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Aufgebraucht #16 | November 2015

Im November und Anfang Dezember sind wieder einige Produkte leer geworden. Es sind ein paar Lieblinge dabei, zum Beispiel zwei Haarspülungen und ein Mizellenwasser (teilweise schon nachgekauft!). Und als Premiere neben Martina Gebhardt: eine Creme hat mir so gut gefallen, dass sie inzwischen in Vollgröße im Schrank steht.

Schon beim letzten Aufgebraucht-Blogpost habe ich experimentiert, und so auch bei diesem: heute gibt es ein kurzes Video für euch! Schaut gerne bei Youtube vorbei:

Für diejenigen unter euch, die lieber Text lesen, ein kurzer Überblick:
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Aufgebraucht #11 | Mai 2015

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Im Mai konnte ich in meinem Projekt Das große Aufbrauchen einige gute Erfolge erzielen. Viele Produkte, die ich seit Monaten (oder mehr als einem Jahr) angebrochen habe, konnte ich endlich leeren. Langsam aber sicher muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, ob ein Produkt kippt, oder nicht.

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Vollgrößen

Baensch Sesam Massageöl

100ml in Glasflasche mit Pumpspender | 11€ | Natrue ***, vegan | ♦

Der Geruch des Massageöls war ölig nach Sesam, genau so, wie Sesamöl riechen sollte. Am Körper mag ich den Geruch nicht so besonders, daher habe ich das Öl gemischt. Verwendet habe ich das Sesamöl hauptsächlich zur Körpermassage vor dem Duschen, wofür es sich sehr gut eignet. Es verbleibt lange auf der Haut und zieht nicht zu schnell ein, so dass man genug Zeit hat, sich gründlich zu massieren.

Als Massageöl war das Baensch-Öl gut geeignet, zur Hautpflege nach dem Duschen habe ich es nur einmal verwendet, mit nicht besonders gutem Erfolg. Es liegt auf meiner Haut auf.

An diesem Öl habe ich lange gearbeitet, die Flasche leer zu bekommen. Bereits auf der Vivaness 2014 habe ich dieses Öl bekommen, und es ist schon länger angebrochen. Das Öl an sich ist nicht schlecht, es passt nur einfach überhaupt nicht zu mir. Dennoch konnte ich die Flasche aufbrauchen.

Nachkaufkandidat: nein.

Dabba Schafgarbeblütenwasser

Teil eines 3er-Sets, je 50ml in Braunglasflasche mit Zerstäuber | 20€ | EcoCert, vegan | ♦

Dieses Blütenwasser riecht aromatisch und ein bischen nach gelagertem Grünschritt. Anfangs fand ich den Geruch nicht so toll, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich ihn gut leiden. Ist jedoch bestimmt kein Geruch, den jeder sofort gern mag. Dieses Blütenwasser fühlt sich für mich sehr flüssig an, es hat die Haut gut benetzt.

Wie immer habe ich das Hydrolat großzügig am ganzen Körper verbraucht, vor allem aber um vor dem Auftragen der Creme mein Gesicht zu befeuchten. Ihr kennt das schon: drei großzügige Schichten, zwischendurch antrocknen lassen, Creme drüber. Eine besondere Wirkung konnte ich nicht feststellen, ich vermute, dass Schafgarbe und meine Haut eher in friedlicher Co-Existenz leben als großartig Einfluss aufeinander zu haben.

Mir persönlich gefällt sehr gut, dass die Hydrolate nicht mit Alkohol konserviert sind, sondern mit einem Rettichferment. Auf Beautyjagd gab es unlängst einen Artikel zu Kosmetik mit fermentierten Rohstoffen, die eine hohe Bioverfügbarkeit ihrer Inhaltsstoffe anpreisen. Keine Ahnung ob das auch auf die Dabba-Hydrolate zutrifft, ich mag sie einfach.

Nachkaufkandidat: eher nein, lieber ein anderes Hydrolat von Dabba.

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Aufgebraucht #6 | Dezember 2014

Heute zeige ich euch den letzen Müll aus 2014. Es sind wieder einige Sachen leer geworden, aber ich habe auch versucht, angebrochene Packungen aufzubrauchen.

Dezemberempties

Urtekram Handseife Nordische Birke
Diese Handseife war in meiner Blogger BIOty Box. Ich fand sie hervorragend! Meine Hände haben sich, auch nach mehrmaliger Anwendung hintereinander, nicht ausgetrocknet angefühlt. Den Duft fand ich gut, und ich denke, ich werde weitere Produkte von Urtekram der Produktreihe Nordische Birke testen.

Müller Pflanzenkosmetik Jojobaöl
Endlich leer. Funktioniert bei mir nicht, habe ich nicht gemocht.

Natrondeo (selbstgemacht)
Gibt es bei mir in verschiedenen Mischungen, immer wieder, seit fast zwei Jahren inzwischen.

