuerlichen Geruch in der Nase und wusste nicht, woher. Dann war er eine ganze Zeit lang verschwunden. Irgendwann habe ich es mit der Lotion in Verbindung gebracht … Seither versuche ich, die Lotion recht dünn aufzutragen, und das funktioniert geruchstechnisch sehr gut. Soll heißen: ich müffele nicht. Man riecht es nicht. Da ist nur ein dezenter, schöner Geruch nach Zitrus. Aber ich weiß, dass der Geruch auf meiner Haut kippen könnte. Ich selbst bin unsicher und schnüffele immer mal wieder an meinen Unterarmen. Nein, da ist nichts, jedenfalls nicht, so lange ich die Auftragsmenge rationiere. Aber ich bin ehrlich: das möchte ich nicht im Alltag haben, nicht dauerhaft. Sobald ich die Lotion aufgebraucht habe bin ich sehr froh, dass ich mir über den Geruch keine Gedanken mehr machen muss. Aber ich werde sicher auch ein Tränchen verdrücken, denn selten war die Haut an meinem Körper so durchfeuchtet wie mit dieser Lotion. Für mich geht die Suche daher weiter.

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Alles in allem
30 von 40 möglichen Karin-Punkten
Die Kivvi Bergamotte & Litsea Body Lotion ist eine solide, gut durchfeuchtende Bodylotion mit hohem Bio-Anteil. Wer sich am Preis nicht stört sollte diese oder eine Variante testen. Ich möchte sie besonders denjenigen empfehlen, die in der Pflegeintensität etwas Spielraum wollen: auf trockener Haut aufgetragen bringt sie viel Pflege, auf feuchter Haut (und entsprechend dünn) weniger Pflege, aber dennoch ein Plus an Feuchtigkeit.

privatkauf

Was ist derzeit eure liebste Bodylotion? Habt ihr auch Probleme mit manchen Inhaltsstofen (und welche)?

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Dufte Körperpflege mit Bergamotte

Der Sommer ist vorbei, habt ihr auch schon mitbekommen, gell? Wo ich keine Angst mehr vor dem phototoxischen Effekt haben muss (heißt der so?) greife ich wieder gerne zu Zitrusölen als Beduftung in der Körperpflege. Am liebsten mag ich Bergamotte, und darum zeige ich euch heute meine Bergamotte Körperpflege Routine.

Von links nach rechts:
Schmidt’s Bergamot + Lime Deodorant
Less is More Tangerine Curl Balm
Fragàncies del Montseny, Naiada Secrets Wild Flowers*
Indemne Gimme Smooth! Slimming Lotion*
JOIK Körperöl mit Zitrone & Bergamotte
Kivvi Bergamotte & Litsea Body Lotion
Kivvi Bergamotte & Litsea Shower Gel

Duschen ist klar, ja? Mit Kivvi, für das erste Dufterlebnis. Das Duschgel packt problemlos Körperöl, wenn ich denn vorher mal eine Ölmassage gemacht habe. Danach trockne ich mich nicht sofort ab, sondern Öle mich ein. Auf meine Problemzonen (Hüfte, Po, Reiterhosen) kommt das Celluliteöl von Indemne – eine wirklich winzige Menge reicht – das ich nach dem Auftragen kurz mit einer Massagebürste in die Haut arbeite. Danach kommt auf besonders trockene Stellen das Joik Körperöl. Jetzt massiere ich die Öle soweit ein, bis kaum noch Feuchtigkeit das Öl gleiten lässt. Falls ich danach noch nass bin, tupfe ich Wassertropfen auf der Haut mit einem Handtuch ab oder ziehe für ein paar Sekunden meinen Bademantel an. So ist die Haut gerade nebelfeucht und die Bodylotion lässt sich prima verteilen. Sie ist fast sahnig, also sehr reichhaltig, dabei aber trotzdem recht flüssig. Ich mag die Konsistenz, sie fühlt sich nach sofortiger Pflege an.

Warum ich so viele verschiedene Produkte verwende? Ich habe sie und mag sie auch benutzen. Drum tu‘ ich auf trockene Körperstellen eher Öl, auf große Flächen die weniger Pflege benötigen die Lotion.