Kivvi Bodymarmelade Reisegröße
Die habe ich nicht so gerne verwendet. Ich kann aber nicht genau sagen, warum. Die andere feste Körperbutter, die ich offen habe, gefällt mir wesentlich besser. Ich freu mich dennoch sehr, dass ich die fünf €uro für das kleine Testdöschen ausgegeben, so spare ich mir den Kauf einer großen Dose.

Pipettenfläschchen mit Ölmischung
Aus Arganöl und einer Reisegröße Khadi Körper- und Gesichtsöl habe ich diese Mischung gerührt. Für die Verwendung im Gesicht war die Mischung nicht perfekt, daher habe ich sie am Körper und auf Kopfhaut und Haaren (Prewashkur) aufgebraucht.

Ajona Zahnpasta Reisegröße
So eine Tube habe ich immer in meinem Kulturbeutel für unterwegs. Diese konventionelle Zahnpasta ist nicht zu scharf minzig und man benötigt nur eine winzige Menge – die Tube reicht ewig – so daß ich mehrere Monate brauche, um eine leer zu bekommen. Für den Reisezweck ist sie mir bisher die liebste Begleitung. In einer großen Tube habe ich diese Zahncreme noch nie gekauft und das werde ich auch nicht, da benutze ich lieber Naturkosmetik.
Für alle, die Probleme mit Fructose haben: so weit ich weiß, ist diese Zahnpasta sorbitfrei, und kann daher bei Fructosemalabsorption verwendet werden. Sollte das auf euch zutreffen, macht euch aber bitte noch mal genau schlau, ob das in der aktuellen Formulierung immer noch so ist, meine Tuben sind noch vom Sommer.

Terra Naturi Augenmakeupentferner Mango & Aloe Vera
… habe ich nicht leer gemacht. Eine kleine Menge löst mein Augenmakeup nicht richtig, eine große Menge schafft das zwar, aber ich bekomme dann immer was in die Augen. Es brennt und die Sicht ist trüb, das kann ich nicht brauchen. Auch als normaler Makeupentferner hat er mir nicht getaugt, meine Haut brennt dann leicht. Etwas, das sich so unangenehm auf meinem Gesicht verhält, teste ich auch nicht weiter. Leider leider, denn ich hätte den Entferner gerne gemocht.

Eubiona Volumen-Shampoo Kamille-Kiwi
Wir werden keine Freunde. Die Tube hat nicht ausgereicht, um eine funktionierende Kombination mit Vorwaschhaarkur, Spülung und Leave-In herauszufinden. Die Marke mag ich jedoch sehr, es wird nicht das letzte Produkt von Eubiona sein, das ich mir kaufen werde – nach dem großen Aufbrauchen.

Kivvi „Bergamotte & Litsea Shower Gel“ feuchtigkeitsspendendes Duschgel
Anfangs geliebt ist mir der Geruch mit der Zeit auf den Keks gegangen. Besonders pflegend und feuchtigkeitsspendend fand ich es nicht, aber es hat Ölmassagen gut vom Körper abgewaschen. Werde ich mir, wie die Körperlotion von Kivvi, eher nicht nachkaufen. Ich denke, ich werde eher was von den Gesichtsprodukten testen, falls ich wieder etwas kaufe.

Eubiona Pflegespülung Traubenkernöl
Die wiederum mochte ich gerne. Weder von der Pflege, noch von der Kämmbarkeit nach dem Ausspülen bin ich herausragend begeistert, aber die Spülung ist ein solides Produkt. Das Design hat mir gut gefallen, und den Klickverschluß fand ich praktisch. Warum auch immer, Eubiona ist meines Erachtens eine viel zu wenig beachtete Marke in der grünen Bloggerwelt.

Zahnbürste
Normalerweise benutze ich eine elektrische Zahnbürste, aber in meinem Kulturbeutel ist eine normale Handzahnbürste. Die 08/15-Standardzahnbürste habe ich im Dezember gegen eine pulsierende Handzahnbürste (mit Batterie) getauscht und bin begeistert: die neue Bürste putzt sogar besser als meine große elektrische.

Nicht auf dem Bild: Alverde Spülung „pink“
Immer wieder gern!

Da ich mich diesmal sehr kurz gefasst habe, nenne ich ausnahmsweise meine aufgebrauchten Favoriten: Alverde Spülung (gute Kämmbarkeit der Haare), Urtekram Handseife (trocknet die Haut nicht aus) und Pulsar-Zahnbürste (die diejenige ersetzt, die ich im Dezember gehimmelt habe, also noch gar nicht aufgebraucht ist im eigentlichen Sinn).

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Jojoba-Öl Müller Pflanzenkosmetik

Vor einiger Zeit habe ich mir mal im Müller Drogeriemarkt eine Flasche Jojobaöl gekauft. Man liest so viel positives von Jojobaöl (das eigentlich ein Wachs ist) dass man irgendwann kaum dem Impuls widerstehen kann, es in den Einkaufskorb zu legen und damit zur Kasse zu gehen.

mueller_jojobaoel

Das Jojobaöl kommt in der 100 ml Glasflasche mit Pumpspender und kostet ungefähr 8€ wenn ich mich richtig erinnere. Es ist 100% reines Produkt ohne Beimischungen und stammt aus konventionellem Anbau, ist also nicht in Bioqualität. Die anderen Öle der Müller Eigenmarke fand ich nicht so interessant, da ich sie entweder in Lebensmittelqualität im Bioladen bekomme oder die Öle gemischt sind. Aber das Jojobaöl, wie gesagt, habe ich mitgenommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis zum Testen fand ich ganz in Ordnung.