Danach ist Anti-Muff und noch mehr Duft angesagt: das Natrondeo von Schmidt’s lässt sich gezielt entnehmen und auftragen, dazu mit einem Fingernagel etwas von dem Deo abhebeln und auf die Haut aufdrücken. Arme runter, zwei drei Sekunden warten und anschmelzen lassen, verteilen. Das Natron ist ganz fein verteilt im Produkt und die Sheabutter pflegt wirklich gut. Als Duft und als Aromatherapie trage ich Parfum von Fragàncies del Montseny auf, am liebsten in den Nacken und auf die Pulsgegend.

Meine Haare durften derweil im Handtuchturban antrocknen und können nun vorsichtig gekämmt werden. In die Längen und vor allem in die Spitzen kommt der Tangerine Lockenbalsam von Less is More. Falls die Haare mal richtig verknotet sind, hilf der Balsam auch beim Entwirren. Aber klar, die Wellen bündelt er besser, wenn er als letztes vor dem Lufttrocknen eingeknetet wird. Soll es etwas reichhaltiger sein, mische ich ein paar Tropfen Öl in den Balsam. Das klappt ausgezeichnet!

Gerade jetzt, wo der Sommer in den Herbst übergeht, mag ich gebrochene Zitrusdüfte besonders gern. Also Limette statt Zitrone, Tangerine statt Mandarine, Bergamotte statt Orange, … So ein Duftbouquet ist frisch, aber nicht spitz, eher in sich rund. Es ist nicht „Yeah, hier bin ich, BÄMM!“ sondern vielmehr Ruhe, Geborgenheit, aber auch Gelassenheit, Tatkraft und langanhaltende Energie.

Mit welchem Duftbouquet umgebt ihr euch jetzt gerne, wo es draußen stürmischer wird?

Transparenz:
Zwei Produkte, die ich in diesem Beitrag erwähnt habe, wurden mir vom Hersteller kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um:
Fragàncies del Montseny, Naiada Secrets Wild Flowers* (Duft)
Indemne Gimme Smooth! Slimming Lotion* (Körperöl gegen Orangenhaut und Cellulite)

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Mein Besuch in der Naturdrogerie in Mainz

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Meine Reise ging einmal quer durch Deutschland, von Ost nach West und wieder zurück, an einem Wochenende. An der kreuz und quer verlaufenden Fahrtroute liegt Mainz, und in Mainz ist – wer ahnt es nicht? – die Naturdrogerie.

Normalerweise versuche ich, meine Beiträge fundiert zu schreiben, nicht so viel persönliches einfließen zu lassen und objektiv zu bleiben. Heute mache ich es genau anders herum und schreibe frei von der Leber weg, subjektiv, persönlich. Darum ist mein Posting heute auch viel länger als gewöhnlich, also holt euch einen Tee und macht es euch gemütlich.

Bei der Naturdrogerie habe ich bereits zweimal bestellt (hier geht es zu meinem auspack-Beitrag). Das Sortiment ist schön, und seit der Webshop umgemodelt wurde, komme ich damit auch gut klar. Ich gestehe: manchmal gehe ich online, einfach nur um mir die schönen Bilder anzuschauen, Produkte in den Warenkorb zu legen, zu vergleichen, rauszusortieren, um mich an den Farben der Lidschatten und Lippenstifte zu berauschen und – anstatt ein gutes Buch zu lesen – die INCI-Listen verschiedener Hersteller bei ähnlichen Produkten zu vergleichen. ‚Hier ist Glycerin an fünfter Stelle, aber es ist Alkohol drin; dort steht Glycerin an Platz drei, aber davor kommt ein Hydrolat, nicht Wasser, und auf Alkohol wurde verzichtet … wie das wohl konserviert ist?‘

Ein bischen traurig macht mich, dass ich kaum dekorative Kosmetik online kaufen mag. Die Farbkarten sind oft wenig realistisch aussagekräftig, die Textur in einem Bild schwer einzufangen. Da die Zuii Lidschatten ganz oben auf meiner Wunschliste stehen, habe ich also schon wochenlang auf eine Gelegenheit gewartet, vor Ort die Farben noch mal anzuschauen. Die Gelegenheit kam, wie schon gesagt, letztes Wochenende. Am Samstag, eine Stunde vor Ladenschluss, war ich endlich da, in meinem einzig erreichbaren Mekka der Naturkosmetikfarben.

Naturdrogerie Mainz, dekorative Kosmetik

Beim Betreten des Ladens war ich überrascht, wie klein er ist. Zwar nicht winzig aber doch eher gemütlich, hätte ich mir anhand des Onlinesortiments einen größeren Raum vorgestellt. Es war aber trotzdem alles da was man aus dem Shop kennt, sogar ein paar Sachen mehr. Wenn ich mir einen neuen Laden anschaue, drehe ich zwei Runden. Die erste Runde dient der Orientierung und Sichtung. Welche Marken stehen wo? Wie breit ist das Sortiment, oder ist es doch eher tief? Sind die Waren ansprechend und gut strukturiert präsentiert, finde ich mich zurecht? In der zweiten Runde sammle ich dann diejenigen Produkte zusammen, die ich kaufen möchte. Für beide Runden hatte ich eine Stunde Zeit, und das hat gerade so gereicht, obwohl der Laden quadratmetermäßig nicht sehr groß ist.

Zuerst habe ich mir Sonnenprodukte von eco Cosmetics angeschaut, besonders das Öl hat mich interessiert. Auf einigen Blogs habe ich schon davon gelesen, bisher nur gutes. *Schwupps* hatte ich einen Klecks auf der Hand, eine helfende Hand hat mir den Tester gereicht und mich zum Austesten ermuntert. (Geistige Notiz: ja, mag ich, zieht gut ein, muss ich mal im Gesicht testen ob es da auch gut einzieht oder aufliegt.)

Danach stand ich am Regal vor den Khadi Pulvern. Waschnuss als Pulver wollte ich schon immer mal testen, im Eliah Sahil Shampoo ist es auch drin, und das schäumt ausreichend gut. Außerdem kann man es in Seifen versenken *like*. Wer weiß auswendig, welches der drei indischen Kräuter – Amla, Reetha, Shikakai – die Waschnuss ist? Ich wusste es nicht. Aber die Antwort versteckt sich im Onlineshop, der sofort für mich aufgerufen wurde. Reetha ist es! War aber nicht da. Warum nicht? Manche Produkte von Khadi sind nicht zertifiziert, demnach auch nicht im Laden. Reetha allerdings trägt ein Siegel vom BDIH, sollte also verfügbar sein. Das wird geklärt. (Macht aber nix, meine Aphrodite hier daheim hat mir das Pulver bestellt.)

Haarfarben kamen als nächstes, die haben mich nicht sonderlich interessiert. Allerdings die Cremes, Tübchen und Tiegelchen direkt daneben. Joik, Santaverde, Pai, Zuii, … Klasse. Zwischendurch bekam ich eine Tasse grünen Tee in die Hand gedrückt, ebenso wie die anderen Kunden, die gerade im Laden waren. Der Schütteltoner von Joik hat meinen Spieltrieb geweckt, oben ist eine Fettphase, untendrunter der wässrige Anteil:

Joik erfrischendes Gesichtswasser mit Sanddornöl und Aloe

Davon gab es leider keinen Tester, obwohl einer hätte da sein sollen – ein Schelm, wer böses dabei denkt, aber Tester verschwinden ja öfter mal. Vom Joik Toner bin ich zurück auf die Seren von Santaverde gekommen. Eigentlich mag ich sie von der Zusammensetzung her, aber Anti Aging führt mich nicht zu Verzückungsrufen. Außerdem bin ich noch nicht sicher, wie ich mich schlußendlich mit der Thematik Aloe Vera, Glycerin und Hyaluronsäure entscheiden soll (bei Beautyjagd gab es spannende Kommentare dazu, unter anderem von Ulli KS, glaube ich).