Allgemeines Marketinggeschwurbel zum Jojobaöl (unabhänig von der Marke):
Es pflegt, schützt und glättet die Haut. Es ist hervorragend zur Rückfettung geeignet, denn es vermischt sich mit dem natürlichen Hautfett und bildet einen nicht okklusiven Lipidfilm, der die Feuchtigkeit der Haut bindet, sie jedoch in keiner Weise abdichtet. Es stabilisiert den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Es dringt schnell in die Haut ein, verbessert so die Hautelastizität. Es eignet sich für jeden Hauttyp.

Die Angaben die man im Internet findet, sagen also folgendes: es zieht rasch in die Haut ein, liegt aber trotzdem auf. Das ist ein Widerspruch in sich! Und wo ein Widerspruch ist, gibt es auch immer einen Haken an der Sache …

Ich selbst komme mit Jojobaöl als Hautpflegeprodukt überhaupt nicht klar. Meine Haut ist sehr feuchtigkeitsarm und fettet dennoch schnell nach. Jojobaöl liegt bei mir einfach nur auf. Es zieht in keinster Weise ein und hinterlässt ein klebriges, bappiges Gefühl. Unter dieser Schicht bleibt die Haut jedoch so feuchtigkeitsarm und trocken wie vorher, wenn nicht sogar schlimmer. So viel zu „Es eignet sich für jeden Hauttyp.“. Nein, es eignet sich nicht für jeden Hauttyp, diese Verallgemeinerung kann ich nicht unkommentiert stehen lassen! Es mag sein, dass Jojobaöl für viele ein perfektes Zusatzprodukt für die Hautpflege ist, aber für meine trockene Fetthaut kann ich es nicht als Pflege einsetzen.

Das Produkt ist in keinster Weise minderwertig oder schlecht, und es widerstrebt mir, gute und hochwertige Inhaltsstoffe wegzuwerfen. Daher habe ich für mich nach Lösungen gesucht, wie ich die nur wenig gebrauchte Flasche sinnvoll entleeren kann. Als Zusatz zu Bodylotion oder als Kaffeepeeling unter der Dusche war es mir ebenfalls zu aufliegend. Erst als ich diese Eigenschaft des Aufliegens nicht mehr als Nachteil eingestuft habe, sondern als Vorteil, bin ich weitergekommen.

Beim Abschminken: wenn ich ein ‚großes‘ Makeup aufgelegt habe, löse ich meine Mineralfoundationschichten gerne mit Jojobaöl vor. Es zieht nicht in die Haut ein, ich habe also alle Zeit der Welt, mein Gesicht mit den Händen oder einem Massagepad zu massieren. So kann ich die vielen Schichten an Pigment von meiner Haut und aus den Poren in das Jojobaöl einarbeiten und nach der Massage viel besser abnehmen. Dazu verwende ich eines der runden, waschbaren Schwammtücher, das ich mit warmem Wasser getränkt und ausgedrückt habe. Mit dem Schwammpad kann ich den Großteil an Makeup leicht abwischen. Danach reinige ich meine Haut wie gewohnt (so als hätte ich kein Makeup getragen, also mit Reinigungsmilch und Co.).

In der Haarpflege: Meine Haarspitzen sind störrisch und verkletten gerne. Wenn ich vor einer Haarwäsche Zeit habe, mache ich eine Vorwaschkur mit Jojobaöl. Dazu feuchte ich die Haare an (mit Leitungswasser aus einem alten Fläschchen, z.B. Hydrolat von Maienfelser oder Tonic von Gebhardt, die haben einen Sprühaufsatz) und gebe danach etwas Haarspülung vermischt mit Jojobaöl hinein. Oder ich mische gleich im Sprühfläschchen ein Teil Jojobaöl mit einem Teil Spülung und drei Teilen Wasser, verschüttele es gut, und sprühe damit die Haarlängen und Haarspitzen ein. Das ist kein Wundermittel für mich, aber es hilft mir, meine Haare nach der Wäsche besser entwirren und kämmen zu können. Ich benötige noch immer eine Spülung oder saure Rinse und am Besten noch ein Leave-In, aber das Jojobaöl macht einen Unterschied.

Inzwischen habe ich die Flasche zu etwa einem Drittel geleert, für mich eine große Sache, nachdem ich soo lange nach einer Verwendungsmöglichkeit gesucht habe. Wir haben uns angefreundet, Jojoba und ich, aber ich bezweifle einen Nachkauf. Wenn es leer ist werde ich lieber mit anderen Ölen experimentieren.

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