Die Pai-Sachen interessieren mich auch sehr, und ich wollte gerne ein Pröbchenset kaufen, wie es online im Pai-Shop erhältlich ist. Leider gibt es das nur dort, in der Naturdrogerie kann man es nicht kaufen. Schade! Ein Reiseset für 25€ war mir etwas zu viel. Die Bodymarmalade von Kivvi gab es allerdings in Kleingrößen, und nachdem in den Kommentaren zur BIOty Box ein bischen geschwärmt wurde, habe ich sie mir für Runde zwei gemerkt.

Hauschka und Co. habe ich links liegen lassen, das kann ich mir auch daheim anschauen. Deko, sage ich nur, Deko, die ist viel interessanter! Studio 78 hat super viele vegane Produkte, besonders die Rouges, die gebacken sind, wollte ich mir näher anschauen. „Nicht ohne Primer!“ hieß es. Der fleißige Helfer, der mich bisher mit Testerflakons und Tee bestückt hatte (das war natürlich Uwe, guckstu hier für den Beitrag auf Beautyjagd), drückte mir auch schon ein bischen Zuii-Primer auf die Hand. Mit einem göttlich zarten Lakshmi Flattop habe ich mir die Farben auf den Handrücken aufgetragen und festgestellt, dass sie leider nicht zu mir passen: ein Ton ist zu pink, der andere zu rot, der dritte zu hell. Gut für mein Portemonnaie! Sonst kenne ich allerdings kein festes Rouge in knalligen Farben, vegan und zertifiziert, ohne zweifelhalfte Inhaltsstoffe, deshalb bin ich doch ein bischen traurig.

Die Zuii Puderfoundations habe ich noch angeguckt, auf der Vivaness fand ich einen Ton (Peanut) möglicherweise passend als Bronzer. Im Tageslicht fand ich ihn doch etwas zu rotstichig-warm für mich, so habe ich einen Fehlkauf vermieden. Die Lidschatten allerdings habe ich mir ausgiebig angeschaut, da in der Mitte des Fotos, das ist alles nur Zuii (Living Nature daneben sieht recht dunkel und herbstlich aus):

Naturdrogerie Mainz, Lidschattensortiment

Ich liebe matte Lidschatten. Wenn ein Lidschatten nicht matt ist, sollte er – für mich – ein duochromes Finish haben. Nun bin ich mit matten Lidschatten schon recht gut ausgestattet (Mineralmakeup sei Dank) und es fehlen die Highlights in meiner Schminkkiste. Den Anfang hatte ich bereits mit Purple Ice gemacht, einem weißen Lidschatten mit lila Schimmer. Mein neuer Wunsch ist Mermaid, ein blaugrüner Farbton mit grüngelbem Schimmer.

Zuii Organic Flora Eyeshadow Mermaid

Für mich ist die Farbe hell genug dass ich mich nicht zu sehr angemalt fühle, und abgetönt genug, dass ich nicht wie ein Papagei aussehe. (Geistige Notiz: der Lidschatten mit dem rosa-bronze-gold duochromen Farbton sollte als nächstes bei mir einziehen.) Von meinen beiden Zuii Farben habe ich versucht, Swatches für euch zu fotografieren, das ist absolut nicht einfach. Am Ende vom Beitrag könnt ihr meine Versuche anschauen.

Die Puderfoundations von Marie W. habe ich mir auch angeschaut, obwohl das nicht so ganz meine Preisklasse ist. Nicht bei so wenig Farbauswahl. Tatsächlich sind die Farben zu rötlich, zu bunt, und der Farbkorrektor ist für mich zu gelb. (Daumen hoch für Chrimaluxe, auch wenn sie nicht zertifiziert sind. Farblich besser passendes Mineral Makeup habe ich noch nicht gefunden.) Aber das Puderschälchen mit der Katze, das ist soo süß! In der Auslage waren nur die normalen Schalen, ich habe nach dem Katzennapf gefragt und der wurde mir auch sofort gezeigt. Er ist eingeschlagen in rotes Seidenpapier und steckt in einer hübschen, stabilen Kartonage. Ausgepackt sieht man sofort wie schön das Porzellan ist:

Marie W. Puderschale mit Kätzchen

Die Schale von Marie W. ist von der Haptik her sehr glatt, fast zart in ihrer Oberflächenbeschaffenheit, durchscheinend und liegt gut in der Hand. Der Form nach sammelt sich Mineralfoundation schön in der Mitte des Schälchens und lässt sich gut mit dem Pinsel aufnehmen. Porzellan ist übrigens nicht immer etwas für überzeugte Veganer, denn der englische Begriff Bone China sagt, was möglicherweise drin steckt: um diese spezielle Art Porzellan herzustellen wird der Grundmischung Knochenmehl zugegeben. Dadurch entstehen besonders hohe Transparenz, strahlender Glanz und hohe Festigkeit. Obwohl ich bei Verbrauchsprodukten vegane Varianten bevorzuge, lege ich bei Gebrauchsgegenständen, die jahrelang halten sollen, Wert auf Alltagstauglichkeit. Die ist meiner Meinung nach bei hochwertigem (Knochen-)Porzellan eher gegeben als bei billigem Porzellan oder gar Steinzeug. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber die Puderschale fühlt sich so wertig an und ist so lichtdurchlässig, dass ich auf Bone China tippe.

Vorhang auf für Runde 2! Mein Budget für diesen Einkauf habe ich mir auf rund 50 €uro gesetzt. Das ist genug für einen Einkauf zwischendurch, den ich sonst über’s Internet abgewickelt hätte, man muss eben Prioritäten setzen. Ich habe mir ein Körbchen geben lassen (ein geflochtenes Körbchen mit Baumwollinnentuch, so was kenne ich von meiner Mutter daheim) und bin zum zweiten Mal durch den Laden getigert. Zuerst habe ich mir einen Schokoriegel eingepackt, und direkt danach eine Reisegröße des Go&Home Conditioners. Normalerweise hätte ich ihn nicht gekauft (zu viele Spülungen daheim), aber just für den Haarwaschtag dieses Wochenende hatte ich keinen eingepackt.

Go&Home Conditioner

Neben der Kasse war ein Aufsteller mit Kleingrößen Rosenwasser, 30ml so um die 5€, davon wollte ich schon eine Packung in den Korb legen. Aber ich wusste, 50€, das wird hart. Falls mein Budget noch nicht erschöpft sein sollte könnte ich es an der Kasse schnell noch dazu nehmen. Stattdessen habe ich die Kleingröße der Kivvi Bodymarmalade in den Korb getan, sie kostet auch 5€ und ich komme so schnell nicht mehr ran.

Mit Uwe zusammen habe ich mir vier Pröbchen von Pai ausgesucht, einmal Camellia & Rose Reiniger und Kukui & Jojoba Bead Peeling, dazu die Echium & Macadamia Creme sowie die Avocado & Jojoba Creme. Ein Tuch von Pai, um den Reiniger richtig anzuwenden, habe ich schon daheim.

Pai Scincare Trial Sizes

Den Joik Toner habe ich auch ins Körbchen gelegt, ohne INCI zu lesen, das Produkt ist einzig und allein für meinen Spieltrieb und weil ich das Rot des Sanddorns im Produkt mag. Und natürlich habe ich den Meerjungfrauenlidschatten von Zuii ausgewählt. Ja, ich bin ein echtes Mädchen!

An der Kasse hat Uwe alles aufsummiert und ich bin auf 49,25 €uro gekommen. Punktlandung, oder? Ich habe ein bischen geschmunzelt und meine Überraschung stand mir ins Gesicht geschrieben. Ja, ich überschlage immer den Preis, wenn ich was in den Einkaufswagen lege, aber so nah (von der richtigen Seite) dran zu sein am Budget, das ist bei meinen Rechenkünsten nicht oft der Fall. Mein Gegenüber hat es wohl mißgedeutet und freundlich gefragt: „Zu teuer?“ Nein, nicht zu teuer, genau eine Punktlandung eben. Wer gute Produkte haben will bei denen weder Rohstofferzeuger noch Hersteller ausgebeutet werden, der muß eine gewisse Bereitschaft haben, auch einen höheren Preis zu bezahlen als man das in einer konventionellen Drogerie gewohnt ist. Auch das Bereithalten von Pröbchen und Testflakons muss ein Anbieter irgendwie umschlagen, und das erkennt man an einem fairen Preis.

Meine Beute für rund 50 €uronen, der Schokoriegel hat es nicht auf das Gruppenfoto geschafft:
Naturdrogerie kompletter Einkauf August 2014

Für mich ist ein gewaltiger Unterschied zwischen billig und preisgünstig. Billig, das ist, wenn auf dem Kassenzettel kleine Preise stehen und die Endsumme niedrig ist. Preisgünstig ist eine Sache, wenn man für das, was man bezahlt, einen guten Gegenwert bekommt.

Kivvi Organic Cosmetics Body marmalade Bergamot & Litsea

Nehmen wir mal die Bodybutter von Kivvi, sie ist mit 5 €uro für 15ml teuer (das Gegenteil von billig). Allerdings sind die Inhaltsstoffe ausgesucht und gut (vegan, 86% Bioanteil), das Produkt wird (so weit ich weiß) in einem Familienbetrieb in Manufaktur in Lettland hergestellt und sichert so mehr Arbeitsplätze als würde es in einer Fabrik produziert. Der Duft gefällt mir. Die Rezensionen, die ich gelesen habe, berichten gutes: zum komplett eincremen braucht man wenig, die kleine Menge reicht für drei Anwendungen. Verpackt ist die Probiergröße in einem Aluminiumtiegel ohne Umverpackung, das Produktschild ist aufgeklebt. Die kleine Dose liegt gut in der Hand und lässt sich, leergemacht und gereinigt, sicher weiterverwenden. So betrachtet habe ich ein preisgünstiges Produkt gekauft. Es entspricht so vielen meiner Kriterien dass es ein Frevel wäre, weniger für die kleine Schraubdose zu bezahlen als 5 Euro. Bei der Vollgröße relativiert sich der Preis pro Anwendung, und falls ich die Bodybutter wider erwarten doch doof finde, spare ich mir das Geld für den großen Tiegel.

Ihr merkt, für mich ist ein Produkt nicht nur das, was ich in den Händen halte, es ist für mich die Wertschöpfungskette zusammen mit dem Endergebnis. Mein Wissen und meine innere Haltung machen mich für Verkäufer manchmal zu einer zickigen Kundin. Ich habe oft das Gefühl, besser informiert zu sein über das, was ich vor mir habe, als der Verkäufer. Wenn ich Problematiken anspreche (tierische Inhaltsstoffe, Glycerin und Alkohol, undeklarierte Duftstoffe, niedriger Bioanteil, keine Zertifizierung, …) fühlen sich diese Personen oft an die Wand gedrängt. Kratzbürstig, ihre Stellung verteidigend, wollen sie mich dennoch von ihren Lieblingsprodukten überzeugen – das geht nach hinten los, denn dann ich stelle mich quer. Mein Mann hat mit mir einen Spruch geübt, den ich wiederholen muss, bevor ich einen ’normalen‘ Laden betrete: „Danke, nein, ich wünwsche keine Beratung. Danke, nein, ich komme allein zurecht.“ Ich kann minutenlang regungslos vor einem Regal verharren, drei Duschgele in der Hand, und INCIs lesen. Das wirkt auf viele Menschen irritierend.

Nun, bei der Naturdrogerie war das nicht der Fall. Uwe scheint ein echter Beautynerd zu sein und auf meiner Wellenlänge zu liegen. Die Testflakons, die er mir angereicht hat, waren von solchen Produkten, die mich wirklich für einen Kauf interessiert haben. Das kurze Gespräch über Lidschattenpaletten, wie schwer es ist, gute und schöne zu finden die zu einem passen, und wie ansprechend Living Nature das gelöst hat (mit hochwertigen, schwarzen Pappschatullen), ist ein weiteres Beispiel. Auch die kurze Fachsimpelei über gute Pinsel (das Träumchen von oben, der schräge Flattop von Lakshmi) hat mir gefallen. Anstatt mir den Pinsel anzudrehen wurde mir das Gefühl gegeben dass es okay ist, wenn ich mit meinen Pinseln von Biedermann, Eco Tools, Chrimaluxe und Barbara Hofmann zufrieden bin; dass hochwertige Pinsel jahrelang halten und es Verschwendung ist, sie unbenutzt herumliegen zu lassen; dass man für das Geld lieber ein Produkt kaufen sollte, an dem man im Alltag Spaß hat.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ich Uwes Urteil vertraue. Ich vertraue darauf, dass er seine Produkte sehr gut kennt, über Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung hervorragend informiert ist und die Aspekte, die mir wichtig sind, bei der Auswahl umsetzen kann.
„Ich suche ein Produkt x, mir ist y wichtig und ich lege wert auf z. Die Firmen A und B haben etwas, das vielleicht in Frage kommt, weil [insert Pluspunkte]. Welches der Produkte würdest du wählen oder fändest du ein anderes passender für mich?“
Und:ja!, ich würde so ein Produkt kaufen, was bei mir Seltenheitscharakter hat.

Als ich schon fast aus dem Laden draußen war habe ich gefragt, ob ich Fotos machen darf. Fotos? Öh, … Und ich würde sie gerne auf meinem Blog zeigen, weil mir der Besuch so gut gefallen hat. Blog? Äh, … War dann aber auch kein Problem, wie ihr sehen könnt:

Naturdrogerie Mainz, dekorative Kosmetik

Über die Naturdrogerie kann ich guten Gewissens sagen, dass Kunden hervorragend beraten werden und ihnen ein ausgesucht gutes Sortiment präsentiert wird. Wem eine ausführliche Beratung zu viel ist oder wer nur mal schauen möchte, der sollte das sofort sagen, dann kann man in aller Ruhe den Laden durchstöbern. Ich freue mich sehr, einen Laden gefunden zu haben, bei dem ich gerne auch in Zukunft einkaufe. Die Menschen hinter dem Laden, ihre Philosophie, ihre Produktvorauswahl: einfach Klasse. Und falls ich mich das nächste mal nicht zwischen drei grauen, fast identischen Lidschatten entscheiden kann, weiß ich, wen ich frage!

Nein, ich werde nicht von der Naturdrogerie gesponsored. Ich bekomme keine Produkte ‚einfach so‘ zugeschickt. Bei meinem Besuch wusste niemand, dass ich blogge. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass jeder Kunde ein ähnlich ansprechendes Einkaufserlebenis im Ladengeschäft haben kann wie ich.

Was habe ich gesehen, das für einen späteren Einkauf in Frage kommt? Sicherlich das Sonnenöl, davon möchte ich gerne eine Probe im Gesicht testen. Ein paar Bloggerkollegen besitzen es, über so eine Connection bekomme ich sicher ein Pröbchen. Selbiges mit dem Zuii Primer, der hat sich auf meinem Handrücken wirklich gut und durchfeuchtend angefühlt. Auch das muss ich im Gesicht testen, es passiert mir leider oft, dass Produkte aufliegen oder sich ein öliger Film absetzt. Wobei ich bei dem Zuii Produkt zuversichtlich bin. Das Rosenwasser in der Kleingröße konnte ich online nicht finden, schade. Mein nächster Einkauf ist jedoch frühestens im Winter, bis dahin gibt es sicherlich noch viele andere Produkte, die mich begeistern.

Hier kommen noch die Swatches der Zuii Lidschatten Purple Ice und Mermaid.

Das ist Mermaid. Seht ihr den Farbverlauf? Das ist mit meinem Fotoapparat fast nicht einzufangen.
Zuii Mermaid Swatch

Dieses Bild zeigt beide Lidschatten ganz normal geswatcht:
Zuii Mermaid Purple Ice Swatch

Über anderen Farben verwendet sehen die Zuii Lidschatten anders aus. Ich habe für euch schwarzen und weißen Lidschatten aufgetragen und die beiden Zuii Farben darüber, zwei verschiedene Fotos um die Vielseitigkeit der Lidschatten einzufangen:
Zuii Mermaid Purple Ice Swatch auf weiß & schwarz
Zuii Mermaid Purple Ice Swatch auf weiß & schwarz 2

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